Ratgeber
CO₂-Kostenaufteilung: So teilen sich Vermieter und Mieter die CO₂-Steuer

Hendrik Stotz
Zertifizierter Energieeffizienz-Experte
Stand: 18. Oktober 202618 Minuten

Das Wichtigste in Kürze
- 10-Stufen-Modell: Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) teilt die CO₂-Kosten in Wohngebäuden seit 2023 nach dem CO₂-Ausstoß je Quadratmeter auf: von 0 % Vermieteranteil (Stufe 1, unter 12 kg CO₂/m²/a) bis 95 % (Stufe 10, ab 52 kg).
- CO₂-Preis in der Abrechnung: Für 2026 gilt nach § 4 CO2KostAufG der Mittelwert des Preiskorridors, also 60 Euro pro Tonne. Für 2027 sind voraussichtlich 65 Euro anzusetzen, weil die Versteigerungen 2026 beim Höchstpreis von 65 Euro lagen.
- Neue Gas- oder Ölheizung: Für Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen, die nach dem 29. Juli 2026 eingebaut werden, teilen Vermieter und Wohnungsmieter ab 2028 grundsätzlich die CO₂-Kosten und Gasnetzentgelte hälftig, ab 2029 auch die Kosten des vorgeschriebenen Bio-Anteils (§ 5a).
- Nichtwohngebäude: Hälftige Aufteilung ohne Stufenmodell; Vereinbarungen, nach denen der Mieter mehr als 50 % der CO₂-Kosten trägt, sind unwirksam.
- Kürzungsrecht: Ermittelt der Vermieter den CO₂-Kostenanteil nicht oder fehlen die Pflichtangaben in der Abrechnung, darf der Mieter seinen Heizkostenanteil um 3 % kürzen.
- Eigener Gasvertrag des Mieters: Wer sich etwa über eine Gasetagenheizung selbst versorgt, muss den Erstattungsanspruch innerhalb von 12 Monaten nach der Abrechnung des Lieferanten in Textform geltend machen.
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Wer die CO₂-Kosten der Heizung trägt, regelt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). In Wohngebäuden teilt ein 10-Stufen-Modell die Kosten nach dem CO₂-Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche auf: In Gebäuden mit hohen Emissionen trägt der Vermieter bis zu 95 %, in sehr effizienten Gebäuden der Mieter 100 %. Abgerechnet wird für 2026 mit 60 Euro pro Tonne, für 2027 voraussichtlich mit 65 Euro. Für Gas- und Ölheizungen, die nach dem 29. Juli 2026 eingebaut werden, gilt in Mietwohnungen ab 2028 grundsätzlich eine hälftige Teilung der CO₂-Kosten. Dieser Ratgeber erklärt das Stufenmodell, rechnet zwei Beispiele durch und zeigt die Pflichten von Vermietern und Hausverwaltungen.
Was ist das CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG)?
Das CO2KostAufG (Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz) ist am 1. Januar 2023 in Kraft getreten und gilt für Abrechnungszeiträume, die an oder nach diesem Tag beginnen. Es regelt, wie die CO₂-Kosten aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zwischen Vermietern und Mietern aufgeteilt werden. Seit dem 29. Juli 2026 regelt es für Wohnraummietverhältnisse außerdem die Aufteilung von Gasnetzentgelten und Bio-Brennstoffkosten bei neu eingebauten Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen (geändert durch Art. 5 des Gesetzes vom 23. Juli 2026, BGBl. 2026 I Nr. 226).
Vor dem CO2KostAufG trugen Mieter die CO₂-Steuer in der Regel vollständig über die Heizkostenabrechnung. Das war problematisch, weil Mieter keinen Einfluss auf die Heizungsanlage, die Dämmung oder den Energieträger des Gebäudes haben. Das Gesetz teilt die Kosten deshalb nach Verantwortungsbereichen und Einflussmöglichkeiten auf (§ 1 CO2KostAufG): Je schlechter der energetische Zustand des Gebäudes, desto größer der Anteil des Vermieters. Damit entsteht ein finanzieller Anreiz, in energetische Sanierung zu investieren.
