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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Castrop-Rauxel: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Castrop-Rauxel: 99 % der Wohngebäude heizen mit Gas, 40 % stammen aus den 1950ern. Kosten, bis zu 80 % Förderung & Angebote jetzt prüfen.

74 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

23,7 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

180

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

47 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Castrop-Rauxel: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Castrop-Rauxel wurden rund 74 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19199%1919–19489%1949–195740%1958–19684%1969–197811%1979–19903%1991–200010%2001–201112%2012–20150%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Castrop-Rauxel (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Castrop-Rauxel hat eine geschätzte Heizlast von rund 23,7 kW (mittlere 50 %: 16,230,9 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 24 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW8%
10–15 kW15%
15–20 kW14%
20–30 kW36%
≥ 30 kW28%

Heizträger in Castrop-Rauxel heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas99%
Öl1%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Castrop-Rauxel ist eine Stadt des Wiederaufbaus: Geschätzt 40 % der rund 16.196 Wohngebäude stammen aus den Jahren 1949 bis 1957, kein anderer Jahrgang kommt auch nur in die Nähe. Wenn Sie hier ein Haus besitzen, gehört es statistisch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dieser Nachkriegssubstanz – und wird zu 99 % noch mit Gas beheizt. Für die Wärmepumpe ist das eine gute Ausgangslage, denn Häuser dieser Bauzeit haben meist großzügig dimensionierte Heizkörper. Wichtiger als der Stadtdurchschnitt ist für Sie ohnehin, was der Einbau konkret kostet, wie viel der bis zu 70 % BEG-Förderung (allgemein) Sie erhalten und welcher Fachbetrieb Ihnen ein belastbares Angebot macht. Diese drei Punkte klären Sie kostenlos mit dem Wärmepumpen-Check für Ihre Adresse.

Warum die 1950er-Häuser oft besser passen als gedacht

Mit geschätzt 40 % der Wohngebäude prägen die Wiederaufbaujahre 1949 bis 1957 den Bestand von Castrop-Rauxel wie in kaum einer anderen Ruhrgebietsstadt. Diese Konzentration ist ein Vorteil: Wohnhäuser dieser Zeit wurden für Kohle- und später Gasheizungen mit hohen Vorlauftemperaturen gebaut und haben entsprechend große Heizflächen. Entgegen einer verbreiteten Sorge geben solche Heizkörper häufig schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme ab – genau das, was eine Wärmepumpe effizient macht. Insgesamt entstanden geschätzt 74 % der Wohngebäude vor 1979. Auch in solchen Altbauten erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Wo einzelne Räume kritisch sind, senken größere Heizflächen, eine gedämmte Kellerdecke oder neue Fenster den nötigen Vorlauf gezielt dort, wo es zählt.

Ein Gasbestand mit gleichartigem Umstiegspfad

Der Energieträger ist in Castrop-Rauxel bemerkenswert einheitlich: Geschätzt 99 % der Wohngebäude hängen am Gasnetz, nur etwa 1 % heizt mit Öl, Fernwärme und Holz spielen praktisch keine Rolle. Für Sie heißt das, der typische Ausgangsfall ist fast immer derselbe – eine bestehende Gasheizung, die früher oder später ersetzt wird. Wirtschaftlich stützen den Wechsel bundesweite Rahmenbedingungen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an (allgemein). Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises; wie groß Ihre laufende Ersparnis ausfällt, hängt vom Abstand zwischen Strom- und Gaspreis ab.

Heizlast und Gebäudemix

Der Gebäudemix ist ausgewogen: Geschätzt 33 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 36 % Reihen- und Doppelhäuser und 31 % Mehrfamilienhäuser. Wo Sie ein Einfamilienhaus besitzen, ist die Ausgangslage meist günstig – geschätzt 47 % dieser Häuser stehen frei, was Aufstellort und Schallabstand der Außeneinheit erleichtert. Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 23,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 16,2 und 30,9 kW. Der größte Teil der modellierten Heizlasten fällt in die Bänder 20–30 kW (36 %) und ≥ 30 kW (28 %) – ein Bereich, der bei größeren Nachkriegshäusern eine sorgfältige Auslegung verlangt. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 180 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme.

Ob sich Ihr konkretes Haus schon heute ohne Vorarbeiten eignet oder ob ein, zwei Vorabmaßnahmen sinnvoll sind, entscheidet nicht der Stadtdurchschnitt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmung Ihres Gebäudes. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Castrop-Rauxel und Umgebung. reduco betreibt dabei kein Büro vor Ort, sondern kombiniert Datenanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.

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Häufige Fragen

Die Stadt ist von den Wiederaufbaujahren geprägt: Geschätzt 40 % der Wohngebäude stammen aus den 1950ern und haben oft großzügige Heizkörper, die schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Zusammen mit dem sehr einheitlichen Gasbestand (geschätzt 99 % der Wohngebäude) ergibt sich ein großes, gleichartiges Umstellungspotenzial – die Frage ist selten das Ob, sondern die passende Auslegung.

In den meisten Fällen ja. Häuser der Baujahre 1949 bis 1957 wurden für hohe Vorlauftemperaturen gebaut und haben entsprechend große Heizflächen, die einer Wärmepumpe entgegenkommen. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen auch im Bestand eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Wo einzelne Räume nicht warm genug werden, reichen häufig größere Heizkörper oder eine gedämmte Kellerdecke.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 23,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 16,2 und 30,9 kW. Rund 36 % der modellierten Einfamilienhäuser fallen in das Band 20–30 kW, weitere 28 % darüber. Die genaue Auslegung ergibt sich erst aus einer Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Geschätzt 33 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 36 % Reihen- und Doppelhäuser und 31 % Mehrfamilienhäuser. Bei Reihen- und Doppelhäusern sind Aufstellort und Schallabstand zum Nachbarn die häufigste Planungsfrage. Immerhin stehen geschätzt 47 % der Einfamilienhäuser frei, was die Platzierung der Außeneinheit deutlich erleichtert.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, und auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an – das sind bundesweite Regelungen, nicht Castrop-Rauxel-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Die hier gezeigten Werte sind modellierte Durchschnitte für Castrop-Rauxel, kein Befund für Ihr Haus. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe. Auf Wunsch werden Sie mit geprüften Fachbetrieben aus Castrop-Rauxel und Umgebung verbunden.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check: Sie geben Ihre Adresse und ein paar Angaben zum Gebäude ein und erhalten auf Wunsch mehrere Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Castrop-Rauxel und Umgebung oder eine geförderte Beratung. So vergleichen Sie Preise und Leistungen, bevor Sie sich festlegen.

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