Wärmepumpe in Solingen: Kosten, Förderung & Angebote 2026
Wärmepumpe in Solingen: 96 % der Wohngebäude heizen mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten & bis zu 80 % Förderung – jetzt kostenlos Angebote für Ihr Haus sichern.
74 %
Gebäude vor 1979
oft mit Sanierungsbedarf
23,0 kW
Ø Heizlast EFH
unsaniert, geschätzt
186
kWh/m²·a Wärmebedarf
Median, unsaniert
48 %
Freistehende EFH
günstig für Aufstellort
Gebäudebestand in Solingen: Baualter entscheidet
Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Solingen wurden rund 74 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:
Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.
Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe?
AnzeigeVergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.
- 100 % kostenlos & unverbindlich
- Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
- Durch Vergleich bis zu 37 % sparen
Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus
Ein typisches Einfamilienhaus in Solingen hat eine geschätzte Heizlast von rund 23,0 kW (mittlere 50 %: 15,5–30,3 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 23 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.
Heizträger in Solingen heute
Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:
Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.
Fast alle Solinger Häuser starten von derselben Ausgangslage: Geschätzt 96 % der Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 3 % mit Öl, Fernwärme und Holz spielen praktisch keine Rolle. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer heißt das, dass sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe hier besonders gut vergleichen lässt – der Ausgangspunkt ist bei den Nachbarn meist der gleiche. Bevor Sie loslegen, lohnt es, drei Dinge zusammen zu klären: ob Ihr Haus geeignet ist, was der Wechsel kostet und wie viel Förderung – 2026 sind über die BEG allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – Sie mitnehmen können. Über den kostenlosen Wärmepumpen-Check von reduco prüfen Sie Eignung und Förderhöhe für Ihre Adresse und erhalten auf Wunsch Angebote von geprüften Fachbetrieben aus der Region.
Gründerzeit prägt den Solinger Bestand
Solingen ist eine Stadt mit auffällig alter Bausubstanz. Von den rund 32.700 Wohngebäuden stammt die größte einzelne Baualtersgruppe – geschätzt 23 % – noch aus der Gründerzeit vor 1919. Insgesamt entstanden geschätzt 74 % der Solinger Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1978. Das klingt zunächst nach einem Hindernis, ist aber keins: Gründerzeithäuser haben oft hohe Räume, massive Wände und großzügig dimensionierte Heizkörper, die auch bei moderater Vorlauftemperatur viel Wärme abgeben. Genau das kommt einer Wärmepumpe entgegen. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im unsanierten Zustand im Median bei 186 kWh/m²·a – ein hoher Wert, den jede Dämmmaßnahme an Dach, Kellerdecke oder Fenstern spürbar senkt. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten); einzelne Vorarbeiten in den kritischen Räumen bringen die Anlage dann in den effizienten Bereich.
Heizlast: bei den großen Häusern zählt die Auslegung
Die geschätzte Heizlast eines typischen Solinger Einfamilienhauses liegt im unsanierten Zustand bei rund 23 kW, die mittleren 50 % streuen zwischen 15,5 und 30,3 kW. Die Verteilung ist kopflastig: Rund 36 % der modellierten Einfamilienhäuser fallen ins Band 20–30 kW, weitere 26 % liegen bei 30 kW und mehr, nur etwa 9 % bleiben unter 10 kW. Für die großen, ungedämmten Häuser ist deshalb die Heizlastberechnung der eigentliche Knackpunkt – zu knapp ausgelegt springt der Heizstab zu oft an, zu groß dimensioniert taktet die Anlage unnötig. Der Gebäudemix hilft bei der Einordnung: Einfamilienhäuser machen geschätzt 39 % der Wohngebäude aus, Reihen- und Doppelhäuser 14 %, Mehrfamilienhäuser 46 %. Geschätzt 48 % der Solinger Einfamilienhäuser stehen frei, was die Platzierung der Außeneinheit und den Schallabstand zum Nachbarn erleichtert; bei den Reihen- und Doppelhäusern ist der Aufstellort die häufigste Planungsfrage.
Was der Umstieg wirtschaftlich bringt
Wirtschaftlich stützen den Wechsel von Gas allgemeine Rahmenbedingungen: Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch rund ein Drittel des Strompreises, und über die BEG-Förderung sind 2026 bis zu 70 % der Kosten förderfähig (allgemein, nicht Solingen-spezifisch). Wie groß Ihre laufende Ersparnis ausfällt, hängt vom Abstand zwischen Gas- und Strompreis und von der erreichten Effizienz ab. Ob Ihr Haus ohne größere Vorarbeiten passt oder ob ein, zwei Schritte an der Hülle vorausgehen sollten, entscheidet nicht der Stadtdurchschnitt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmzustand Ihres Gebäudes. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Solingen und Umgebung.
Kostenloser Gebäudecheck
Ist Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet?
Prüfen Sie kostenlos in 2 Minuten Eignung, nötige Vorlauftemperatur, Stromverbrauch und Ersparnis – für Ihre Adresse, ohne Anmeldung.
Wärmepumpen-Rechner startenAngebot für Ihre Wärmepumpe erhalten
AnzeigeErhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region.
- 100 % kostenlos & unverbindlich
- Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
- Durch Vergleich bis zu 37 % sparen
Häufige Fragen
Ja. Geschätzt 23 % der Solinger Wohngebäude stammen aus der Gründerzeit vor 1919, insgesamt 74 % von vor 1979 – dennoch erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Altbau im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Gerade Gründerzeithäuser haben oft große Heizkörper, die niedrige Vorlauftemperaturen begünstigen. Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur.
Geschätzt 96 % der Solinger Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 3 % mit Öl – der Wechsel von Gas ist damit der Regelfall. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis aus Strom- und Gaspreis sowie von der erreichten Jahresarbeitszahl ab. Bei einer JAZ um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch rund ein Drittel des Strompreises.
Ein typisches Solinger Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 23 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 15,5 und 30,3 kW. Rund 36 % der modellierten Einfamilienhäuser fallen ins Band 20–30 kW, weitere 26 % liegen bei 30 kW und mehr. Die verbindliche Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.
Nicht zwingend, aber es lohnt sich, die Reihenfolge zu prüfen. Bei einem geschätzten Heizwärmebedarf von im Median 186 kWh/m²·a im unsanierten Zustand senken schon einzelne Schritte – gedämmte Kellerdecke, größere Heizkörper in kritischen Räumen, neue Fenster – die nötige Vorlauftemperatur spürbar. Eine Komplettsanierung ist selten Voraussetzung, verbessert aber die Effizienz.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 % – das ist eine bundesweite Regelung, nicht Solingen-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.
Das hängt vom Gebäudetyp ab. Geschätzt 48 % der Solinger Einfamilienhäuser stehen frei, was die Platzierung erleichtert. Bei den rund 14 % Reihen- und Doppelhäusern sind Aufstellort und Schallabstand zum Nachbarn die häufigste Planungsfrage, die sich meist früh klären lässt.
Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten je nach Wunsch bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Solingen und Umgebung oder eine geförderte Beratung. So vergleichen Sie Preise und Leistung, ohne selbst Betriebe suchen zu müssen.