Das Gesetz gilt für:
- Wohngebäude mit dem 10-Stufen-Modell, auch für Gewerberäume in einem Wohngebäude
- Nichtwohngebäude mit einer hälftigen Aufteilung, auch für Wohnungen in einem Nichtwohngebäude
- Gemischt genutzte Gebäude nach ihrer Zweckbestimmung: Dient ein Gebäude überwiegend dem Wohnen, gilt es als Wohngebäude, sonst als Nichtwohngebäude
- Brennstoffe mit CO₂-Preis: Erdgas, Heizöl, Flüssiggas und Kohle sowie Wärmelieferungen wie Fernwärme, soweit die Wärme aus solchen Brennstoffen erzeugt wird, grundsätzlich auch aus Anlagen im EU-Emissionshandel (§ 2)
Nicht betroffen sind Heizungen ohne CO₂-Preis nach dem BEHG: Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen, weil Strom kein Brennstoff im Sinne des BEHG ist, und Pelletheizungen, weil Holz nicht zu den Brennstoffen der Anlage 1 BEHG gehört.
10-Stufen-Modell als Tabelle: Vermieteranteil an der CO₂-Abgabe je Stufe
Das Herzstück des CO2KostAufG ist das 10-Stufen-Modell für Wohngebäude. Die Einstufung basiert auf den spezifischen CO₂-Emissionen des Gebäudes in Kilogramm CO₂ pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr (kg CO₂/m²/a), gerundet auf eine Nachkommastelle. Je höher die Emissionen, desto größer der Anteil des Vermieters.
| Stufe | CO₂-Ausstoß (kg CO₂/m²/a) | Anteil Mieter | Anteil Vermieter |
|---|---|---|---|
| 1 | < 12 | 100 % | 0 % |
| 2 | 12 bis < 17 | 90 % | 10 % |
| 3 | 17 bis < 22 | 80 % | 20 % |
| 4 | 22 bis < 27 | 70 % | 30 % |
| 5 | 27 bis < 32 | 60 % | 40 % |
| 6 | 32 bis < 37 | 50 % | 50 % |
| 7 | 37 bis < 42 | 40 % | 60 % |
| 8 | 42 bis < 47 | 30 % | 70 % |
| 9 | 47 bis < 52 | 20 % | 80 % |
| 10 | ab 52 | 5 % | 95 % |
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Quelle: Anlage zu den §§ 5 bis 7 CO2KostAufG, gesetze-im-internet.de · Stand: Oktober 2026
Wie liest man die Tabelle? Ein Gebäude mit einem spezifischen CO₂-Ausstoß von 35 kg CO₂/m²/a fällt in Stufe 6. Die CO₂-Kosten werden dann 50/50 zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt. Ein unsanierter Altbau mit 55 kg CO₂/m²/a landet in Stufe 10, hier muss der Vermieter 95 % der CO₂-Kosten tragen.
Zur Einordnung: Mit Erdgas beheizt liegt die Grenze von Stufe 1 (12 kg) bei rund 60 kWh Energiegehalt (heizwertbezogen) je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr, mit Heizöl bei rund 4,5 Litern. Stufe 10 beginnt bei 52 kg, also bei rund 259 kWh Erdgas oder 19,4 Litern Heizöl je Quadratmeter. Jeder Stufenwechsel verschiebt den Vermieteranteil um 10 Prozentpunkte, nur zwischen Stufe 9 und Stufe 10 um 15.
CO₂-Kostenaufteilung berechnen: in fünf Schritten
Die Berechnung der CO₂-Kostenaufteilung erfolgt in fünf Schritten. Die meisten Werte stehen bereits auf der Rechnung: Brennstoff- und Wärmelieferanten müssen dort nach § 3 CO2KostAufG die Brennstoffemissionen in kg CO₂, den Preisbestandteil der CO₂-Kosten, den heizwertbezogenen Emissionsfaktor und den Energiegehalt in kWh ausweisen.
Schritt 1: Verbrauch im Abrechnungszeitraum ermitteln
Weil die Emissionsfaktoren heizwertbezogen sind, brauchen Sie bei Erdgas und Flüssiggas den Energiegehalt in kWh bezogen auf den Heizwert, bei Heizöl die im Abrechnungszeitraum verbrauchte Menge in Litern. Achtung bei Erdgas: Die übliche Verbrauchsangabe der Gasrechnung wird mit dem Brennwert berechnet (DVGW). Steht nur dieser Wert zur Verfügung, ergibt die Multiplikation mit 0,903 den heizwertbezogenen Energiegehalt (Umrechnung nach EBeV 2030). Weichen Liefer- und Abrechnungszeitraum voneinander ab, sind die Werte auf den Abrechnungszeitraum umzurechnen.
