Reduco
Ratgeber17 Min. Lesezeit

Wärmepumpe Kosten 300 qm Haus 2026: 30.000–55.000 €

Wärmepumpe fürs 300-qm-Haus 2026: 15–36 kW, installiert 30.000–55.000 €. Wie der neue 28.000-€-Förderdeckel den Eigenanteil drückt und wann eine Einliegerwohnung den Zuschuss spürbar erhöht.

Großes Einfamilienhaus mit rund 300 m² Wohnfläche und Luft-Wasser-Wärmepumpe im Garten

Das Wichtigste in Kürze

  • Gesamtkosten (Luft-Wasser, installiert): rund 30.000–55.000 € vor Förderung – ein 300-qm-Haus liegt wegen der hohen Leistungsklasse fast immer im oberen Drittel dieser Marktspanne.
  • Erdwärme (Sole-Wasser, installiert): ca. 40.000–60.000 € inklusive Bohrung – lohnt beim großen Haus wegen der besseren Effizienz oft eher als beim kleinen.
  • Heizleistung für 300 m²: je nach Dämmzustand 15–36 kW (gut saniert ~15–18 kW, teilsaniert ~18–24 kW, unsanierter Altbau bis ~30–36 kW) – verbindlich nur per Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
  • Kaskade statt Einzelgerät: Monoblock-Luftwärmepumpen enden meist bei ~16–20 kW. Ab ~24 kW braucht das große Haus eine Kaskade aus zwei Geräten oder Erdwärme.
  • Förderung KfW 458 (ab 21.07.2026): Standardfall 46 % (30 % Grund + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus), einkommensabhängig gedeckelt bei 80 % / 70 % – aber nur auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten je Wohneinheit. Der Standard-Zuschuss liegt damit bei 12.880 € (Geringverdiener bis 22.400 €). Beim 300-qm-Haus sinkt dadurch die effektive Förderquote deutlich. Quelle: KfW
  • Der Hebel: Einliegerwohnung. Zählt das Haus als 2 Wohneinheiten, steigt der Deckel auf 28.000 € + 15.000 € = 43.000 € – im Standardfall (46 %) also rund 16.340 € Zuschuss statt 12.880 €. Achtung: Die KfW teilt die 43.000 € hälftig auf beide Einheiten auf; die Boni gelten nur für die selbstgenutzte. Quelle: KfW

Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe in Ihrem 300-qm-Haus?

Anzeige

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Update (Stand: 14. Juli 2026) – Neue BEG-Förderung nach dem GModG: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, Bundestag + Bundesrat 10.07.2026) und der neuen BEG-Förderrichtlinie gelten ab 21. Juli 2026 neue Fördersätze: Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt von 20 % auf 16 % (und danach halbjährlich weiter bis 0 % ab 01.08.2028), der Effizienzbonus (5 %) entfällt ersatzlos, und die maximal förderfähigen Kosten für die Heizung sinken von 30.000 € auf 28.000 € je Wohneinheit. Statt des alten 70-%-Deckels gilt jetzt ein einkommensabhängiger Deckel von bis zu 80 % (Standardfall 46 %).

Ein Haus mit 300 m² Wohnfläche spielt in der höchsten Liga der Einfamilienhaus-Planung – und genau dort verhalten sich Kosten und Förderung anders als bei 150 oder 200 m². Für die reine Luft-Wasser-Anlage sollten Sie mit 30.000–55.000 € installiert rechnen, für Erdwärme mit 40.000–60.000 €. Die benötigte Leistung liegt je nach Dämmzustand zwischen 15 und 36 kW – ein Bereich, in dem ein einzelnes Standardgerät oft nicht mehr ausreicht. Wie sich diese Zahlen zusammensetzen und wo Sie im Rahmen der Wärmepumpe: Kosten und Förderung im Überblick landen, hängt an drei Stellschrauben: Heizlast, Gerätekonzept (Einzelgerät vs. Kaskade vs. Erdwärme) und dem Förderdeckel.

Der entscheidende Unterschied zum kleineren Haus ist die Förderung. Die KfW zahlt im Standardfall 46 % (einkommensabhängig bis zu 80 %), aber nur auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit. Weil eine 300-qm-Anlage diese Grenze praktisch immer sprengt, sinkt die effektive Förderquote spürbar – es sei denn, Ihr Haus hat eine abgeschlossene Einliegerwohnung. Dann steigen die förderfähigen Kosten auf 43.000 €; der Zuschuss wächst allerdings nur um rund 1.250–3.460 €, weil die KfW den Betrag hälftig auf beide Wohneinheiten verteilt und die Boni nur der selbstgenutzten Einheit zustehen. Beide Effekte rechne ich unten mit Zahlen durch und grenze das große Haus klar gegen die Kosten fürs 200-qm-Haus und die kW-Dimensionierung nach Heizlast ab.

Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 300 qm?

Die häufigste Frage zuerst – und die häufigste Fehlerquelle. Die Leistung einer Wärmepumpe wird nicht pauschal nach Quadratmetern bemessen, sondern nach der Heizlast des Gebäudes. Als grobe Orientierung dient die spezifische Heizleistung in kW pro Quadratmeter, die fast vollständig vom Dämmzustand abhängt:

Gebäudetyp / Dämmzustand spez. Leistung Heizleistung bei 300 m²
Passivhaus ~0,015 kW/m² ~4,5 kW
Neubau / gut saniert 0,05–0,06 kW/m² 15–18 kW
Saniertes Altbau-EFH ~0,08 kW/m² ~24 kW
Unsanierter Altbau 0,10–0,12 kW/m² bis ~36 kW

Faustwerte zur Orientierung – sie ersetzen keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Zum Warmwasser kommen rund +0,25 kW pro Person hinzu.

Die Spannweite ist enorm: Dasselbe 300-qm-Haus braucht als gut saniertes Effizienzhaus vielleicht 15 kW, als unsanierter Altbau der 1970er dagegen bis zu 36 kW. Der Grund liegt in der spezifischen Heizlast – ein unsaniertes Haus verliert 100–150 W/m², ein saniertes nur 40–80 W/m². Deshalb ist die Heizlastberechnung und kW-Tabelle beim 300-qm-Haus noch kritischer als beim kleinen: Ein Fehler von 6 kW nach oben kostet Sie mehrere Tausend Euro Anschaffung und dauerhaft schlechtere Effizienz durch Takten; 6 kW zu wenig, und die Anlage schafft die Frosttage nicht.

Der Kostentreiber Nummer eins: eine Leistungsklasse jenseits des Einzelgeräts

Hier liegt der zentrale Unterschied zum mittelgroßen Haus. Einzelne Monoblock-Luftwärmepumpen enden im Einfamilienhaus-Segment meist bei rund 16–20 kW. Ein gut saniertes 300-qm-Haus mit 15–18 kW lässt sich damit gerade noch mit einem Gerät abdecken. Braucht ein teil- oder unsanierter Altbau aber 24–36 kW, reicht ein einzelner Monoblock nicht mehr aus. Dann bleibt die Wahl zwischen einer Kaskade aus zwei Geräten und einer Erdwärmeanlage – beides ein spürbarer Kostentreiber.

Dämmzustand (300 m²) typische Heizlast passende Lösung
Neubau / gut saniert 15–18 kW ein großer Monoblock der oberen Klasse
Teilsaniert 18–24 kW großes Gerät der 20-kW-Klasse oder Kaskade
Unsaniert / hohe Vorlauftemperatur 24–36 kW Kaskade aus zwei Geräten oder Erdwärme

Einzelgerät, Kaskade oder Erdwärme?

Weil die 300-qm-Leistungsklasse so oft an der Grenze des Einzelgeräts liegt, lohnt der genaue Blick auf die drei Konzepte:

  • Ein großes Einzelgerät (bis ~20 kW) ist am günstigsten und einfachsten – aber nur für gut sanierte 300-qm-Häuser realistisch.
  • Eine Kaskade koppelt zwei kleinere Geräte zu einem System. Vorteil: In der Übergangszeit läuft nur ein Gerät und moduliert sauber, was das Takten reduziert; fällt ein Gerät aus, bleibt das Haus über das zweite warm (Redundanz). Nachteil: höhere Geräte- und Installationskosten. Eine Wärmepumpe der 20-kW-Klasse wird beim großen Haus häufig als Kaskade realisiert.
  • Erdwärme liefert die höchste Leistung stabil auch bei Frost und arbeitet am effizientesten – der Preis ist die Erschließung des Erdreichs.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein 300-qm-Haus 2026?

Die Gesamtkosten setzen sich aus Gerät, Installation, Demontage der Altheizung, Elektroarbeiten und – bei Erdwärme – der Erschließung zusammen. Für das große Haus verschiebt sich die übliche Einfamilienhaus-Spanne systematisch nach oben, weil die höhere kW-Klasse ein größeres, teureres Gerät oder eine Kaskade bedeutet.

