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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Herne: Kosten, Förderung & Angebote 2026

In Herne heizen geschätzt 98 % der rund 24.680 Wohngebäude mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten und bis zu 80 % Förderung – jetzt Wärmepumpen-Angebote sichern.

82 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

22,2 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

175

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

35 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Herne: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Herne wurden rund 82 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19196%1919–19488%1949–195749%1958–19687%1969–197812%1979–19905%1991–20003%2001–20119%2012–20150%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Herne (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Herne hat eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW (mittlere 50 %: 15,829,2 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 22 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW9%
10–15 kW13%
15–20 kW18%
20–30 kW36%
≥ 30 kW23%

Heizträger in Herne heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas98%
Öl0%
Fernwärme2%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

In Herne steht die Wärmepumpe oft dichter am Nachbarn als anderswo: Nur geschätzt 35 % der Einfamilienhäuser stehen frei, der große Rest reiht sich in enger Bebauung. Deshalb entscheidet sich hier vieles nicht an der Heizlast, sondern am Aufstellort und am Schallabstand zur Grundstücksgrenze – Fragen, die Sie früh mit einem Fachbetrieb klären sollten. Wenn das geklärt ist, wird der Rest planbar: Für 2026 sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 70 % der Kosten förderfähig (allgemeine Regelung, nicht Herne-spezifisch), und passende Angebote lassen sich über den kostenlosen Wärmepumpen-Check schnell einholen.

Wohin mit der Außeneinheit? Der Platz entscheidet mit

Weil in Herne nur etwa 35 % der Einfamilienhäuser freistehen und Reihen- und Doppelhäuser rund 22 % sowie Mehrfamilienhäuser rund 61 % der Wohngebäude ausmachen, ist der verfügbare Platz die erste echte Planungsfrage. Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe steht die Außeneinheit im Garten oder an der Fassade und gibt im Betrieb ein leises Rauschen ab. In der Enge zählt jeder Meter zur Grundstücksgrenze und jedes Schlafzimmerfenster des Nachbarn. Das ist kein Ausschlusskriterium – schalloptimierte Geräte, ein durchdachter Standort und eine Nachtabsenkung lösen die meisten Fälle. Aber es lohnt sich, genau diesen Punkt vor der Gerätewahl zu klären, statt ihn nachträglich reparieren zu müssen. Für die verbleibenden freistehenden Häuser ist die Platzierung dagegen meist unkompliziert.

Ein Bestand, der fast geschlossen von Gas umsteigt

Herne ist wärmetechnisch bemerkenswert einheitlich: Geschätzt 98 % der Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 2 % hängen an der Fernwärme, Öl und Holz spielen praktisch keine Rolle. Das bedeutet, dass die Wärmepumpenfrage hier fast den gesamten Bestand gleichzeitig betrifft – und dass es sich um ein großes, gleichartiges Umstellungspotenzial handelt. Für den Wechsel von der Gastherme auf eine Wärmepumpe gibt es erprobte Standardlösungen, und die typischen Stolpersteine sind bekannt. Der CO₂-Preis und die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes verteuern den Weiterbetrieb der Gasheizung Jahr für Jahr, weshalb die Frage weniger lautet, ob umgestiegen wird, sondern wann und mit welcher Vorbereitung.

Prägend ist dabei ein Baualter, das man so selten sieht: Rund 49 % der Herner Wohngebäude stammen aus den Wiederaufbaujahren 1949 bis 1957, weitere 12 % aus 1969 bis 1978. Insgesamt wurden geschätzt 82 % der Wohngebäude vor 1979 errichtet. Häuser aus dieser Zeit haben oft solide, großzügig dimensionierte Heizkörper – ein Vorteil, weil sie schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten). Einzelmaßnahmen wie eine gedämmte Kellerdecke, größere Heizflächen in kritischen Räumen oder neue Fenster senken den nötigen Vorlauf dort, wo es zählt.

Heizlast und Wirtschaftlichkeit für Ihr Haus

Ein typisches Herner Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 15,8 und 29,2 kW. Der Schwerpunkt liegt damit im oberen Bereich: 36 % der modellierten Heizlasten fallen ins Band 20–30 kW, weitere 23 % erreichen 30 kW oder mehr. Das unterstreicht, warum eine Heizlastberechnung vor der Gerätewahl wichtig ist – gängige Luft-Wasser-Wärmepumpen decken diesen Bereich ab, müssen aber sauber ausgelegt werden. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 175 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme.

Wirtschaftlich stützen den Umstieg allgemeine Rahmenbedingungen: bis zu 70 % BEG-Förderung, keine Mehrwertsteuer auf die Anschaffung und bei einer Jahresarbeitszahl um 3 rechnerisch rund ein Drittel des Strompreises je Kilowattstunde Wärme (allgemeine Werte). Ob Ihr Haus schon ohne Vorarbeit passt oder ein, zwei Schritte vorab sinnvoll sind, hängt von Baujahr, Heizkörpern, Platz und Dämmung ab – nicht vom Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Herne und Umgebung. reduco ist kein Berater vor Ort, sondern verbindet Datenanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Sie geben Ihre Adresse und einige Eckdaten ein und erhalten auf Wunsch bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Herne und Umgebung oder eine geförderte Energieberatung.

Meistens ja, aber der Aufstellort ist die wichtigste Vorabfrage. Weil nur geschätzt 35 % der Herner Einfamilienhäuser freistehen und viele Häuser eng bebaut sind, kommt es auf Abstand und Schallschutz zur Nachbarschaft an. Schalloptimierte Geräte, ein durchdachter Standort und eine Nachtabsenkung lösen die allermeisten Fälle – am besten vor der Gerätewahl mit dem Fachbetrieb geklärt.

Geschätzt 98 % der Herner Wohngebäude heizen mit Gas und nur rund 2 % mit Fernwärme. Damit ist der Wechsel von der Gastherme zur Wärmepumpe der klare Regelfall. Weil fast alle Gebäude vom gleichen Ausgangspunkt starten, gibt es erprobte Standardlösungen und gut kalkulierbare Aufwände.

Ja. Rund 49 % der Wohngebäude stammen aus den Jahren 1949 bis 1957 und geschätzt 82 % von vor 1979, dennoch erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im unsanierten Altbau im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur, die sich in den meisten Fällen mit einzelnen Maßnahmen verbessern lassen.

Ein typisches Herner Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 15,8 und 29,2 kW. Der Schwerpunkt liegt im Band 20–30 kW (36 %). Die genaue Auslegung ergibt sich erst aus einer Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, und auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an – das sind bundesweite Regelungen, nicht Herne-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Nein. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 175 kWh/m²·a im unsanierten Zustand, doch schon einzelne Schritte – gedämmte Kellerdecke, größere Heizkörper in kritischen Räumen, neue Fenster – senken die nötige Vorlauftemperatur spürbar. Eine vollständige Sanierung ist selten Voraussetzung, verbessert aber die Effizienz. Prüfen Sie Ihr Gebäude im kostenlosen Wärmepumpen-Check.

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