Reduco
Energieberatung · Baden-Württemberg · Landkreis

Energieberatung Rems-Murr-Kreis: kostenlos beraten, klug fördern

Im Rems-Murr-Kreis stecken 69 % der Wohngebäude in Klasse F–H – trotz jungem Bestand. So holen Sie die kostenlose BW-Beratung ab und prüfen jetzt Ihr Haus.

Aggregierte Gebäudedaten für Rems-Murr-Kreis31 Gemeinden, rund 96.035 Wohngebäude.

69 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

56 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

207

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

221 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Rems-Murr-Kreis

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 69 % der Wohngebäude in Rems-Murr-Kreis in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C1%Klasse D11%Klasse E20%Klasse F16%Klasse G18%Klasse H35%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Rems-Murr-Kreis (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Was würde eine Sanierung bei Ihnen bringen?

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Wo eine Sanierung in Rems-Murr-Kreis ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,90 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)151 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH221 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19194%1919–19489%1949–19577%1958–196821%1969–197816%1979–199010%1991–200022%2001–20118%2012–20151%ab 20164%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Rems-Murr-Kreis (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Junger Bestand, miese Noten – warum sich Beratung im Rems-Murr-Kreis besonders lohnt

Der Rems-Murr-Kreis ist ein Sonderfall, und zwar ein förderrelevanter. Nur 56 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – gemessen an vielen anderen Landkreisen ist der Bestand hier vergleichsweise jung. Trotzdem sitzen modelliert 69 % der Wohngebäude in den schlechten Effizienzklassen F bis H, allein 34,7 % in der schlechtesten Klasse H, dazu 18,4 % in G und 15,8 % in F. Diese Kombination – nicht uralt, aber energetisch schwach – heißt im Klartext: Es sind meist nicht die tragende Substanz oder der Grundriss, die bremsen, sondern Hülle und Heizung. Und genau da setzt Förderung an. Der modellierte mittlere Wand-U-Wert von 0,9 W/m²·K liegt rund viereinhalbmal über dem allgemeinen Zielwert von etwa 0,20 W/m²·K für gedämmte Außenwände – hier steckt der Hebel, nicht im Abriss.

Baden-Württemberg gibt Ihnen dafür einen Startvorteil, den die meisten Bundesländer schlicht nicht haben: eine landesweit kostenlose, anbieterneutrale Erst-Energieberatung. Über Zukunft Altbau, getragen von der KEA-BW und finanziert vom Landes-Umweltministerium, erreichen Sie eine Hotline (08000 12 33 33, Mo–Fr 9–13 Uhr) und E-Mail-Beratung, die Ihre Situation neutral einordnet, den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erklärt und zu zertifizierten Energieberatern vor Ort vermittelt. Das ist der richtige erste Schritt am „Wo fange ich an?“-Punkt – bevor irgendein Handwerker ein Angebot schreibt.

Was die Zahlen für Ihr Haus bedeuten

Der Handlungsdruck ist real. Modelliert und im unsanierten Zustand liegt der Endenergiekennwert über alle Wohngebäude bei 207 kWh/m²·a, im Einfamilienhaus bei 224 kWh/m²·a bei typischen 221 m² Wohnfläche. Beim Heizen dominieren fossile Energieträger: geschätzt 54 % Gas und 42 % Öl, nur Randanteile bei Fernwärme und Holz. Für die meisten dieser Häuser führt der nächste Heizungstausch zur Wärmepumpe – und der junge, oft massive Bestand ist dafür häufig direkt geeignet. Bei einer geschätzten mittleren Heizlast von 21,6 kW im unsanierten Einfamilienhaus arbeitet eine Wärmepumpe mit Vorlauftemperaturen um 55 °C und einer Jahresarbeitszahl um 3 wirtschaftlich; ob vorher noch Heizflächen getauscht oder eine Wand gedämmt werden sollte, klärt genau die Beratung. Der iSFP bringt diese Schritte in die richtige Reihenfolge – erst der Fahrplan, dann die Baustelle.

Ein zweiter Punkt ist im Kreis überdurchschnittlich wichtig: 28 % der Wohngebäude sind Mehrfamilienhäuser. Das ist ein WEG- und Vermieter-Thema. Für Eigentümergemeinschaften gibt es beim geförderten iSFP einen eigenen Zuschlag (siehe unten), und der Heizungstausch im Mehrfamilienhaus lässt sich an der kommunalen Wärmeplanung ausrichten – die großen Kreisstädte Waiblingen, Fellbach, Schorndorf, Backnang und Winnenden mussten nach dem BW-Klimaschutzgesetz früh Wärmepläne vorlegen. Ob eine Fernwärme- oder Wärmenetz-Option für Ihre Straße realistisch ist, prüfen Sie am aktuellen Stand Ihrer Stadt, bevor Sie sich auf eine Einzellösung festlegen.