Wärmepumpentyp Gesamtkosten installiert (300 m²) Anteil im EFH
Luft-Wasser (Monoblock/Kaskade) 30.000–55.000 € ~85–90 %
Sole-Wasser (Erdwärme) 40.000–60.000 € inkl. Erschließung Nische
Grundwasser (Wasser-Wasser) ab ~45.000 €, plus Genehmigung selten

Gerundete Marktrichtwerte vor Förderung. Die genaue Höhe entscheidet sich über Heizlast, Gerätekonzept und Zustand der Heizflächen; laufende Wartung kommt mit 150–300 €/Jahr obendrauf.

Ein großes Haus liegt in dieser Spanne fast nie unten. Zwei Effekte treiben den Preis: Erstens die Leistungsklasse – ein 30-kW-System oder eine Kaskade kostet als Gerät deutlich mehr als ein 10-kW-Monoblock. Zweitens die Heizflächen im Bestand: Ein 300-qm-Altbau hat viele Räume und damit viele potenziell zu tauschende Heizkörper, bevor die Vorlauftemperatur wärmepumpentauglich wird.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: die Kostenkomponenten

Rund 85–90 % der Einfamilienhäuser bekommen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe – sie braucht keine Bohrung und ist am günstigsten. Beim großen Haus fallen einzelne Posten aber überdurchschnittlich hoch aus:

Kostenposten Spanne (300 m²) Hinweis
Wärmepumpe (Gerät / Kaskade) 12.000–24.000 € Kaskade teurer als Einzelgerät
Montage / Inbetriebnahme 6.000–12.000 € zwei Geräte = mehr Aufwand
Elektroarbeiten (400-V-Drehstrom) 2.000–5.000 € Hausanschluss ggf. ertüchtigen
Hydraulischer Abgleich (Pflicht) 800–2.500 € Fördervoraussetzung
Pufferspeicher 1.000–2.500 € größer dimensioniert
Alte Heizung demontieren 500–1.500 €
Heizkörpertausch (pro Stück) 330–1.200 € nach Bedarf, viele Räume

Kostenkomponenten als Marktrichtwerte für ein großes Einfamilienhaus; der hydraulische Abgleich ist Pflicht und Fördervoraussetzung.

Zwei Posten treffen das 300-qm-Haus besonders. Der Heizkörpertausch summiert sich, weil ein großes Haus schlicht mehr Heizflächen hat – bei 330–1.200 € pro Heizkörper und einem Dutzend Räumen ist das ein vierstelliger Block. Und die Elektroarbeiten: Eine 24- bis 36-kW-Anlage oder eine Kaskade braucht einen kräftigen 400-V-Drehstromanschluss; gelegentlich muss der Hausanschluss auf höhere Leistung ertüchtigt werden.

Erdwärme beim großen Haus: teurer, aber schneller amortisiert

Je höher die Heizlast, desto interessanter wird Erdwärme – und das ist beim 300-qm-Haus ein anderes Rechenexempel als beim kleinen. Sole-Wasser-Wärmepumpen arbeiten spürbar effizienter, und ihre Leistung bricht bei Kälte nicht ein. Der Mehrpreis der Bohrung amortisiert sich über die niedrigeren Stromkosten umso schneller, je mehr Wärme das Haus jährlich braucht.

Erschließungsart Kosten (zusätzlich) Besonderheit
Erdsonde (Bohrung) 8.000–18.000 € wenig Fläche, Genehmigung nötig
Flächenkollektor 3.000–12.000 € viel Grundstücksfläche nötig
Ringgrabenkollektor mittlere Kosten Kompromiss aus Fläche und Preis

Marktrichtwerte für die Erschließung zusätzlich zum Gerät. Bei hoher Heizlast können mehrere oder tiefere Sonden nötig werden.

Inklusive Bohrung und Gerät landen Sie bei Erdwärme meist zwischen 40.000 und 60.000 €. Für das große, schlecht gedämmte Haus mit hoher Heizlast ist Erdwärme technisch oft die überlegene Lösung – die höhere Jahresarbeitszahl senkt die Betriebskosten dauerhaft. Den früheren Effizienzbonus von 5 % für Sole-/Wasser-Wärmepumpen gibt es seit der neuen BEG-Förderrichtlinie (21.07.2026) allerdings nicht mehr – er ist ersatzlos entfallen.

