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Energieberatung · Baden-Württemberg · Landkreis

Energieberatung Landkreis Emmendingen: kostenlos starten

65 % der Wohngebäude im Landkreis Emmendingen heizen modelliert mit Gas: So nutzen Sie die kreiseigene Gratis-Beratung und stapeln danach die Bundesförderung.

Aggregierte Gebäudedaten für Landkreis Emmendingen24 Gemeinden, rund 38.261 Wohngebäude.

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Hendrik Stotz

Hendrik Stotz

Stand: Juli 2026
Aktualisiert: 9. August 2026

Hendrik ist zertifizierter Energieeffizienz-Experte und bringt durch seinen Bachelor of Engineering und Master of Science tiefe Expertise in den Bereichen Sanierung und Gebäudeenergiesysteme mit sich. Seit fast 7 Jahren beschäftigt er sich angefangen bei Bosch Building Technologies mit Gebäudetechnik und verfolgt mit Reduco die Mission, so viele Eigentümer, Berater und Installateure wie möglich bei der Planung von wirtschaftlich sinnvollen Sanierungen zu unterstützen.

57 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

52 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

184

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

230 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Landkreis Emmendingen

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 57 % der Wohngebäude in Landkreis Emmendingen in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C2%Klasse D23%Klasse E18%Klasse F12%Klasse G16%Klasse H29%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Landkreis Emmendingen (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Wo ein Energieberater in Landkreis Emmendingen ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,69 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)134 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH230 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 191913%1919–19483%1949–19575%1958–196811%1969–197820%1979–19903%1991–200014%2001–20119%2012–20153%ab 201618%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Landkreis Emmendingen (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Der Landkreis Emmendingen gehört zu einer kleinen Gruppe deutscher Kreise, die sich eine eigene, öffentlich finanzierte und anbieterunabhängige Energieagentur leisten: Team Energie Zukunft, die Klimaschutzagentur des Landkreises. Getragen vom Landratsamt und gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg, bietet sie kostenfreie, neutrale Erstberatung zu Gebäudesanierung und Photovoltaik – mit Online-Terminbuchung. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer heißt das: Der teuerste, oft verkaufsgetriebene Teil des Sanierungsprozesses – der erste Rat – ist hier gratis und ohne Produktinteresse zu haben. Genau darum lohnt es sich, die Reihenfolge umzudrehen: erst die kreiseigene Neutralberatung als Einstieg, dann die große Bundesförderung stapeln.

Was die Emmendinger Zahlen für Ihr Haus bedeuten

Der Gebäudebestand hier hat ein klares Profil. Modelliert werden 65 % der Wohngebäude mit Gas und 27 % mit Öl beheizt – die Wärmeversorgung ist also fast durchweg fossil. Die frühere 65-%-Erneuerbaren-Pflicht bei jedem neuen Heizungseinbau ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, dem umbenannten GEG) seit 29. Juli 2026 zwar ersatzlos entfallen – für die Bundesförderung bleibt ein Erneuerbaren-Anteil von mindestens 65 % aber Voraussetzung. Gleichzeitig ist der Bestand vergleichsweise jung: Nur 52 % der Wohngebäude stammen von vor 1979, der Rest ist neuer und meist solider gebaut. Bei den modellierten Effizienzklassen liegt der Kreis mit 57 % im Bereich F bis H spürbar besser als viele ländliche Regionen – schlechter dämmen also nicht alle, sondern eine Minderheit besonders alter Häuser zieht den Schnitt.

Für Ihre Entscheidung ist das die entscheidende Nachricht: Der richtige Hebel in Emmendingen ist selten die teure Vollsanierung, sondern die gezielte Einzelmaßnahme plus Heizungstausch. Die modellierte Heizlast eines typischen Einfamilienhauses liegt bei rund 19,2 kW – ein Bereich, in dem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Vorlauftemperaturen um 55 °C in vielen Bestandshäusern funktioniert, wenn einzelne Räume nachgerüstet werden. Der mittlere U-Wert der Außenwand von 0,69 W/m²K zeigt, wo oft noch Substanz fehlt, aber nicht flächendeckend. Laut Klimaschutzkonzept des Landkreises entsprechen über 70 % der Gebäude nicht dem aktuellen energetischen Standard – das ist viel, meint aber meist ein bis zwei Schwachstellen (Heizung, oberste Geschossdecke, Fenster), nicht das ganze Haus.

