Photovoltaik in Ilmenau: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
Photovoltaik in Ilmenau: 96 % der Wohngebäude eignen sich gut, ein typisches Dach bringt geschätzt rund 12.600 kWh im Jahr. Jetzt Kosten & Angebote prüfen.
920
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
96 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
176 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 163 GWh/Jahr
13,7 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 12.600 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Ilmenau
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.099 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Ilmenau im Median rund 920 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Ilmenau
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 69 m² |
| Passende Anlagengröße | 13,7 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 12.600 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 78 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Ilmenau
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Ilmenau verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 38°):
In Ilmenau verteilt sich das Solarpotenzial auffällig gleichmäßig auf viele kleine Dächer: Über alle Wohngebäude gerechnet entfallen rund 4,5 kWp auf jeden der 38.834 Einwohner – ein überdurchschnittlicher Wert, der vor allem am kleinteiligen, eigenheimgeprägten Baubestand hängt. 76 % der Ilmenauer Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, weitere 7 % Reihen- oder Doppelhäuser. Wer hier ein Haus besitzt, verfügt statistisch über spürbar mehr nutzbare Fläche pro Kopf als in einer dicht bebauten Großstadt – und damit über einen größeren Hebel, Stromkosten dauerhaft zu senken. Am Anfang jeder Planung stehen dann drei nüchterne Fragen: Was kostet die Anlage, was bringt Ihr Dach an Ertrag und Eigenverbrauch, und welche Förderung lässt sich nutzen.
Warum das Ilmenauer Dach so oft ein Satteldach ist
Drei von vier Wohngebäuden in Ilmenau tragen ein Satteldach (75 %), dazu kommen 7 % Flachdächer, 6 % Walmdächer und 4 % Pultdächer. Die mittlere Neigung liegt bei 38° und damit im idealen Bereich für dachparallele Module. Das klassische Giebeldach stellt jede Planung vor eine simple, aber folgenreiche Weiche: eine Süd-Belegung für die höchste Jahressumme und eine kräftige Mittagsspitze – oder eine Ost-West-Verteilung, die den Strom auf Morgen und Abend legt und so eher den tatsächlichen Verbrauch eines Haushalts trifft. Weil selbst genutzter Solarstrom allgemein rund 35 ct je Kilowattstunde an Netzbezug ersetzt, die Einspeisung aber nur etwa 7–8 ct bringt, ist die zweite Variante für viele Haushalte die wirtschaftlichere. Welche Belegung Ihr konkretes Dach zulässt, entscheidet sich am einzelnen Gebäude.
Was ein typisches Haus liefert
Ein durchschnittliches Ilmenauer Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 69 m² nutzbare Dachfläche. Darauf passt eine modellierte Anlage von etwa 13,7 kWp, die im Jahr rund 12.600 kWh erzeugt – deutlich mehr, als ein Haushalt allein verbraucht. Der spezifische Ertrag liegt bei 920 kWh je kWp und speist sich aus einer Globalstrahlung von 1.099 kWh je Quadratmeter; das ist für eine Lage am Rand des Thüringer Waldes ein solider Wert. Auf 78 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich, und 96 % der Dächer gelten als gut oder sehr gut geeignet. Die Eignung ist hier also selten der Engpass. Weil ein modelliertes Einfamilienhaus mehr Strom liefert als der reine Haushaltsbedarf, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Beginn an mitzudenken.
Jahresverlauf: der Sommer trägt fast alles
Der Ertrag konzentriert sich stark auf das Sommerhalbjahr. Von April bis August erntet jedes installierte Kilowatt über 110 kWh je Monat, mit dem Höchstwert von 122,8 kWh im Juli und 121,5 kWh im Mai. Im Dezember sind es dagegen nur 23,8 kWh – der Spitzenmonat bringt also mehr als das Fünffache des schwächsten. Diese Spreizung ist das eigentliche Argument für einen Speicher, der den Sommerüberschuss in die dunkleren Stunden verschiebt und den Eigenverbrauch spürbar hebt.
Rechnet man alle Wohngebäude zusammen, ergibt sich ein Dach-PV-Potenzial von rund 176 MWp, das etwa 163 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnte. Der weitaus größte Teil davon liegt bislang ungenutzt. Für Ihre Entscheidung zählt aber nur das eine Dach über Ihrem Kopf – und ob sich die Investition dort rechnet.
Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Ilmenauer Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco betreibt dabei keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.
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Häufige Fragen
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Sie geben Ihre Ilmenauer Adresse ein und erhalten eine datenbasierte Einschätzung zu Ertrag, Anlagengröße und Eigenverbrauch. Auf Wunsch vermittelt reduco anschließend Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung.
Sehr wahrscheinlich: 96 % der Ilmenauer Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, die mittlere Dachneigung von 38° ist nahezu ideal. Die Eignung ist hier selten der Engpass – wichtiger sind Ausrichtung, Verschattung und die passende Auslegung. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.
Süd bringt die höchste Jahressumme und eine starke Mittagsspitze, Ost-West verteilt den Ertrag auf Morgen und Abend und passt so oft besser zum Verbrauch. Da 75 % der Ilmenauer Wohngebäude ein Satteldach tragen, steht diese Wahl bei fast jeder Planung an. Welche Variante sich für Ihr Verbrauchsprofil rechnet, zeigt der PV-Rechner.
Ein durchschnittliches Ilmenauer Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 69 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 13,7 kWp und rund 12.600 kWh im Jahr. Auf 78 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Wärmepumpe oder Wallbox einzuplanen.
Oft ja. Der Ertrag ballt sich auf April bis August (bis zu 122,8 kWh je kWp im Juli gegenüber nur 23,8 im Dezember), sodass ohne Speicher viel Sommerstrom ungenutzt bliebe. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Ihr Gebäude rechnet, zeigt der PV-Rechner.
Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.
Über alle Wohngebäude summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf rund 176 MWp beziehungsweise etwa 163 GWh Solarstrom pro Jahr – das entspricht rund 4,5 kWp je Einwohner und liegt damit über dem Durchschnitt. Der größte Teil ist bislang ungenutzt. Was davon auf Ihr Dach entfällt, zeigt Ihnen der kostenlose PV-Rechner.