Stromverbrauch und Betriebskosten für 300 qm

Die laufenden Kosten skalieren mit der Fläche – ein 300-qm-Haus verbraucht schlicht mehr Wärme und damit mehr Strom. Der Stromverbrauch der Wärmepumpe ergibt sich aus dem jährlichen Wärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl (JAZ). Es gibt keine seriöse Pauschalzahl fürs 300-qm-Haus – deshalb rechne ich es als Beispiel durch statt eine Fixzahl zu behaupten:

Dämmzustand (300 m²) Wärmebedarf/Jahr Stromverbrauch WP (JAZ 3,4–4,3)
Gut saniert ~24.000 kWh ~5.600–7.000 kWh
Teilsaniert ~32.000 kWh ~7.500–9.400 kWh
Unsaniert 40.000–50.000 kWh ~9.000–12.000 kWh

Rechenbeispiel: Stromverbrauch = Wärmebedarf ÷ JAZ. JAZ-Bandbreite nach Fraunhofer ISE (Luft-Wasser Ø 3,4, Sole-Wasser Ø 4,3).

Für die Heizstromkosten kommt es auf den Tarif an. Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag laut BDEW-Strompreisanalyse im Januar 2026 bei 37,2 ct/kWh. Mit einem speziellen Wärmepumpentarif liegen Sie deutlich darunter – dazu gleich mehr. Als Rechenbeispiel: 6.000–12.000 kWh Jahresverbrauch bei einem Wärmepumpentarif in der Größenordnung von ~30 ct/kWh ergeben grob 1.800–3.600 €/Jahr Heizstrom. Ein gut saniertes Haus liegt am unteren, ein unsanierter Altbau am oberen Ende.

Wärmepumpentarif nach §14a EnWG: der Hebel bei großem Verbrauch

Genau weil das 300-qm-Haus viel Strom zieht, lohnt sich ein separater Wärmepumpenzähler besonders. Über einen eigenen, steuerbaren Zähler und §14a EnWG reduziert sich laut Verbraucherzentrale der Arbeitspreis-Anteil der Netzentgelte um 60 %, zusätzlich entfällt der Grundpreis des Zählers (rund 95 €/Jahr). Der Netzbetreiber darf den Bezug im Gegenzug zeitweise drosseln, was die Heizleistung in der Praxis kaum spürbar einschränkt. Bei einem großen Haus mit 10.000 kWh Jahresverbrauch macht der Tarifunterschied schnell einen vierstelligen Betrag pro Jahr aus. Wie Sie den passenden Tarif finden, lesen Sie im Ratgeber Wärmepumpe: Stromverbrauch und Heizkosten. Hinzu kommen 150–300 €/Jahr für die Wartung.

Förderung: Warum der 28.000-€-Deckel das große Haus hart trifft

Die Förderung ist der entscheidende Punkt dieses Ratgebers – und der Grund, warum ein 300-qm-Haus pro investiertem Euro weniger Zuschuss bekommt als ein kompaktes Haus. Gefördert wird über die KfW-Heizungsförderung (Programm 458). Seit der neuen BEG-Förderrichtlinie (gilt ab 21.07.2026) sind die Boni stapelbar bis zu einem einkommensabhängigen Deckel von 80 % (bzw. 70 % ohne Einkommensbonus):

Förderbaustein Satz Voraussetzung
Grundförderung 30 % Austausch fossiler Heizung / Einbau WP
Klimageschwindigkeitsbonus +16 % Austausch funktionstüchtige alte Öl-/Gasheizung, Selbstnutzer
Einkommensbonus +40 / 30 / 10 % zvE ≤ 30.000 € / > 30–40.000 € / > 40–50.000 €/Jahr
Familienzuschlag zvE −10.000 € einmalig, wenn ≥ 1 minderjähriges Kind im Haushalt
Effizienzbonus entfällt seit 21.07.2026 ersatzlos gestrichen
maximale Förderquote 80 % / 70 % gedeckelt bei 28.000 € förderfähigen Kosten (erste WE)

Quelle: KfW – Heizungsförderung für Privatpersonen, Wohngebäude (458). Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt seit dem 21.07.2026 bei 16 % und sinkt danach halbjährlich weiter (12 % ab 01.02.2027, 8 % ab 01.08.2027, 4 % ab 01.02.2028, 0 % ab 01.08.2028) – wer tauscht, sollte den Bonus daher früh sichern.

