Reduco
Photovoltaik · Baden-Württemberg · Landkreis

Photovoltaik Alb-Donau-Kreis: 1.037 kWh/kWp Spitzenertrag

Der Alb-Donau-Kreis ist ein Solar-Spitzenstandort: 1.037 kWh/kWp Ertrag, 99 % gut geeignete Dächer. Was sich hier für Sie lohnt – jetzt Ihr Dach berechnen.

Aggregierte Gebäudedaten für Alb-Donau-Kreis55 Gemeinden, rund 57.270 Wohngebäude.

1.037

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

99 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

1.086 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 1.112 GWh/Jahr

17,3 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 17.770 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Alb-Donau-Kreis

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.238 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Alb-Donau-Kreis im Median rund 1.037 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul140AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Alb-Donau-Kreis (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

Sie interessieren sich für eine Solaranlage?

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Alb-Donau-Kreis

Nutzbare Dachfläche (Median)86 m²
Passende Anlagengröße17,3 kWp
Erwarteter Jahresertrag17.770 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial86 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Alb-Donau-Kreis

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Alb-Donau-Kreis verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 33°):

Satteldach78%
Flachdach2%
Walmdach2%
Pultdach4%

Wer im Alb-Donau-Kreis über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, stellt oft zuerst die falsche Frage – nämlich die nach dem Kreis-Zuschuss. Den gibt es hier nicht, und er wäre auch nicht das entscheidende Argument. Denn dieser Landkreis zwischen Donau und Schwäbischer Alb ist einer der ertragsstärksten Solarstandorte Deutschlands: Mit rund 1.037 kWh pro kWp installierter Leistung liegt der spezifische Jahresertrag deutlich über dem Bundesdurchschnitt von etwa 900 kWh/kWp. Anders gesagt: Jedes hier verbaute Kilowatt Peak erwirtschaftet spürbar mehr Strom – und damit rechnet sich die Anlage schneller als anderswo, ganz ohne kommunale Förderung.

Warum sich hier große Anlagen besonders lohnen

Die Dachlandschaft spielt mit. In den 55 Gemeinden des Kreises sind 99 % der geprüften Dachflächen gut oder sehr gut für Photovoltaik geeignet, und auf 86 % der Dächer lässt sich eine Anlage mit mindestens 10 kWp unterbringen. Das ist keine Selbstverständlichkeit – in dicht bebauten Städten liegt dieser Anteil oft deutlich niedriger. Grund ist die Siedlungsstruktur: 89 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, überwiegend mit klassischen Satteldächern (rund 78 % der Dächer) bei einer typischen Neigung um 33°. Das ist fast die ideale Geometrie für hohe Erträge.

Für ein typisches Einfamilienhaus im Kreis bedeutet das eine Anlage um 17,3 kWp, die rechnerisch rund 17.770 kWh Solarstrom pro Jahr liefert. Das ist weit mehr, als ein Haushalt selbst verbraucht – und genau hier liegt der Hebel. Bei einem Strompreis von aktuell rund 35 ct/kWh und einer Einspeisevergütung von nur etwa 7–8 ct/kWh entscheidet der Eigenverbrauch über die Wirtschaftlichkeit. Ein Batteriespeicher hebt die Eigenverbrauchsquote typischerweise von 30 auf 60–70 %, eine Wallbox fürs E-Auto tankt den überschüssigen Mittagsstrom für 7–8 ct statt für 35. Bei den großen Dächern im Alb-Donau-Kreis ist es deshalb selten eine Frage von „PV ja oder nein“, sondern von „wie groß, mit welchem Speicher, mit welcher Ladeinfrastruktur“. Auf PV-Komponenten gilt weiterhin der Mehrwertsteuersatz von 0 %.

Die echte lokale Besonderheit: Solaratlas plus kostenlose Beratung

Statt Geld verteilt der Landkreis Werkzeuge – und zwar richtig gute. Das kreiseigene Solaratlas Alb-Donau-Kreis berechnet auf Basis hochauflösender Laserscandaten das Dach- und Freiflächenpotenzial adressgenau, inklusive Ertrag und Wirtschaftlichkeit – und bezieht dabei Batteriespeicher und E-Auto ausdrücklich mit ein. Das Tool verlinkt außerdem den LUBW-Wirtschaftlichkeitsrechner. Für einen ersten, kostenlosen Realitätscheck des eigenen Dachs ist das ein starker Startpunkt.

Wer danach eine neutrale Einschätzung sucht, kann über den Solaratlas eine kostenlose Erstberatung bei der Regionalen Energieagentur Ulm buchen. Sie ist ausdrücklich für die Stadt Ulm, den Landkreis Neu-Ulm und den Alb-Donau-Kreis zuständig und berät unabhängig und herstellerneutral zu PV, Speicher, Förderung und Gesetzeslage. Wichtig zur Abgrenzung: Das kommunale PV-Förderprogramm der Stadt Ulm gilt nur für den Stadtkreis Ulm, nicht für die Kreisgemeinden – auch wenn der Alb-Donau-Kreis die Stadt geografisch umschließt.