Der kreiseigene Beratungsstapel – und was er nicht ist

Die Stärke Emmendingens ist die Beratungsstruktur, nicht ein eigener Geldtopf. Einen kreiseigenen Sanierungs-Direktzuschuss mit festen Beträgen gibt es nach den geprüften Quellen nicht – wer das erwartet, wird enttäuscht. Was der Kreis dafür bietet, ist ungewöhnlich dicht:

Wichtig: Alle diese Angebote sind kostenfrei bzw. gefördert – Stand Juli 2026. Sie unterliegen Terminkapazitäten und den Förderlaufzeiten des Landes, deshalb lohnt eine frühe Buchung.

iSFP: der Schlüssel, um Bundesförderung freizuschalten

Für einen jungen, aber gasdominierten Bestand wie in Emmendingen ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) das wirtschaftlich sinnvollste Werkzeug. Die BAFA fördert die Vor-Ort-Energieberatung mit 50 % des Honorars – maximal 650 € beim Ein- oder Zweifamilienhaus, maximal 850 € ab drei Wohneinheiten. Der geförderte iSFP ist zugleich die Voraussetzung, um den iSFP-Bonus auf BEG-Einzelmaßnahmen zu erhalten – seit 21. Juli 2026 allerdings erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von 30.000 €. Sie bekommen also eine geförderte, priorisierte Reihenfolge – was zuerst, was später – statt teurer Gießkanne.

Darüber liegen die bundesweiten Kassen: allgemein rund 15 % Zuschuss auf Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle plus iSFP-Bonus, und für den Tausch der Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe über die KfW im Regelfall bis zu 70 % (Grundförderung 30 % plus Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus), bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € bis zu 80 % – gedeckelt auf 28.000 € förderfähige Kosten in der ersten Wohneinheit. Für den fossil geprägten Emmendinger Bestand ist das der zentrale Hebel. Diese Konditionen gelten seit der neuen Förderrichtlinie vom 21. Juli 2026; der Klimageschwindigkeitsbonus liegt jetzt bei 16 % und sinkt ab Februar 2027 schrittweise weiter, die förderfähigen Höchstkosten ebenfalls – ein früh gestellter Antrag sichert die heute geltenden Bedingungen.

Genau diese Kette – neutrale Datenbasis, richtige Reihenfolge, realistische Förderhöhe – bildet reduco für Ihr konkretes Gebäude ab: Wir liefern die anbieterneutrale Analyse und vermitteln bei Bedarf an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe und Energieberater, die den Landkreis Emmendingen bedienen – ohne eigene Filiale vor Ort, dafür ohne Verkaufsinteresse an einer bestimmten Heizung.

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Häufige Fragen

Nach den geprüften Quellen nein. Der Kreis bietet mit Team Energie Zukunft kostenfreie, neutrale Beratung und eine kuratierte Beraterliste, aber keinen eigenen Sanierungs-Direktzuschuss mit festen Beträgen. Die Bargeld-Förderung läuft über Bund (BAFA, KfW) und Land – der Kreis ist Ihr neutraler Einstieg, nicht der Fördertopf.

Es ist die Klimaschutzagentur des Landkreises Emmendingen, getragen vom Landratsamt und gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Sie bietet zwei kostenfreie Beratungsschienen – Gebäude-Energieberatung und Photovoltaik – anbieterunabhängig und mit Online-Terminbuchung. Damit haben Sie eine neutrale Anlaufstelle ohne Verkaufsinteresse.

Häufig ja. Nur 52 % der Wohngebäude stammen von vor 1979, und mit 57 % im Bereich F–H liegt der Kreis besser als viele ländliche Regionen. Die modellierte Heizlast eines typischen Einfamilienhauses von rund 19,2 kW erlaubt in vielen Fällen den Betrieb mit Vorlauftemperaturen um 55 °C, wenn einzelne Heizkörper ergänzt werden.

Weil modelliert 65 % der Wohngebäude mit Gas und weitere 27 % mit Öl beheizt werden – zusammen also über 90 % fossil. Das ist großes Umstellungspotenzial – auch wenn die gesetzliche 65-%-Erneuerbaren-Pflicht seit dem GModG vom 29. Juli 2026 entfallen ist: Für die Förderung bleiben 65 % erneuerbare Energien Voraussetzung. Die KfW-Heizungsförderung deckt im Regelfall bis zu 70 % der förderfähigen Kosten, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € bis zu 80 %.

Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von der BAFA mit 50 % gefördert (max. 650 € beim Ein-/Zweifamilienhaus) und ist Voraussetzung für den iSFP-Bonus auf BEG-Einzelmaßnahmen. Bei einem überdurchschnittlich erhaltenen Emmendinger Bestand sparen Sie so gezielt an der richtigen Stelle, statt alles auf einmal zu sanieren.

Über Team Energie Zukunft mit Online-Terminbuchung sowie über das landesweite Beratungstelefon von Zukunft Altbau (08000 12 33 33, Mo–Fr 9–13 Uhr). Beide sind kostenfrei – Stand Juli 2026 – und anbieterunabhängig. Für eine schnelle, ortsunabhängige Ersteinordnung Ihres Gebäudes können Sie zusätzlich den Sanierungs-Check von reduco nutzen.

Nein. Sie hängen an den Förderlaufzeiten des Landes und an den Terminkapazitäten der Agenturen. Die genannten Konditionen sind der Stand vom Juli 2026 – deshalb lohnt eine frühe Buchung und ein früh gestellter Förderantrag. Wie Ihr konkretes Gebäude im Landkreis Emmendingen dasteht – Heizlast, sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen, realistische Förderhöhe – zeigt Ihnen der kostenlose Sanierungs-Check für Ihre exakte Adresse.

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