Der Haken steckt in der letzten Zeile. Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 28.000 € für die erste Wohneinheit. Im Standardfall (30 % Grund + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus = 46 %) ergibt das einen maximalen Zuschuss von 12.880 €; nur Geringverdiener mit zvE ≤ 30.000 € erreichen über den 80-%-Deckel bis zu 22.400 €. Bei einem kompakten Haus liegen die Gesamtkosten oft nahe der 28.000-€-Grenze, sodass der Fördersatz fast auf den gesamten Betrag wirkt. Beim 300-qm-Haus mit 45.000 € oder mehr wird alles oberhalb von 28.000 € mit 0 % gefördert.

Wichtig: Der früher oft genannte Emissionsminderungszuschlag von 2.500 € galt ohnehin nur für Biomasseheizungen, nicht für Wärmepumpen – er ist mit der neuen Richtlinie zudem komplett entfallen. Für die Wärmepumpe bleibt es beim Zuschuss auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten pro erster Wohneinheit.

Rechenbeispiel: 300-qm-Haus und der Deckel-Effekt

Fall Bruttokosten Fördersatz Zuschuss Eigenanteil effektive Quote
300 qm, Standard (46 %) 45.000 € 46 % auf 28.000 € 12.880 € 32.120 € ~29 %
300 qm, Geringverdiener (80 %) 45.000 € 80 % auf 28.000 € 22.400 € 22.600 € ~50 %
100 qm, kompakt (46 %) 28.000 € 46 % voll ausgeschöpft 12.880 € ~15.120 € ~46 %

Rechenbeispiele auf Basis der neuen KfW-458-Sätze (ab 21.07.2026). Die effektive Quote sinkt, sobald die Bruttokosten die 28.000-€-Grenze übersteigen – beim 300-qm-Haus praktisch immer.

Das Ergebnis ist eindeutig: Selbst mit dem einkommensabhängigen 80-%-Deckel bleibt beim 45.000-€-System ein Eigenanteil von rund 22.600 €, weil sich der Zuschuss auf 22.400 € deckelt – im Standardfall (46 %) sind es sogar über 32.000 €. Die effektive Quote fällt damit auf rund oder unter 50 %. Rechnen Sie das gegen die Kosten fürs 200-qm-Haus: Die Förderlogik ist dieselbe, aber je größer und teurer die Anlage, desto weniger wirkt der prozentuale Höchstsatz. Alle Details zur Antragstellung stehen im Ratgeber KfW 458: Zuschuss und Förderdeckel im Detail.

Der entscheidende Hebel: Einliegerwohnung = zwei Wohneinheiten

Hier kommt der Winkel, den fast kein Kostenportal durchrechnet – und der beim 300-qm-Haus bares Geld wert ist. Der Förderdeckel gilt je Wohneinheit. Zählt Ihr Haus nicht als eine, sondern als zwei Wohneinheiten – etwa durch eine abgeschlossene Einliegerwohnung –, staffelt die KfW die förderfähigen Kosten wie folgt:

Wohneinheiten förderfähige Kosten (kumuliert)
1. Wohneinheit 28.000 €
je 2.–6. Wohneinheit + 15.000 €
ab 7. Wohneinheit + 8.000 € je WE

Quelle: KfW – Heizungsförderung Wohngebäude (458). Die Sätze 2.–6. WE (15.000 €) und ab 7. WE (8.000 €) sind unverändert; nur die erste WE sank von 30.000 € auf 28.000 €.

Wichtig für die Rechnung: Der Fördersatz von 46 % oder 80 % bezieht sich nicht auf diesen Gesamtbetrag, sondern auf den Anteil einer einzelnen Wohneinheit. Laut KfW-Merkblatt 458/PDF-Dokumente/6000005131_M_458.pdf) „verteilt sich der Förderhöchstbetrag des Gebäudes zu gleichen Teilen auf alle Wohneinheiten", und Klimageschwindigkeits- wie Einkommensbonus gelten nur für die eine selbstgenutzte Wohneinheit. Alle übrigen Einheiten erhalten die Grundförderung von 30 %.

Für ein 300-qm-Haus mit Einliegerwohnung bedeutet das: Der Deckel steigt von 28.000 € auf 28.000 € + 15.000 € = 43.000 € – aufgeteilt in 2 × 21.500 €.

