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Photovoltaik Landkreis Landshut: Der Standort zahlt sich

972 kWh/kWp Solarertrag und 96 % Dächer über 10 kWp: Im Landkreis Landshut lohnt PV auch ohne Kreis-Zuschuss. Rechnen Sie Ihr Dach im PV-Rechner durch.

Aggregierte Gebäudedaten für Landkreis Landshut35 Gemeinden, rund 51.768 Wohngebäude.

972

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

100 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

1.148 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 1.122 GWh/Jahr

20,3 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 19.830 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Landkreis Landshut

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.197 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Landkreis Landshut im Median rund 972 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul139AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Landkreis Landshut (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Landkreis Landshut

Nutzbare Dachfläche (Median)102 m²
Passende Anlagengröße20,3 kWp
Erwarteter Jahresertrag19.830 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial96 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Landkreis Landshut

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Landkreis Landshut verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 32°):

Satteldach89%
Flachdach2%
Walmdach6%
Pultdach2%

Der Landkreis Landshut ist ein Stromüberschuss-Landkreis. Mit rund 7,1 kWp installierter PV-Leistung je Einwohner gehört Niederbayerns 35-Gemeinden-Kreis im Solarausbau zu den Spitzenreitern Bayerns – ein Vielfaches des Bundesschnitts. Diese Dichte ist mehr als ein Umweltargument: Sie zeigt, dass Solar in dieser Region wirtschaftlich funktioniert. Und genau das ist die entscheidende Nachricht für Hausbesitzer, denn über die Rendite entscheidet in Landshut nicht ein kommunaler Zuschuss – den gibt es nämlich nicht –, sondern der Standort selbst.

Warum der Ertrag hier die Rechnung trägt

Landshut liegt mit einem spezifischen Ertrag von rund 972 kWh je installiertem kWp deutlich über dem Bundesschnitt von etwa 900 kWh/kWp. Auf einem typischen Einfamilienhaus im Kreis – und 95 % der Wohngebäude sind nach Anzahl Einfamilienhäuser – stehen rechnerisch rund 102 m² nutzbare Dachfläche zur Verfügung, gut für etwa 20,3 kWp und grob 19.830 kWh Solarstrom pro Jahr. 96 % der Dächer tragen ein Potenzial von mindestens 10 kWp, und praktisch alle geeigneten Flächen sind als „gut" oder „sehr gut" eingestuft. Der überwiegend flach geneigte Satteldach-Bestand (89 % Satteldächer, mittlere Neigung 32°) ist für Standardmodule fast ideal.

Das verändert die Auslegung: Wer in Landshut plant, denkt selten an die kleine Notanlage, sondern an eine Größe, bei der sich Speicher und Wallbox mitrechnen. Der Hebel dahinter ist der Eigenverbrauch. Netzstrom kostet aktuell rund 35 ct/kWh, die Einspeisevergütung nach EEG liegt dagegen nur bei etwa 7–8 ct/kWh – jede selbst genutzte Kilowattstunde ist also rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste. Ein Batteriespeicher verschiebt Sonnenstrom in den Abend, eine Wallbox lädt das E-Auto direkt vom Dach. Auf den großzügigen Dächern des Kreises lässt sich diese Kette meist ohne Flächenkompromiss auslegen.

Die zwei kostenlosen Werkzeuge des Landkreises

Zwei Angebote sollten Sie vor jedem Angebot kennen. Erstens das Solarkataster Landkreis Landshut: ein kostenloses, hersteller- und produktneutrales Dachflächen-Tool, das für jedes Dach im Kreis das PV- und Solarthermie-Potenzial samt Ertrag, Speicher- und Wirtschaftlichkeitsabschätzung berechnet. Es ersetzt keine Detailplanung, gibt Ihnen aber eine unabhängige erste Einordnung, bevor ein Verkäufer rechnet.

Zweitens die kostenlose Energieberatung des Landkreises gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bayern – anbieterneutral, unter anderem zu PV und Speicher. Der Vor-Ort-Termin im Landratsamt Essenbach ist regulär jeden ersten Donnerstag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr, ergänzt um Telefon- und Videoberatung über die Hotline 0800 809 802 400. Die Beratung im Landratsamt selbst ist kostenlos; eine ergänzende Energieberatung bei Ihnen zu Hause kostet 40 € Eigenanteil und ist für einkommensschwache Haushalte kostenlos.

Förderung: kein Kreis-Zuschuss – die Hebel liegen bei Bund und Land

Hier lohnt Klartext: Der Landkreis Landshut legt keine eigene Kaufprämie für PV, Batteriespeicher oder Balkonkraftwerke auf. Er verweist ausdrücklich auf die übergeordneten Förderstellen von Bund und Land – KfW, BAFA, LfA Förderbank Bayern und die Förderdatenbank des Bundes. Beachten Sie außerdem die Abgrenzung: Die kreisfreie Stadt Landshut ist eine eigene Gebietskörperschaft mit eigenem Stadtwerk – deren etwaige Programme gelten nicht für die 35 Gemeinden des Landkreises.