Schritt 2: CO₂-Emissionen berechnen
Multiplizieren Sie den Verbrauch mit dem jeweiligen heizwertbezogenen Emissionsfaktor oder übernehmen Sie die Brennstoffemissionen direkt von der Rechnung:
| Brennstoff | Emissionsfaktor |
|---|---|
| Erdgas | 0,20088 kg CO₂/kWh (Heizwert) |
| Heizöl EL | 2,6763 kg CO₂/Liter |
| Flüssiggas | 0,2358 kg CO₂/kWh (Heizwert) |
| Fernwärme | Faktor des Wärmenetzes (vom Wärmelieferanten angegeben) |
Quelle: EBeV 2030, Anlage 2 Teil 4, umgerechnet je kWh bzw. Liter; Fernwärme: § 3 Abs. 4 CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
Wer versehentlich die brennwertbezogene kWh-Zahl der Gasrechnung mit 0,20088 multipliziert, überschätzt den Ausstoß um gut 10 % und landet unter Umständen eine Stufe zu hoch.
Schritt 3: Spezifischen CO₂-Ausstoß berechnen
Teilen Sie die gesamten CO₂-Emissionen (in kg) durch die Wohnfläche (in m²) und runden Sie auf eine Nachkommastelle. Das Ergebnis ist der spezifische CO₂-Ausstoß in kg CO₂/m²/a, der die Einstufung bestimmt.
Schritt 4: Stufe im Stufenmodell ablesen
Ordnen Sie den Wert aus Schritt 3 der passenden Stufe in der Tabelle oben zu. Daraus ergeben sich die prozentualen Anteile für Mieter und Vermieter.
Schritt 5: CO₂-Kosten aufteilen
Die gesamten CO₂-Kosten (CO₂-Emissionen in Tonnen mal maßgeblicher CO₂-Preis, zuzüglich Umsatzsteuer) werden gemäß der ermittelten Stufe aufgeteilt. Maßgeblich ist nach § 4 CO2KostAufG nicht der Preis, den der Lieferant tatsächlich für Zertifikate gezahlt hat, sondern für Lieferungen im Jahr 2026 der Mittelwert des BEHG-Preiskorridors von 55 bis 65 Euro, also 60 Euro pro Tonne (für Lieferungen 2025 der damalige Festpreis von 55 Euro). Ab 2027 gilt der Durchschnittspreis der Versteigerungen vom 1. Juli bis 30. November des Vorjahres. Weil die Versteigerungen 2026 beim Höchstpreis von 65 Euro lagen (DEHSt), sind für 2027 voraussichtlich 65 Euro anzusetzen. Das Umweltbundesamt veröffentlicht den Wert spätestens zehn Werktage vor Jahresbeginn.
Beispielrechnung: CO₂-Steuer im unsanierten Mehrfamilienhaus (Stufe 7)
Stellen wir uns ein unsaniertes Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten vor:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Wohnfläche gesamt | 960 m² |
| Heizung | Gas-Zentralheizung |
| Energiegehalt Erdgas (heizwertbezogen, laut Rechnung) | 192.000 kWh |
| CO₂-Preis 2026 (§ 4 CO2KostAufG) | 60 €/Tonne |
Quelle: Beispielannahmen; CO₂-Preis nach § 4 CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
Schritt 1 und 2: CO₂-Emissionen
192.000 kWh x 0,20088 kg CO₂/kWh = 38.569 kg CO₂ (38,569 Tonnen)
Schritt 3: Spezifischer CO₂-Ausstoß
38.569 kg / 960 m² = 40,2 kg CO₂/m²/a
Schritt 4: Einstufung
40,2 kg CO₂/m²/a liegt im Bereich 37 bis < 42 = Stufe 7
Aufteilung: 40 % Mieter / 60 % Vermieter
Schritt 5: Kostenaufteilung
Gesamte CO₂-Kosten: 38,569 Tonnen x 60 € = 2.314 € (netto, auf der Rechnung kommt die Umsatzsteuer hinzu)
| Betrag | Pro Wohneinheit (Durchschnitt) | |
|---|---|---|
| Anteil Mieter (40 %) | 926 € | ca. 77 €/Jahr |
| Anteil Vermieter (60 %) | 1.388 € | ca. 116 €/Jahr |
| Gesamt | 2.314 € | ca. 193 €/Jahr |
Quelle: eigene Berechnung nach CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
Der Vermieter muss in diesem Beispiel 1.388 Euro pro Jahr an CO₂-Kosten selbst tragen, mit dem für 2027 erwarteten Preis von 65 Euro wären es 1.504 Euro. Eine energetische Sanierung des Altbaus, etwa eine bessere Dämmung, kann das Gebäude in eine niedrigere Stufe bringen. Mit einem Heizungstausch auf eine Wärmepumpe fallen gar keine CO₂-Kosten nach dem BEHG mehr an.
