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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Mettmann: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Mettmann: 29 % der Wohngebäude stammen aus den 1970ern. Prüfen Sie Eignung, Kosten & bis zu 70 % Förderung – jetzt kostenlose Angebote sichern.

72 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

22,7 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

160

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

50 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Mettmann: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Mettmann wurden rund 72 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19196%1919–19481%1949–195712%1958–196823%1969–197829%1979–199012%1991–20003%2001–201112%2012–20152%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Mettmann (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Mettmann hat eine geschätzte Heizlast von rund 22,7 kW (mittlere 50 %: 16,529,2 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 23 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW9%
10–15 kW11%
15–20 kW17%
20–30 kW40%
≥ 30 kW23%

Heizträger in Mettmann heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas92%
Öl8%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

In Mettmann sind nicht die Einfamilienhäuser die häufigste Gebäudeart, sondern Reihen- und Doppelhäuser: Geschätzt 42 % der Wohngebäude fallen in diese Gruppe und liegen damit vor den freistehenden Einfamilienhäusern mit rund 37 %. Diese kleinteilige Bebauung gibt der Wärmepumpe hier eigene Spielregeln – Aufstellort und Schallabstand der Außeneinheit wollen früh mitgedacht werden, während die Kostenseite bundesweit gleich attraktiv aussieht. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an (bundesweite Regelungen, nicht Mettmann-spezifisch). Wie hoch Ihre konkrete Förderung ausfällt, welcher Fachbetrieb ein faires Angebot macht und ob Ihr Gebäude ohne größere Vorarbeiten geeignet ist, klären Sie kostenlos mit dem Wärmepumpen-Check für Ihre Adresse.

Ein Bestand aus der Boomphase der 1970er

Kein anderer Jahrgang prägt Mettmann so stark wie die 1970er: Geschätzt 29 % der 8.573 Wohngebäude entstanden zwischen 1969 und 1978, dicht gefolgt von den späten Wiederaufbaujahren 1958 bis 1968 mit rund 23 %. Zusammen stammt also fast die Hälfte des Bestands aus einer einzigen Bauwelle. Das ist für Ihre Planung ein Vorteil: Häuser dieser Jahre haben in der Regel massive Wände, oft schon eine erste Modernisierung hinter sich und großzügig ausgelegte Heizkörper. Solche Heizflächen geben – anders als häufig vermutet – oft schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme ab, was der Wärmepumpe zugutekommt. Insgesamt entstanden geschätzt 72 % der Wohngebäude vor 1979; ältere Substanz vor 1919 macht dagegen nur rund 6 % aus.

Wirtschaftlich stützen bundesweite Rahmenbedingungen den Umstieg: Bei einer Jahresarbeitszahl um 3, wie sie Luft-Wasser-Wärmepumpen laut Feldmessungen des Fraunhofer ISE auch im Bestand erreichen (allgemeine Werte, nicht Mettmann-spezifisch), kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises. Wie groß Ihre laufende Ersparnis wird, hängt vom Abstand zwischen Strom- und Gaspreis ab – und dieser Ausgangspunkt ist in Mettmann fast überall das Gas: Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen damit, weitere 8 % mit Öl.

Reihenhäuser prägen die Nachbarschaft

Der Mettmanner Gebäudemix ist bemerkenswert kleinteilig: Reihen- und Doppelhäuser stellen mit rund 42 % die größte Gruppe, Einfamilienhäuser folgen mit etwa 37 %, Mehrfamilienhäuser mit rund 20 % der Wohngebäude. In Reihenhauszeilen ist der Aufstellort der Außeneinheit die häufigste Planungsfrage, weil der Schallabstand zum Nachbarn eingehalten werden muss. Wo Sie ein Einfamilienhaus besitzen, ist die Lage meist entspannter: Geschätzt 50 % der Mettmanner Einfamilienhäuser stehen frei, was die Platzierung erleichtert.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 22,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 16,5 und 29,2 kW. Der Großteil der modellierten Heizlasten fällt in das Band 20–30 kW (40 %), weitere 23 % darüber – ein Bereich, der bei größeren Häusern eine sorgfältige Auslegung verlangt. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 160 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme.

Ob Ihr konkretes Haus schon heute geeignet ist oder ob ein, zwei Vorabmaßnahmen wie größere Heizflächen oder eine gedämmte Kellerdecke sinnvoll sind, entscheidet nicht der Stadtdurchschnitt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmung Ihres Gebäudes. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Mettmann und Umgebung.

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Häufige Fragen

Mit geschätzt 29 % der Wohngebäude sind die Jahrgänge 1969 bis 1978 die größte Baualtersgruppe Mettmanns. Häuser dieser Zeit haben oft massive Wände und großzügig dimensionierte Heizkörper, die schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Häufig reichen einzelne Maßnahmen aus, um sie sicher wärmepumpentauglich zu machen.

Ja. Geschätzt 72 % der Wohngebäude stammen von vor 1979, dennoch erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Bestand im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur – beides lässt sich in den meisten Altbauten mit gezielten Einzelmaßnahmen verbessern.

Rund 42 % der Wohngebäude in Mettmann sind Reihen- oder Doppelhäuser, weitere 37 % Einfamilienhäuser. In dichter Reihenbebauung sind Aufstellort und Schallabstand der Außeneinheit die häufigste Frage. Immerhin stehen geschätzt 50 % der Einfamilienhäuser frei, was die Platzierung deutlich erleichtert.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 22,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 16,5 und 29,2 kW. Rund 40 % der modellierten Einfamilienhäuser fallen in das Band 20–30 kW, weitere 23 % darüber. Die genaue Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen mit Gas, rund 8 % mit Öl. Für Sie heißt das: Der typische Ausgangsfall ist eine bestehende Gas- oder Ölheizung, die früher oder später ersetzt wird. Der Wärmepumpen-Check zeigt, ob sich der Wechsel für Ihr Gebäude schon heute rechnet.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an – bundesweite Regelungen, nicht Mettmann-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check: Sie geben Ihre Adresse und ein paar Angaben zum Gebäude ein und erhalten auf Wunsch bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Mettmann und Umgebung oder eine geförderte Beratung. So vergleichen Sie Preise und Leistungen, bevor Sie sich festlegen.

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