Wärmepumpe in Saarland
Wärmepumpe in Saarland: Für 10 Städte mit zusammen 486.633 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Saarland
In den analysierten Städten stammen im Median rund 91 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 96 % in St. Ingbert, am niedrigsten mit 67 % in Merzig. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| St. Ingbert | 96 % | 35.453 |
| Dillingen/ Saar | 96 % | 21.529 |
| Saarbrücken | 95 % | 182.971 |
| Saarlouis | 95 % | 37.667 |
| Blieskastel | 91 % | 20.197 |
Gebäudebestand in Saarland: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 130.956 Wohngebäude, davon 59 % Einfamilienhäuser, 20 % Reihenhäuser und 20 % Mehrfamilienhäuser. 89 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 79 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Saarland liegt bei 23 kW, das mittlere Feld reicht von 18 kW bis 29 kW. 15 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 202 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Saarland
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Saarland?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Saarland liegt bei rund 23 kW, mit einem mittleren Feld von 18 bis 29 kW. 15 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Saarland?
- 89 % der Wohngebäude in Saarland stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 202 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Saarland aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Saarland ist Gas mit 79 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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