Für viele ist PV ohnehin Pflicht

In Baden-Württemberg gilt die Solarpflicht: auf Neubau-Wohngebäuden seit dem 01.05.2022, auf Bestands-Wohngebäuden seit dem 01.01.2023 bei einer grundlegenden Dachsanierung. Wer also ohnehin ein neues Dach plant, kommt an PV in der Regel nicht vorbei – dann sollte man es gleich wirtschaftlich optimal auslegen. Auf Landesebene existiert zudem der BW-e-Solar-Gutschein (bis zu 1.500 Euro für E-Fahrzeug plus PV); dessen Antrags- und Budgetstatus für 2026 ist allerdings nicht bestätigt und vor der Planung zu prüfen.

Anmeldung: Netzbetreiber und Fristen beachten

Netzanschluss und Anmeldung laufen im Kreis überwiegend über Netze BW, in einzelnen Ulm-nahen Gemeinden aber über SWU Netze – klären Sie den für Ihre Adresse zuständigen Verteilnetzbetreiber vorab. Wichtig ist die Reihenfolge: Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an und tragen Sie sie anschließend innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme ins Marktstammdatenregister ein. Wird die Registrierung versäumt, kann die Einspeisevergütung bis zur Nachmeldung ausgesetzt werden.

reduco unterhält keine eigene Niederlassung im Alb-Donau-Kreis. Wir liefern die datenbasierte Analyse Ihres Dachs und vermitteln Sie bei Bedarf an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe und Energieberater, die den Kreis bedienen.

Kostenloser Gebäudecheck

Lohnt sich Solar auf Ihrem Dach?

Berechnen Sie kostenlos Anlagengröße, Ertrag, Autarkie und Amortisation – auf Basis von PVGIS-Daten für Ihr Dach, ohne Anmeldung.

Photovoltaik-Rechner starten

Angebot für Ihre Solaranlage erhalten

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote für Ihre PV-Anlage von geprüften Fachbetrieben.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Häufige Fragen

Nein. Der Landkreis vergibt keine eigene Geldförderung für PV, Speicher oder Balkonkraftwerke. Die relevanten Hebel sind der kostenlose Solaratlas, die kostenlose Erstberatung der Regionalen Energieagentur Ulm sowie die Landes- und Bundesregelungen. Ein Kreis-Zuschuss ist bei den hier üblichen Erträgen auch nicht nötig, damit sich eine Anlage rechnet.

Mit rund 1.037 kWh je kWp gehört der Kreis zu den ertragsstärksten Regionen Deutschlands – gut 15 % über dem Bundesschnitt. Eine typische 17,3-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus liefert rechnerisch etwa 17.770 kWh pro Jahr. Der genaue Wert hängt von Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung ab.

Ja, das ist im Kreis oft der entscheidende Baustein. Weil 86 % der Dächer Anlagen ab 10 kWp tragen, entstehen große Stromüberschüsse. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von rund 30 auf 60–70 % – und jede eigenverbrauchte Kilowattstunde spart etwa 35 ct, statt für 7–8 ct eingespeist zu werden.

Bei Neubau ist PV auf Wohngebäuden in Baden-Württemberg seit Mai 2022 Pflicht, im Bestand seit Januar 2023 bei einer grundlegenden Dachsanierung. Wenn Sie also ohnehin das Dach erneuern, ist die Anlage meist verpflichtend – ein guter Anlass, sie gleich wirtschaftlich optimal auszulegen.

In den meisten Gemeinden des Alb-Donau-Kreises über Netze BW, in einzelnen Ulm-nahen Orten über SWU Netze. Prüfen Sie den für Ihre Adresse zuständigen Verteilnetzbetreiber vor der Anmeldung. Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an und registrieren Sie sie innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister.

Der Solaratlas ist ein kostenloses, laserscan-basiertes Online-Tool des Landratsamts, das das Solarpotenzial Ihres Dachs adressgenau berechnet – inklusive Ertrag, Wirtschaftlichkeit sowie Speicher und E-Auto. Er verlinkt den LUBW-Wirtschaftlichkeitsrechner und führt zur kostenlosen Erstberatung der Regionalen Energieagentur Ulm. Für eine Auslegung, die genau zu Ihrem Dach, Ihrem Stromverbrauch und Ihren Speicherplänen passt, berechnen Sie Ihr Gebäude im kostenlosen PV-Rechner – in wenigen Minuten und mit den realen Ertragsdaten für den Alb-Donau-Kreis.

Städte im Alb-Donau-Kreis

Weitere Themen für Alb-Donau-Kreis

Photovoltaik in benachbarten Kreisen