Fall ohne Einliegerwohnung (1 WE) mit Einliegerwohnung (2 WE) Differenz
Standardfall (Selbstnutzer + Klimageschwindigkeitsbonus) 46 % × 28.000 € = 12.880 € 46 % × 21.500 € + 30 % × 21.500 € = 16.340 € + 3.460 €
Geringverdiener (80 %-Deckel) 80 % × 28.000 € = 22.400 € 80 % × 21.500 € + 30 % × 21.500 € = 23.650 € + 1.250 €

Auf ein 45.000-€-System gerechnet, sinkt der Eigenanteil im Standardfall damit von 32.120 € auf rund 28.660 €. Die zweite Wohneinheit bringt also rund 3.460 € zusätzlichen Zuschuss.

Die Voraussetzung ist streng: Es muss sich um eine abgeschlossene, eigenständige zweite Wohneinheit handeln – mit eigenem Zugang, eigener Küche und eigenem Bad. Ein bloß abgetrennter Wohnbereich ohne diese Merkmale zählt nicht. Prüfen Sie vor der Antragstellung, ob Ihre Einliegerwohnung die Kriterien erfüllt; im Zweifel klärt das der Fachbetrieb oder Energieberater bei der Bestätigung zum Antrag.

Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe in Ihrem 300-qm-Haus?

Anzeige

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

100 % kostenlos & unverbindlich · In 2 Minuten angefragt

Effizienz: Lohnt sich das auch im großen Altbau?

Ein verbreiteter Einwand lautet: Im großen, alten Haus arbeite eine Wärmepumpe unwirtschaftlich. Der aktuelle Feldtest des Fraunhofer ISE („WPsmart im Bestand") widerlegt das. Gemessen wurden 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern (davon 61 Luft-Wasser, 16 Sole-Wasser):

Kennwert Luft-Wasser Sole-Wasser (Erdwärme)
JAZ Durchschnitt 3,4 4,3
JAZ Spanne 2,6–4,9 3,6–5,4
CO₂ ggü. Gaskessel 57–68 % weniger 57–68 % weniger

Quelle: Fraunhofer ISE – Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich (2025).

Die zentrale Erkenntnis: Es gab keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz. Auch alte, große Häuser lassen sich effizient mit einer Wärmepumpe beheizen – vorausgesetzt, die Vorlauftemperatur bleibt im Griff. Genau hier liegt beim großen Altbau die Grenze: Braucht das System dauerhaft über 65 °C Vorlauf, weil die alten Heizkörper zu klein sind, fällt die JAZ unter 2,5 und der Betrieb wird teuer.

Machen Sie deshalb vor der Investition den 55-Grad-Test: Drehen Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer alten Heizung auf 55 °C und prüfen Sie, ob alle Räume warm werden. Klappt das, ist Ihr großes Haus wärmepumpentauglich. Klappt es nicht, reicht es oft, gezielt einzelne unterdimensionierte Heizkörper zu tauschen, statt das ganze Haus zu dämmen. Und beim 300-qm-Haus mit hoher Heizlast spielt die Effizienz-Differenz zwischen Luft (Ø 3,4) und Erdwärme (Ø 4,3) eine größere Rolle als beim kleinen Haus: Ein Prozentpunkt JAZ macht bei 30.000 kWh Wärmebedarf jährlich mehrere Hundert Euro aus.

Ehrliche Nachteile beim 300-qm-Haus – und wovon ich abrate

Ich halte Wärmepumpen auch im großen Haus für die richtige Wahl – aber nur mit offenem Blick auf die Schwachstellen. Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie unterschreiben:

  • Der Förderdeckel kostet Sie echtes Geld. Die maximal förderfähigen 28.000 € (erste WE) sind bei einer 300-qm-Anlage von 40.000–55.000 € brutto fast immer überschritten. Alles darüber wird mit 0 % gefördert – im Standardfall (46 %) fällt die effektive Förderquote unter 30 %, der absolute Eigenanteil ist deutlich höher als beim kleinen Haus.
  • Die Leistungsklasse zwingt oft zur Kaskade. Für 24–36 kW reichen Einzel-Monoblöcke nicht mehr. Eine Kaskade aus zwei Geräten ist technisch sauber und bringt Redundanz, kostet aber mehr an Gerät und Montage.
  • Unsanierter Altbau mit alten Heizkörpern wird zur Effizienzfalle. Dauerhaft über 65 °C Vorlauf drückt die JAZ unter 2,5. Verbrauch (bis 12.000 kWh) und Betriebskosten (bis ~3.600 €/Jahr) steigen deutlich. Von einer Wärmepumpe ohne vorherigen 55-Grad-Test und ohne Prüfung der Heizflächen rate ich im großen unsanierten Altbau ab.
  • Erdwärme ist effizient, aber aufwendig. Die bessere JAZ von Ø 4,3 erkaufen Sie mit 40.000–60.000 €, Bohrung oder Kollektor, ausreichend Grundstücksfläche und einer Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde.
  • Ohne günstigen Stromtarif wird der Betrieb teuer. Ein großes Haus mit 8.000–12.000 kWh/Jahr zum normalen Haushaltspreis (37,2 ct) statt zum Wärmepumpentarif macht über die Jahre einen deutlich vierstelligen Unterschied.
  • Der Elektroanschluss muss passen. Eine hohe kW-Klasse oder Kaskade verlangt einen kräftigen 400-V-Drehstromanschluss, unter Umständen eine Ertüchtigung des Hausanschlusses.
  • Die Preisspannen sind extrem. Für baugleiche große Häuser variieren Angebote stark. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie sie – oder prüfen Sie ein Komplettpaket zum Festpreis, sonst zahlen Sie beim großen Haus schnell fünfstellig zu viel.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für ein 300-qm-Haus?

