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Photovoltaik · Baden-Württemberg

Photovoltaik in Tuttlingen: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

PV in Tuttlingen: 75 % der Wohngebäude tragen ein Satteldach, alle Dächer gut geeignet. Jetzt Kosten, Förderung & Angebote für Ihr Dach prüfen.

972

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

100 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

158 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 155 GWh/Jahr

17,2 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 16.980 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Tuttlingen

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.185 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Tuttlingen im Median rund 972 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul142AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Tuttlingen (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Tuttlingen

Nutzbare Dachfläche (Median)86 m²
Passende Anlagengröße17,2 kWp
Erwarteter Jahresertrag16.980 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial87 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Tuttlingen

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Tuttlingen verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 33°):

Satteldach75%
Flachdach5%
Walmdach7%
Pultdach3%

Tuttlingen ist eine klassische Satteldach-Stadt: Drei von vier Wohngebäuden – 75 % – tragen ein Satteldach, die typische Geometrie für eine saubere Süd- oder Ost-West-Belegung. Wer hier eine PV-Anlage plant und Angebote vergleichen will, muss deshalb selten um die grundsätzliche Machbarkeit bangen, sondern kann direkt in die Auslegung gehen: Wie groß, mit oder ohne Speicher, welche Ausrichtung. Was die Anlage kostet, was Ihr Dach an Ertrag und Eigenverbrauch bringt und welche Förderung greift, klären Sie am schnellsten mit einer konkreten Schätzung für Ihre Adresse – die Grundlage, um belastbare Angebote von Fachbetrieben einzuholen. Auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel), was den Einstieg spürbar verbilligt.

Eignung ist in Tuttlingen kaum die Frage

Bei den Gebäudedaten sticht Tuttlingen heraus: Praktisch 100 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Das Satteldach dominiert mit 75 %, dazu kommen 7 % Walmdach, 5 % Flachdach und 3 % Pultdach; die mittlere Neigung von 33° ist für diese Breite nahezu ideal. Anders als in vielen Städten müssen Sie hier also nicht zuerst prüfen, ob Ihr Dach überhaupt taugt – die Wahrscheinlichkeit steht sehr gut. Die eigentliche Entscheidung liegt in der Belegung: Ein Satteldach mit Südseite liefert die klassische Mittagsspitze, eine Ost-West-Aufteilung verteilt den Ertrag über den Tag und deckt sich besser mit Frühstück und Feierabend. Welche Variante für Ihr Dach mehr Eigenverbrauch bringt, hängt von Ausrichtung, Verschattung und Ihrem Tagesprofil ab. Und der Eigenverbrauch ist der eigentliche Hebel: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026).

Viel Dachfläche je Kopf – überdurchschnittliches Potenzial

Tuttlingen bringt pro Einwohner ungewöhnlich viel nutzbare Dachfläche mit: Auf rechnerisch 4,3 kWp je Einwohner summiert sich das Dach-PV-Potenzial über alle 8.076 Wohngebäude auf rund 158 MWp bzw. etwa 155 GWh Solarstrom im Jahr. Das ist deutlich über dem, was Städte dieser Größe im Schnitt aufweisen, und bedeutet konkret: Auf 87 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Ein durchschnittliches Tuttlinger Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 86 m² nutzbare Dachfläche – Platz für eine modellierte Anlage von etwa 17,2 kWp mit rund 16.980 kWh Jahresertrag (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Das übersteigt den reinen Haushaltsbedarf einer Familie deutlich, weshalb sich Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox fast immer mitdenken lassen, um den günstigen Solarstrom im Haus zu halten. Der Gebäudemix – 50 % Einfamilienhäuser, 14 % Reihen- und Doppelhäuser, 35 % Mehrfamilienhäuser – zeigt zugleich: Ein großer Teil des Potenzials liegt auf soliden Einfamilienhausdächern, aber auch die Mehrfamilienhäuser tragen relevant bei.

Ertrag und Sommer-Winter-Spreizung

Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 972 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.185 kWh je m². Über das Jahr schwankt der Ertrag stark: Im Juli liefert jedes kWp rund 141,8 kWh, im Dezember nur etwa 28,3 kWh – der stärkste Monat bringt also das rund Fünffache des schwächsten. Von Mai bis August liegt jeder Monat über 118 kWh je kWp, der Winter tief darunter. Diese Kurve entscheidet mit über Ihre Auslegung: Im Sommer entsteht mehr Strom, als ein Haushalt momentan nutzen kann, und ohne Speicher fließt der Überschuss zum niedrigen Einspeisetarif ins Netz. Ein Batteriespeicher verschiebt den Sommerstrom in die Abendstunden und hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte).

Ob Süd- oder Ost-West-Belegung, welche Anlagengröße und welcher Speicher für Ihr Dach rechnen, hängt von den konkreten Gegebenheiten ab – keine Durchschnittszahl ersetzt das. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco betreibt keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse und die Vermittlung.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten eine Schätzung zu Ertrag, Anlagengröße und Eigenverbrauch. Auf Wunsch werden Sie mit geprüften Fachbetrieben verbunden und erhalten bis zu fünf Angebote oder eine geförderte Beratung. reduco betreibt keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse und die Vermittlung.

Die Chancen sind außergewöhnlich gut: Praktisch 100 % der Tuttlinger Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, die mittlere Neigung von 33° ist für diese Breite nahezu ideal. 75 % tragen ein Satteldach, das sich unkompliziert nach Süden oder in Ost-West-Reihen belegen lässt. Ob Ihr Dach im Detail passt – Ausrichtung, Verschattung, Statik –, prüft der PV-Rechner über Ihre Adresse.

Beides funktioniert. Eine Südseite liefert die höchste Mittagsspitze, eine Ost-West-Aufteilung verteilt den Ertrag gleichmäßiger über den Tag und passt oft besser zum Verbrauch morgens und abends. Weil der Eigenverbrauch wirtschaftlich schwerer wiegt als die Einspeisung, ist Ost-West häufig die klügere Wahl – hängt aber von Ihrem Tagesprofil ab. Welche Variante besser rechnet, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 86 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 17,2 kWp und rund 16.980 kWh im Jahr (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Auf 87 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den Haushaltsbedarf meist übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzuplanen.

Die Datenanalyse rechnet im Mittel mit rund 972 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.185 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark übers Jahr: von etwa 141,8 kWh je kWp im Juli auf nur rund 28,3 kWh im Dezember. Ihr konkreter Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab.

Wegen der starken Sommer-Winter-Spreizung – im Juli rund 141,8, im Dezember nur etwa 28,3 kWh je kWp – bleibt ohne Speicher viel Sommerstrom ungenutzt und fließt für 7–8 ct ins Netz. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, zeigt der Rechner für Ihre Anlagengröße und Ihren Verbrauch.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dachart ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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