Beispielrechnung: Teilsaniertes Einfamilienhaus mit Ölheizung (Stufe 6)
Zum Vergleich ein teilsaniertes Einfamilienhaus mit neuen Fenstern und einer nachträglich gedämmten obersten Geschossdecke:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Wohnfläche | 140 m² |
| Heizung | Öl-Zentralheizung |
| Heizölverbrauch im Abrechnungszeitraum | 1.800 Liter |
| CO₂-Preis 2026 (§ 4 CO2KostAufG) | 60 €/Tonne |
Quelle: Beispielannahmen; CO₂-Preis nach § 4 CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
Schritt 1 und 2: CO₂-Emissionen
1.800 Liter x 2,6763 kg CO₂/Liter = 4.817 kg CO₂ (4,817 Tonnen)
Schritt 3: Spezifischer CO₂-Ausstoß
4.817 kg / 140 m² = 34,4 kg CO₂/m²/a
Schritt 4: Einstufung
34,4 kg CO₂/m²/a liegt im Bereich 32 bis < 37 = Stufe 6
Aufteilung: 50 % Mieter / 50 % Vermieter
Schritt 5: Kostenaufteilung
Gesamte CO₂-Kosten: 4,817 Tonnen x 60 € = 289,02 € (netto)
| Betrag | |
|---|---|
| Anteil Mieter (50 %) | 144,51 € |
| Anteil Vermieter (50 %) | 144,51 € |
| Gesamt | 289,02 € |
Quelle: eigene Berechnung nach CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
In diesem Beispiel teilen sich Vermieter und Mieter die CO₂-Kosten hälftig. Sinkt der Ausstoß, etwa durch eine Fassadendämmung, unter 27 kg CO₂/m²/a, fällt das Haus in Stufe 4 mit nur noch 30 % Vermieteranteil. Dafür müsste der Heizölverbrauch um gut ein Fünftel sinken.
CO₂-Kosten bei Gewerbeimmobilien: 50/50-Aufteilung für Nichtwohngebäude
Für Nichtwohngebäude, also Büros, Einzelhandelsflächen, Praxen, Lager und sonstige Gewerbeimmobilien, gilt eine vereinfachte Regelung nach § 8 CO2KostAufG:
- Vereinbarungen, nach denen der Mieter mehr als 50 % der CO₂-Kosten trägt, sind unwirksam. Die Kosten werden also hälftig geteilt, auch in Gewerbe-Mietverträgen.
- Das 10-Stufen-Modell findet keine Anwendung.
- Nichtwohngebäude ist ein Gebäude, das nach seiner Zweckbestimmung nicht überwiegend dem Wohnen dient. Die hälftige Aufteilung gilt dort auch für vermietete Wohnungen; Gewerberäume in einem Wohngebäude fallen dagegen unter das Stufenmodell.
- Versorgt sich der Mieter selbst mit Wärme, erstattet ihm der Vermieter 50 % der CO₂-Kosten.
- Auch hier muss der Vermieter den Mieteranteil und die Berechnungsgrundlagen in der Heizkostenabrechnung ausweisen; sonst greift das Kürzungsrecht von 3 % (§ 8 Abs. 3 in Verbindung mit § 7 Abs. 3 und 4).
§ 8 Abs. 4 CO2KostAufG kündigt an, dass die hälftige Aufteilung „im Jahr 2025“ von einem Stufenmodell für Nichtwohngebäude abgelöst wird. Beschlossen ist ein solches Modell bis heute nicht (Stand 17.10.2026); den Bericht zur Evaluation des Gesetzes hat das Bundeskabinett am 14. April 2026 beschlossen. Die neuen 50/50-Regeln für Gasnetzentgelte und Bio-Brennstoffe nach § 5a gelten nur für Wohnraummietverhältnisse.
Gasetagenheizung: Mieter müssen die CO₂-Aufteilung selbst geltend machen
Versorgt sich der Mieter selbst mit Wärme, etwa über eine Gasetagenheizung mit eigenem Gasvertrag, zahlt er die CO₂-Kosten zunächst vollständig selbst. Die Berechnung liegt dann beim Mieter (§ 5 Abs. 3 CO2KostAufG), den Vermieteranteil muss der Vermieter erstatten.
So gehen Mieter mit Gasetagenheizung vor:
- Gasrechnung prüfen: Die CO₂-Kosten, die Brennstoffemissionen und der Emissionsfaktor stehen auf der Jahresrechnung des Gasversorgers.
- Spezifischen CO₂-Ausstoß berechnen: CO₂-Emissionen der Wohnung (nicht des gesamten Gebäudes) geteilt durch die Wohnfläche der Mietwohnung.
