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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Bochum: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Geschätzt 93 % der Bochumer Wohngebäude heizen mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten und bis zu 70 % Förderung für Ihre Wärmepumpe – jetzt Angebote sichern.

83 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

24,6 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

170

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

43 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Bochum: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Bochum wurden rund 83 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19194%1919–194811%1949–195735%1958–196815%1969–197816%1979–19906%1991–20004%2001–20115%2012–20150%ab 20162%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Bochum (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Bochum hat eine geschätzte Heizlast von rund 24,6 kW (mittlere 50 %: 18,232,3 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 25 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW6%
10–15 kW11%
15–20 kW14%
20–30 kW37%
≥ 30 kW31%

Heizträger in Bochum heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas93%
Öl1%
Fernwärme5%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Bochums Wohnhäuser erzählen die Geschichte des Wiederaufbaus: Mit geschätzt 35 % der rund 60.505 Wohngebäude ist der Jahrgang 1949 bis 1957 die mit Abstand größte Baualtersgruppe der Stadt. Diese Nachkriegshäuser wurden schnell und ohne nennenswerten Wärmeschutz errichtet – Wärmeschutzverordnungen kamen erst Jahrzehnte später. Wenn Sie hier eine Wärmepumpe einbauen lassen wollen, entscheidet genau dieser Altbau über Eignung, Kosten und die nötige Vorlauftemperatur – und darüber, wie viel der bis zu 70 % Förderung Sie mitnehmen. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt das für Ihre Adresse und verbindet Sie mit Fachbetrieben aus Bochum und Umgebung. Denn ein unsanierter Baukörper aus dieser Zeit verlangt heute oft eine hohe Vorlauftemperatur, und genau die entscheidet über die Effizienz einer Wärmepumpe.

Warum der 1950er-Bestand besondere Vorarbeit verlangt

Insgesamt stammen geschätzt 83 % der Bochumer Wohngebäude aus der Zeit vor 1979. Der Wiederaufbau-Jahrgang mit 35 % prägt diesen Altbestand stärker als in vielen anderen Städten, dazu kommen die 1958 bis 1968 errichteten Häuser mit rund 15 % und die 1969 bis 1978 gebauten mit etwa 16 %. Häuser dieser Epochen haben selten von Anfang an gedämmte Fassaden oder große Heizflächen – die Heizung wurde damals auf 70 Grad Vorlauf und mehr ausgelegt.

Das ist kein Ausschlusskriterium, sondern eine Reihenfolge-Frage. Größere oder zusätzliche Heizkörper in den kritischen Räumen, eine gedämmte Kellerdecke oder neue Fenster senken den nötigen Vorlauf spürbar und bringen die Wärmepumpe in ihren effizienten Bereich. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten) – mit gezielten Einzelmaßnahmen wird daraus mehr. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt in Bochum im Median bei 170 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und fällt mit jeder Maßnahme.

Gebäudemix und Heizlast in Bochum

Bochum ist überwiegend städtisch bebaut: Nur etwa 20 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser stellen rund 26 %, Mehrfamilienhäuser mit geschätzt 53 % den größten Anteil. Wo Häuser eng stehen, sind Aufstellort und Schallabstand zur Nachbarschaft die häufigste Planungsfrage – ein Punkt, den Sie früh mit dem Fachbetrieb klären sollten. Immerhin stehen geschätzt 43 % der Bochumer Einfamilienhäuser frei, was die Platzierung der Außeneinheit dort erleichtert.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 24,6 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 18,2 und 32,3 kW. Diese Werte spiegeln den alten, wärmeschutzarmen Bestand wider und liegen höher als in jüngeren Stadtlagen. Entsprechend fallen geschätzt 37 % der modellierten Heizlasten in das Band 20–30 kW und weitere 31 % auf 30 kW und mehr. Das unterstreicht, warum sich in Bochum die Reihenfolge lohnt: Jede Dämmmaßnahme, die den Wärmebedarf senkt, verkleinert die nötige Wärmepumpe und verbessert ihre Jahresarbeitszahl.

Ausgangspunkt Gas – und die Förderung 2026

Beim Energieträger ist Bochum klar sortiert: Geschätzt 93 % der Wohngebäude heizen mit Gas, Fernwärme kommt auf rund 5 %, Öl auf etwa 1 %. Der Umstieg ist damit fast immer derselbe Grundfall – weg von der Gastherme, hin zu Strom als Wärmequelle. Wirtschaftlich stützen den Wechsel allgemeine Rahmenbedingungen: 2026 sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 70 % der Kosten förderfähig, auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an, und bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises (allgemeine Werte, nicht Bochum-spezifisch).

Ob Ihr Haus schon heute passt oder ein, zwei Schritte vorab braucht, hängt von Baujahr, Heizkörpern und Dämmung ab – nicht vom Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Bochum und Umgebung.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Sie geben Ihre Adresse ein, erhalten eine Einschätzung zu Heizlast, Vorlauftemperatur und Förderhöhe und werden auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Bochum und Umgebung verbunden – für bis zu 5 Angebote oder eine geförderte Beratung.

Geschätzt 35 % der Bochumer Wohngebäude stammen aus den Jahren 1949 bis 1957 – die größte Baualtersgruppe der Stadt. Diese Nachkriegshäuser wurden meist ohne Wärmeschutz gebaut und verlangen im unsanierten Zustand eine hohe Vorlauftemperatur. Wer vorher Heizflächen und Dämmung im Blick hat, bringt die Wärmepumpe in ihren effizienten Bereich.

Ja. Rund 83 % der Bochumer Wohngebäude stammen von vor 1979, dennoch erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Altbau im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur. Beides lässt sich mit einzelnen Maßnahmen wie größeren Heizkörpern oder einer gedämmten Kellerdecke verbessern.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 24,6 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 18,2 und 32,3 kW. Diese vergleichsweise hohen Werte spiegeln den alten Bestand wider. Jede Dämmmaßnahme senkt den Bedarf und damit die nötige Leistungsklasse. Die genaue Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Nicht komplett. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 170 kWh/m²·a im unsanierten Zustand. Schon einzelne Schritte – größere Heizkörper in kritischen Räumen, gedämmte Kellerdecke, neue Fenster – senken die nötige Vorlauftemperatur spürbar. Eine vollständige Sanierung ist selten Voraussetzung, verbessert aber die Effizienz und verkleinert die Anlage.

Geschätzt 93 % der Bochumer Wohngebäude heizen mit Gas, rund 5 % mit Fernwärme und etwa 1 % mit Öl. Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist damit fast immer derselbe Grundfall: weg von der Gastherme, hin zu Strom. Für diesen Wechsel gibt es erprobte Standardlösungen und gut kalkulierbare Aufwände.

Nur etwa 20 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 26 % Reihen- und Doppelhäuser und 53 % Mehrfamilienhäuser. In dieser Enge sind Aufstellort und Schallabstand zur Nachbarschaft die häufigste Planungsfrage. Da geschätzt 43 % der Bochumer Einfamilienhäuser frei stehen, ist die Platzierung der Außeneinheit dort meist unkompliziert.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an – das sind bundesweite Regelungen, nicht Bochum-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

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