Je nach Dämmzustand zwischen 15 und 36 kW. Ein gut saniertes Haus kommt mit 15–18 kW aus, ein saniertes Altbau-EFH braucht rund 24 kW, ein unsanierter Altbau bis zu 30–36 kW. Als Faustwert dienen 0,05 kW/m² (gut saniert) bis 0,12 kW/m² (unsaniert), plus etwa 0,25 kW pro Person fürs Warmwasser. Verbindlich ist ausschließlich eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – überschlägige Quadratmeterwerte führen beim großen Haus schnell zu einer teuren Fehldimensionierung.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein 300-qm-Haus 2026 mit Einbau?

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sollten Sie 30.000–55.000 € komplett installiert einplanen; wegen der hohen Leistungsklasse und häufigen Kaskade liegt ein 300-qm-Haus fast immer im oberen Drittel. Eine Erdwärmeanlage inklusive Bohrung kostet 40.000–60.000 €. Enthalten sind Gerät, Montage, Elektroarbeiten, hydraulischer Abgleich und die Demontage der Altheizung. Es handelt sich um gerundete Marktrichtwerte vor Förderung – die genaue Höhe entscheidet Ihre reale Heizlast.

Wie viel Förderung gibt es für ein so großes Haus?

Seit dem 21.07.2026 im Standardfall 46 % (30 % Grund + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus), einkommensabhängig gedeckelt bei 80 % / 70 %, aber nur auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit – also 12.880 € Zuschuss im Standardfall bzw. bis 22.400 € für Geringverdiener (KfW 458). Weil eine 300-qm-Anlage diesen Deckel fast immer sprengt, sinkt die effektive Förderquote deutlich und Ihr Eigenanteil steigt. Der prozentuale Fördersatz ist also kein Rabatt auf die reale Rechnung, sondern ein gedeckelter Zuschuss.

Bringt eine Einliegerwohnung mehr Förderung?

Ja, in moderatem Umfang. Zählt das Haus als zwei Wohneinheiten, steigt der Förderdeckel von 28.000 € auf 28.000 € + 15.000 € = 43.000 €. Diese Summe verteilt die KfW zu gleichen Teilen auf beide Wohneinheiten (je 21.500 €), und Klimageschwindigkeits- sowie Einkommensbonus gelten nur für die selbstgenutzte Einheit. Im Standardfall ergibt das 16.340 € statt 12.880 €, mit dem 80-%-Deckel 23.650 € statt 22.400 € (KfW). Der Zugewinn liegt damit bei rund 1.250–3.460 €. Voraussetzung ist eine abgeschlossene, eigenständige zweite Wohneinheit mit eigenem Zugang, eigener Küche und eigenem Bad – nicht bloß ein abgetrennter Wohnbereich.

Reicht eine einzelne Wärmepumpe oder braucht man eine Kaskade?

Ein einzelner Monoblock-Luftwärmepumpe endet meist bei rund 16–20 kW. Ein gut saniertes 300-qm-Haus mit 15–18 kW lässt sich damit noch abdecken. Braucht ein teil- oder unsanierter Altbau 24–36 kW, ist eine Kaskade aus zwei Geräten oder eine Erdwärmeanlage nötig. Die Kaskade hat den Vorteil, dass sie in der Übergangszeit nur mit einem Gerät moduliert und dadurch weniger taktet – und sie bietet Redundanz, falls ein Gerät ausfällt. Mehr dazu im Ratgeber zur Wärmepumpe der 20-kW-Klasse.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe im 300-qm-Haus?