- Stufe im Stufenmodell ablesen: Die Stufe bestimmt den prozentualen Erstattungsanspruch gegenüber dem Vermieter.
- Erstattungsanspruch geltend machen: Der Mieter muss den Vermieter in Textform zur Erstattung auffordern, zum Beispiel per Brief oder E-Mail.
Achtung, Frist: Der Mieter muss den Anspruch innerhalb von 12 Monaten geltend machen, nachdem der Lieferant die Lieferung abgerechnet hat. Wer die Frist verstreichen lässt, riskiert, den Anspruch für diese Abrechnung zu verlieren. Sind Betriebskostenvorauszahlungen vereinbart, kann der Vermieter den Betrag mit der nächsten Betriebskostenabrechnung verrechnen; geschieht das nicht, muss er spätestens zwölf Monate nach der Anzeige erstatten (§ 6 Abs. 2).
Für Mieter mit Gasetagenheizung ist es daher wichtig, die jährliche Gasrechnung zeitnah zu prüfen und den Erstattungsanspruch fristgerecht beim Vermieter einzufordern.
Neue Gas- oder Ölheizung: Was gilt ab 2028 für die CO₂-Kosten?
Seit dem 29. Juli 2026 enthält das CO2KostAufG eine Sonderregel für Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen, die nach diesem Tag in ein bestehendes Gebäude eingebaut werden (§ 5a CO2KostAufG). Für solche Heizungen gilt nach § 43 GModG die Bio-Treppe: Ab 2029 müssen mindestens 10 % der Wärme aus Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder grünem, blauem, orangenem oder türkisem Wasserstoff stammen, ab 2030 15 %, ab 2035 30 % und ab 2040 60 %. Die Pflicht lässt sich unter Bedingungen auch mit Solarthermie, einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder einer Wärmepumpen-Hybridheizung erfüllen (§ 43 Abs. 3 bis 5 GModG). In Mietwohnungen tragen Vermieter und Mieter dann jeweils die Hälfte:
- der CO₂-Kosten ab dem 1. Januar 2028, unabhängig von der Stufe im 10-Stufen-Modell,
- der Netzentgelte für die Gaslieferung ab dem 1. Januar 2028,
- der Kosten des vorgeschriebenen Bio-Anteils ab dem 1. Januar 2029, höchstens für 30 % des verbrauchten Brennstoffs.
Das gilt auch, wenn sich der Mieter selbst versorgt; dann erstattet der Vermieter seinen Anteil und muss den Mieter bei Vertragsschluss und beim Einbau der Heizung in Textform auf die Bio-Treppe und den Erstattungsanspruch hinweisen (§ 6 Abs. 2). Für Neubauten, die bis Ende 2029 errichtet und erstmals genutzt werden, gelten die Regeln ebenso, sofern Bauantrag, Antrag auf Zustimmung oder Bauanzeige nicht vor dem 13. Mai 2026 erfolgten (§ 5b). Wird eine Heizung nach einem irreparablen Ausfall der alten Anlage weniger als zwölf Monate vor dem 1. Januar 2028 eingebaut, beginnt die hälftige Teilung erst zwölf Monate nach dem Einbau (§ 5a Abs. 4). Heizungen, die bis einschließlich 29. Juli 2026 eingebaut wurden, bleiben beim Stufenmodell.
Kleinvermieter mit höchstens sechs vermieteten Wohnungen können sich unter engen Voraussetzungen auf eine Härtefallregel berufen: Das Gebäude muss in Effizienzklasse G oder H eingestuft sein, die Miete unter 85 % der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen und die Kostenbeteiligung eine persönliche Härte bedeuten; in angespannten Wohnungsmärkten gilt das nur in Sonderfällen (etwa wenn keine Wärmepumpe eingebaut werden kann und kein Fernwärmeanschluss verfügbar ist) und bei einer Miete unter 70 %. Den Härtefall müssen sie dem Mieter in Textform mitteilen. Ohne diese Voraussetzungen gilt die Ausnahme für Vermieter, die selbst in einem Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen und gemeinsamer Heizung wohnen, sofern es nicht in einem angespannten Wohnungsmarkt liegt. In diesen Fällen tragen sie nur den Stufenanteil an den CO₂-Kosten und keinen Anteil an Netzentgelten und Bio-Kosten (§ 5d).
Stand 18.10.2026: Welcher CO₂-Preis ab 2028 maßgeblich ist, wenn Heizbrennstoffe in den EU-Emissionshandel ETS2 wechseln, regelt das CO2KostAufG noch nicht; § 4 knüpft für Brennstoffe bisher nur an die nationalen BEHG-Preise an.