Die relevanten Hebel bleiben damit bundesweit und sind für Landshut kein Nachteil, weil der starke Ertrag die Wirtschaftlichkeit ohnehin trägt: die 0 % Umsatzsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp, die EEG-Einspeisevergütung für den Überschuss und – bei Fremdfinanzierung – der zinsgünstige KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien Standard". Wichtig: KfW 270 ist ein Kredit, kein Zuschuss; der Effektivzins hängt von Bonität und Besicherung ab, und der Antrag läuft vor Vorhabenbeginn über die Hausbank. Konditionen und Programmnummern ändern sich – prüfen Sie den Stand vor Vertragsschluss.

Solarpflicht in Bayern: für Wohnhäuser nur eine Soll-Vorschrift

Viele Hausbesitzer sind verunsichert, ob sie „müssen". Für Wohngebäude gilt in Bayern nach Art. 44a Bayerische Bauordnung (BayBO) bei Neubau und Dachsanierung seit dem 01.01.2025 nur eine unverbindliche Soll-Vorschrift – keine harte Pflicht. Verbindlich ist die Solarpflicht bislang nur für Nichtwohngebäude (gewerblich/industriell genutzte Neubauten seit 01.03.2023, sonstige NWG-Neubauten seit 01.07.2023, vollständige Dachhauterneuerung ab 01.01.2025). Ausgenommen sind unter anderem Dächer unter 50 m², Garagen, Gewächshäuser und provisorische Bauten. Für Ihr Wohnhaus heißt das: PV lohnt sich in Landshut aus wirtschaftlichen Gründen – nicht, weil ein Gesetz Sie zwingt.

Ein Hinweis zum Anschluss: Der Kreis liegt überwiegend im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH, einzelne Gemeinden können abweichen. Prüfen Sie Ihren konkreten Verteilnetzbetreiber über die Angabe auf Ihrer Stromrechnung, bevor Sie anmelden. reduco unterhält keine Niederlassung im Landkreis Landshut – wir liefern die Datenanalyse zu Ihrem Dach und vermitteln an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe und Energieberater, die den Kreis bedienen.

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Häufige Fragen

Nein. Der Landkreis legt keine eigene Kaufprämie für PV, Speicher oder Balkonkraftwerke auf und verweist auf KfW, BAFA, LfA Förderbank Bayern und die Förderdatenbank des Bundes. Wirtschaftlich brauchen Sie den fehlenden Kreis-Zuschuss in Landshut wegen des hohen Ertrags aber kaum.

Ja. Mit rund 972 kWh/kWp liegt der Ertrag klar über dem Bundesschnitt, 96 % der Dächer haben mindestens 10 kWp Potenzial. Über die Rendite entscheidet hier der Standort und Ihr Eigenverbrauch, nicht ein lokaler Zuschuss.

Für Wohngebäude gilt nach Art. 44a BayBO nur eine unverbindliche Soll-Vorschrift, keine bindende Pflicht. Verpflichtend ist die Solarpflicht bislang nur bei Nichtwohngebäuden. Ihre Entscheidung bleibt also wirtschaftlich, nicht rechtlich erzwungen.

Das kostenlose, produktneutrale Solarkataster schätzt für jedes Dach im Kreis Ertrag, Speicher- und Wirtschaftlichkeitspotenzial ab. Es ist ideal für eine erste, unabhängige Einordnung, bevor Sie Angebote von Fachbetrieben einholen.

Ein typisches Einfamilienhaus im Kreis bietet rund 102 m² nutzbare Dachfläche für etwa 20,3 kWp. Da fast alle Dächer über 10 kWp Potenzial haben, lohnt meist eine Auslegung, die Speicher und Wallbox mitträgt und den Eigenverbrauch maximiert.

Der Landkreis bietet mit der Verbraucherzentrale Bayern eine kostenlose, anbieterneutrale Energieberatung – regulär jeden ersten Donnerstag im Monat 14:00–17:00 Uhr im Landratsamt Essenbach, zusätzlich per Telefon und Video über 0800 809 802 400.

Überwiegend über die Bayernwerk Netz GmbH, einzelne Gemeinden können abweichen. Prüfen Sie Ihren konkreten Verteilnetzbetreiber anhand der Angabe auf Ihrer Stromrechnung, bevor Sie die Anlage anmelden. Wie viel Ihr konkretes Dach in Landshut erzeugt und wann sich Anlage plus Speicher amortisieren, rechnet Ihnen der kostenlose PV-Rechner für Ihre genaue Adresse aus.

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