Als Rechenbeispiel: Der Stromverbrauch ergibt sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die JAZ. Für 300 m² sind das grob 6.000–12.000 kWh/Jahr je nach Dämmzustand. Bei einem Wärmepumpentarif in der Größenordnung von ~30 ct/kWh entspricht das rund 1.800–3.600 €/Jahr. Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag laut BDEW im Januar 2026 bei 37,2 ct/kWh – mit separatem Wärmepumpenzähler nach §14a EnWG liegen Sie deutlich darunter.

Ist eine Wärmepumpe im großen unsanierten Altbau überhaupt sinnvoll?

Ja. Der Fraunhofer-ISE-Feldtest über 77 Wärmepumpen im Bestand fand keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz; Luft-Wärmepumpen erreichten im Bestand im Schnitt eine JAZ von 3,4. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur: Bleibt sie unter 55 °C, läuft die Anlage wirtschaftlich. Machen Sie den 55-Grad-Test und tauschen Sie im Zweifel gezielt einzelne unterdimensionierte Heizkörper, statt das ganze Haus zu sanieren.

Lohnt sich Erdwärme beim 300-qm-Haus trotz höherer Kosten?

Bei hoher Heizlast oft ja. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe erreicht laut ISE im Schnitt eine JAZ von 4,3 gegenüber 3,4 bei Luft – das senkt die Stromkosten spürbar. Den früheren 5-%-Effizienzbonus für Erdwärme gibt es seit der neuen BEG-Förderrichtlinie (21.07.2026) allerdings nicht mehr. Der Mehrpreis der Bohrung amortisiert sich beim großen Haus mit hohem Wärmebedarf schneller als beim kleinen, weil die Effizienz-Differenz auf mehr Kilowattstunden wirkt. Voraussetzung sind ausreichend Grundstücksfläche und die Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde.

Was kostet die Wärmepumpe nach Abzug der Förderung?

Rechenbeispiel ohne Einliegerwohnung: 45.000 € Anlage, aber nur 28.000 € förderfähig; im Standardfall 46 % davon = 12.880 € Zuschuss → Eigenanteil rund 32.120 € (Geringverdiener mit 80 %: 22.400 € Zuschuss → Eigenanteil rund 22.600 €). Mit abgeschlossener Einliegerwohnung (2 WE) steigt der Deckel auf 43.000 €, aufgeteilt in 2 × 21.500 €: Der Zuschuss steigt im Standardfall auf 16.340 € → Eigenanteil rund 28.660 € (Geringverdiener: 23.650 € → Eigenanteil rund 21.350 €). Der Deckel-Effekt bringt also rund 1.250–3.460 € – spürbar, aber kein Vielfaches, weil die Boni nur auf die selbstgenutzte Wohneinheit wirken. Beim 200-qm-Haus liegt die Anlage seltener so weit über der Deckelgrenze, dort fällt der Effekt noch kleiner aus.

Nächster Schritt: Was kostet die Wärmepumpe für Ihr 300-qm-Haus konkret?

Ob 18 oder 36 kW, Einzelgerät oder Kaskade, mit oder ohne Einliegerwohnung – beim 300-qm-Haus entscheiden die Details über zehntausende Euro. Pauschale Quadratmeterwerte helfen hier nicht weiter; es zählen Ihre reale Heizlast, der Dämmzustand, die vorhandenen Heizflächen und Ihre individuellen Fördermöglichkeiten. Mit reduco analysieren Sie Ihr Gebäude in wenigen Minuten und erhalten eine datenbasierte Einschätzung, welche Wärmepumpen-Leistung technisch passt, was sie realistisch kostet und wie viel Förderung nach dem 28.000-€-Deckel – oder mit dem Einliegerwohnungs-Hebel – tatsächlich übrig bleibt, bevor Sie Angebote einholen.

wärmepumpekostenförderungheizungeinfamilienhaus

Angebot für Ihre Wärmepumpe erhalten

Anzeige

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Lieber erst selbst rechnen? Ist Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet?

Wärmepumpen-Rechner starten

Kostenlose Gebäudechecks

Datenbasiert für Ihr Gebäude – kostenlos und ohne Anmeldung.

Wärmepumpe in Ihrer Region

Heizlast, Baualter und Energieträger unterscheiden sich stark von Ort zu Ort. reduco zeigt für hunderte Städte den realen Gebäudebestand – und vermittelt Fachbetriebe aus der Region.

Nach Bundesland

Städte und Kreise

Verwandte Artikel