Pflichten für Vermieter und Hausverwaltungen
Das CO2KostAufG bringt konkrete Pflichten für Vermieter und Hausverwaltungen mit sich:
Pflicht zur Aufteilung in der Heizkostenabrechnung
Der Vermieter ermittelt den CO₂-Ausstoß im Zuge der jährlichen Heizkostenabrechnung. Darin muss er nach § 7 Abs. 3 CO2KostAufG den Anteil des Mieters an den CO₂-Kosten, die Einstufung des Gebäudes oder der Wohnung und die Berechnungsgrundlagen ausweisen. Zu den Berechnungsgrundlagen gehören in der Praxis:
- Die gesamten CO₂-Kosten des Abrechnungszeitraums
- Die Brennstoffemissionen und der spezifische CO₂-Ausstoß in kg CO₂/m²/a
- Die zugrunde gelegte Wohnfläche
- Die prozentuale Aufteilung zwischen Vermieter und Mieter
Kürzungsrecht des Mieters bei fehlender oder falscher Aufteilung
Bestimmt der Vermieter den CO₂-Kostenanteil des Mieters nicht oder fehlen die Angaben nach § 7 Abs. 3, hat der Mieter das Recht, seinen Anteil an den Heizkosten um 3 % zu kürzen (§ 7 Abs. 4 CO2KostAufG). Dasselbe gilt für die neuen Kosten nach § 5a. Ist die Aufteilung lediglich falsch berechnet, kann der Mieter Einwendungen erheben und eine Korrektur verlangen. Das Kürzungsrecht dient als Druckmittel, damit Vermieter die Aufteilung tatsächlich durchführen.
Informationspflicht des Brennstofflieferanten
Brennstoff- und Wärmelieferanten müssen auf ihren Rechnungen die Brennstoffemissionen in kg CO₂, den Preisbestandteil der CO₂-Kosten, den heizwertbezogenen Emissionsfaktor, den Energiegehalt in kWh und einen Hinweis auf die Erstattungsansprüche von Mietern ausweisen (§ 3). Bei Heizungen mit Bio-Treppe kommt seit dem 29. Juli 2026 der Preisbestandteil des Bio-Anteils hinzu. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Berechnung durch den Vermieter.
Ab wann Vermieter die CO₂-Kosten aufteilen müssen: die Fristen
Die CO₂-Kostenaufteilung gilt für alle Abrechnungszeiträume, die am oder nach dem 1. Januar 2023 beginnen (§ 11 Abs. 2). Die Abrechnung muss dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zugehen (§ 556 Abs. 3 BGB); danach sind Nachforderungen in der Regel ausgeschlossen.
Unterlagen zur CO₂-Kostenaufteilung, die Vermieter vorhalten sollten
Vermieter und Hausverwaltungen sollten folgende Unterlagen vorhalten:
- Brennstoffrechnung mit den ausgewiesenen CO₂-Angaben
- Berechnung des spezifischen CO₂-Ausstoßes
- Nachweis der Wohnfläche (maßgeblich für die Berechnung)
- Aktueller Energieausweis des Gebäudes (für die Aufteilung selbst nicht vorgeschrieben; für die Härtefallregel des § 5d zählt die Effizienzklasse)
- Nachweise, wenn Denkmalschutz, ein Anschluss- und Benutzungszwang oder eine Erhaltungssatzung den Vermieteranteil mindern (§ 9)
Wie Vermieter ihre CO₂-Kosten senken können
Da der Vermieteranteil direkt vom energetischen Zustand des Gebäudes abhängt, ist eine Verbesserung der Gebäudehülle oder der Heizungsanlage der Hebel, um die eigene CO₂-Kostenbelastung zu reduzieren. Jeder Stufensprung senkt den Vermieteranteil um 10 Prozentpunkte, zwischen Stufe 10 und Stufe 9 um 15.
Sanierungsmaßnahmen im Vergleich: Wirkung auf die CO₂-Kostenaufteilung
| Maßnahme | Wirkung auf die CO₂-Kosten des Vermieters |
|---|---|
| Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, Fenstertausch, hydraulischer Abgleich | Weniger Brennstoff und weniger CO₂ je m²; eine niedrigere Stufe gilt, sobald der Wert unter die nächste Stufengrenze fällt |
| Wärmepumpe | Strom unterliegt nicht dem BEHG: keine CO₂-Kosten nach dem CO2KostAufG mehr |
| Neue Gas- oder Ölheizung (Einbau nach dem 29.07.2026) | In Mietwohnungen ab 2028 grundsätzlich hälftige Teilung von CO₂-Kosten und Gasnetzentgelten unabhängig von der Stufe, ab 2029 auch des Bio-Anteils (§ 5a) |
| Fernwärme | Aufteilung nach dem Emissionsfaktor des Wärmenetzes; bei Anschluss- und Benutzungszwang halbiert sich der Vermieteranteil, wenn der Vermieter ihn nachweist (§ 9) |
Quellen: CO2KostAufG §§ 5, 5a, 9 und Anlage; BEHG Anlage 1 · Stand: Oktober 2026
Wie stark eine Maßnahme den Verbrauch senkt, hängt vom Gebäude ab. Kosten je Maßnahme finden Sie in unserem Ratgeber Haus sanieren: Kosten.
Förderung für Vermieter (Stand 17.10.2026): Seit der BEG-Reform mit Wirkung ab 21. Juli 2026 erhalten Vermieter für den Tausch auf eine Heizung, die mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzt (etwa eine Wärmepumpe), 30 % Zuschuss; Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus gibt es nur für selbst bewohnte Wohnungen. Für Wärmepumpen sind ab dem ersten Quartal 2027 15 % plus 15 Prozentpunkte bei Herkunft aus der EU vorgesehen, Details und Start veröffentlicht das BMWE noch. Nach dem Einbau einer geförderten Heizung können Vermieter die Jahresmiete nach § 559e BGB um 10 % der Kosten erhöhen, nach Abzug der in Anspruch genommenen Förderung und eines Pauschalabzugs von 15 % für ohnehin erforderliche Erhaltung; die Monatsmiete darf dadurch innerhalb von sechs Jahren um höchstens 0,50 Euro je Quadratmeter steigen. Bei Wärmepumpen zählen die vollen Kosten nur mit Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 2,5, sonst nur die Hälfte; ausgenommen sind unter anderem Gebäude, die nach 1996 errichtet wurden oder mit höchstens 55 °C Vorlauftemperatur beheizt werden können (§ 559f BGB). Einen Überblick gibt der Ratgeber Heizungsförderung 2026.
Rechenbeispiel: Ersparnis des Vermieters nach Dachdämmung und Fenstertausch
Nehmen wir das Mehrfamilienhaus aus dem ersten Beispiel (Stufe 7, 40,2 kg CO₂/m²/a, Vermieteranteil 1.388 €/Jahr). Angenommen, Dachdämmung und Fenstertausch senken den Gasverbrauch um 25 % (der tatsächliche Effekt hängt vom Gebäude ab). Dann fällt der spezifische CO₂-Ausstoß auf 30,1 kg CO₂/m²/a, das ist Stufe 5 (40 % Vermieter).
| Vor Sanierung (Stufe 7) | Nach Sanierung (Stufe 5) | |
|---|---|---|
| CO₂-Ausstoß | 40,2 kg/m²/a | 30,1 kg/m²/a |
| Gesamte CO₂-Kosten | 2.314 € | 1.736 € |
| Vermieteranteil | 60 % = 1.388 € | 40 % = 694 € |
| Ersparnis Vermieter | 694 €/Jahr |
Quelle: eigene Berechnung, CO₂-Preis 60 €/t nach § 4 CO2KostAufG · Stand: Oktober 2026
Die jährliche Ersparnis von 694 Euro allein beim CO₂-Kostenanteil kommt zu den geringeren Brennstoffkosten hinzu. Mit dem für 2027 erwarteten Preis von 65 Euro pro Tonne wären es 752 Euro; je 10 Euro mehr pro Tonne wächst die Ersparnis in diesem Beispiel um rund 116 Euro. Ab 2028 werden Heizbrennstoffe im EU-Emissionshandel ETS2 bepreist, der keinen festen Höchstpreis kennt.
Häufige Fragen zur CO₂-Kostenaufteilung
Was passiert, wenn der Vermieter die CO₂-Kosten nicht aufteilt?
Bestimmt der Vermieter den CO₂-Kostenanteil des Mieters nicht oder fehlen in der Heizkostenabrechnung die vorgeschriebenen Angaben, darf der Mieter seinen Anteil an den Heizkosten pauschal um 3 % kürzen (§ 7 Abs. 4 CO2KostAufG). Dies gilt unabhängig davon, wie hoch die tatsächliche CO₂-Kostenbelastung ist. Die Kürzung bezieht sich auf seinen gesamten Heizkostenanteil, nicht nur auf die CO₂-Kosten. Ist die Aufteilung nur falsch berechnet, kann der Mieter der Abrechnung widersprechen und eine Korrektur verlangen.
Gilt das CO2KostAufG auch für Fernwärme?
Ja. Das Gesetz gilt auch für die gewerbliche Lieferung von Wärme, also für Fernwärme und Contracting (§ 2 CO2KostAufG). Der Wärmelieferant muss Brennstoffemissionen und den Preisbestandteil der CO₂-Kosten auf der Rechnung ausweisen, bei Netzen mit mehreren Erzeugungsanlagen einen einheitlichen Emissionsfaktor des Wärmenetzes. Erfasst ist auch Wärme aus Anlagen im EU-Emissionshandel, außer bei Gebäuden, die erstmals nach dem 1. Januar 2023 einen Wärmeanschluss erhalten haben; für diesen Anteil gilt als Preis der Durchschnittspreis der EU-Versteigerungen im Jahr vor der Rechnungsstellung (§ 3 Abs. 4). Stehen öffentlich-rechtliche Vorgaben wie ein Anschluss- und Benutzungszwang oder Denkmalschutz einer wesentlichen Verbesserung entgegen, halbiert sich der Vermieteranteil; sind Gebäudehülle und Heizung gleichermaßen blockiert, findet keine Aufteilung statt. Der Vermieter muss diese Umstände nachweisen (§ 9 CO2KostAufG).
Wie verändert sich die CO₂-Kostenaufteilung ab 2028 mit dem ETS2?
Für 2027 hat der Bundestag am 15.10.2026 erneut einen Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne beschlossen; die abschließende Beratung im Bundesrat steht noch aus (voraussichtlich am 20.11. oder 18.12.2026). Auf den Abrechnungspreis 2027 nach § 4 CO2KostAufG wirkt sich das nicht aus, weil er aus den Versteigerungen 2026 folgt. Ab 2028 ersetzt der europäische Emissionshandel ETS2 für Heizbrennstoffe den nationalen CO₂-Preis nach dem BEHG; die Verschiebung von 2027 auf 2028 regelt die Verordnung (EU) 2026/667. Einen festen Höchstpreis gibt es dann nicht mehr: Der Preis bildet sich am Markt, bei hohen Preisen gibt eine Marktstabilitätsreserve zusätzliche Zertifikate frei (EU-Kommission). Für Heizungen, die bis zum 29. Juli 2026 eingebaut wurden, bleibt es beim 10-Stufen-Modell, für später eingebaute Gas- und Ölheizungen gilt in Mietwohnungen grundsätzlich die hälftige Teilung nach § 5a. Welcher Zertifikatepreis nach dem Wechsel in das ETS2 für die Abrechnung maßgeblich ist, hat der Gesetzgeber noch nicht geregelt (Stand 18.10.2026). Für Vermieter mit Gebäuden in den Stufen 7 bis 10 wirkt jeder Preisanstieg besonders stark, weil sie 60 bis 95 % der CO₂-Kosten tragen.
Kann ich als Mieter die CO₂-Kosten prüfen lassen?
Ja. Mieter können die Heizkostenabrechnung einschließlich der CO₂-Kostenaufteilung prüfen bzw. prüfen lassen und Einsicht in die Belege verlangen (§ 556 Abs. 4 BGB). Mögliche Anlaufstellen sind:
- Der örtliche Mieterverein (prüft Abrechnungen für seine Mitglieder)
- Ein Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
- Das Rechentool des Bundeswirtschaftsministeriums, das die Bundesregierung nach § 11 Abs. 3 CO2KostAufG bereitstellt
Prüfen Sie insbesondere, ob mit dem heizwertbezogenen Energiegehalt und dem richtigen Emissionsfaktor gerechnet wurde, ob die Wohnfläche stimmt und ob die Einstufung im Stufenmodell nachvollziehbar ist. Einwendungen gegen die Abrechnung müssen Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Zugang der Abrechnung mitteilen (§ 556 Abs. 3 BGB).
Die CO₂-Kostenaufteilung wird für Vermieter mit jedem Euro CO₂-Preis relevanter. Wer heute in den Stufen 6 bis 10 liegt, sollte gezielt prüfen, welche Sanierungsmaßnahmen den spezifischen CO₂-Ausstoß am wirkungsvollsten senken: Jede Stufe, die ein Gebäude durch geringeren Verbrauch nach unten rutscht, senkt den Vermieteranteil um mindestens 10 Prozentpunkte. Vor einem Heizungstausch lohnt der Blick auf § 5a, denn mit einer neuen Gas- oder Ölheizung werden in Mietwohnungen CO₂-Kosten und Netzentgelte ab 2028 grundsätzlich hälftig geteilt.
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