Förderung 2026: der Kreis lotst, das Geld kommt von Bund und Land

Wichtig vorweg: Der Rems-Murr-Kreis hat keinen eigenen Bar-Zuschusstopf für private Sanierung, Heizung oder PV. Sein Klimaschutz-Portal ist eine Übersichts- und Verweisstelle, die zu den Programmen von Bund und Land führt. Das eigentliche Geld liegt hier:

Bund – BAFA-Energieberatung / iSFP: Die geförderte Vor-Ort-Beratung für Wohngebäude übernimmt 50 % der Beraterkosten, gedeckelt auf max. 650 € beim Ein-/Zweifamilienhaus und 850 € ab drei Wohneinheiten, plus einmalig 250 € für WEG bei Vorstellung in der Eigentümerversammlung. Der so erstellte iSFP ist zugleich der Türöffner: Er schaltet den 5-%-iSFP-Bonus auf spätere BEG-Einzelmaßnahmen frei. Für die 28 % MFH im Kreis ist der WEG-Zuschlag ein konkretes Extra.

Land BW – L-Bank: Über die Zusatzfinanzierung Energieeffizientes Sanieren gibt es 1,00 % Sollzins, bis 120.000 € (Sanierung Plus/Denkmal) bzw. 50.000 € (Einzelmaßnahme) und 3 % Tilgungszuschuss. Der Haken: Das gilt nur, wenn Sie den Erwerb Ihrer Immobilie bereits über die L-Bank-Basisförderung finanziert haben und deren Zusagedatum nicht länger als zehn Jahre zurückliegt – und Stand Juli 2026 liegt die Bearbeitungszeit bei mindestens einem Jahr. Keine schnelle Universallösung. Für PV auf dem Dach – und 83 % der Dächer im Kreis haben ≥10-kWp-Potenzial – ergänzt die L-Bank mit Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik: ab 5.000 € Darlehen, aber begrenzt auf selbst bewohnte Gebäude mit maximal drei Wohneinheiten und Anlagen bis 30 kWp – für größere Mehrfamilienhäuser im Kreis fällt dieser Weg damit weg.

Niedrigschwellig: Als Ergänzung zur Landesberatung bietet die Verbraucherzentrale-Energieberatung (gefördert vom Bund) Telefon-, Video- und Vor-Ort-Termine sowie Beratungsstützpunkte in BW – die Telefon- und Onlineberatung ist kostenfrei, die ausführlicheren Gebäude-Checks vor Ort sind dagegen kostenpflichtig. Die aktuellen Preise erfragen Sie direkt bei der Buchung, sie ändern sich von Zeit zu Zeit.

Die allgemeinen BEG-Sätze – 30 % Grundförderung beim Heizungstausch, mögliche Boni bis zu 70 % über die KfW – gelten bundesweit; die genauen Bonusregeln ändern sich politisch laufend (ein Regierungsentwurf will den Klimageschwindigkeitsbonus ab 2027 auslaufen lassen, noch nicht Gesetz). Lassen Sie sich diese Prozentsätze in der Beratung mit tagesaktuellem Stand bestätigen.

Welcher Weg für Ihr konkretes Haus zählt, hängt vom tatsächlichen Zustand ab. Der kostenlose Sanierungs-Check unten wertet Ihre Adresse im Rems-Murr-Kreis datenbasiert aus, zeigt Reihenfolge, grobe Kosten und Förderung – und vermittelt auf Wunsch geprüfte Energieberater und Fachbetriebe aus dem reduco-Netzwerk, die den Kreis bedienen.

Kostenloser Gebäudecheck

Was bringt eine Sanierung bei Ihrem Haus?

Sehen Sie kostenlos Ist-Zustand, Effizienzklasse, Sanierungspotenzial, Kosten und Förderung – für Ihre Adresse, ohne Anmeldung.

Sanierungsrechner starten

Energieberater in Ihrer Nähe finden

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote für eine qualifizierte Energieberatung.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Häufige Fragen

Nein. Über die offizielle Landkreis-Seite ist kein eigener kreislicher Bar-Zuschuss für private Sanierung, Heizung oder PV belegbar. Das Klimaschutz-Portal des Kreises ist eine Übersichts- und Verweisstelle zu Bund- und Land-Programmen. Das Fördergeld kommt vom Bund (BAFA/KfW) und vom Land Baden-Württemberg – der Einstieg ist die kostenlose BW-Beratung.

Die Erstberatung von Zukunft Altbau (KEA-BW, finanziert vom Landes-Umweltministerium) ist kostenfrei und anbieterneutral – per Hotline 08000 12 33 33 (Mo–Fr 9–13 Uhr) und E-Mail. Das ist ein echter BW-Vorteil, den die meisten anderen Bundesländer nicht bieten. Ein anschließender, vertiefter Vor-Ort-iSFP ist kostenpflichtig, wird aber vom Bund mit 50 % (max. 650 € beim EFH) bezuschusst.

Weil „nicht alt“ nicht „gut gedämmt“ heißt. Modelliert liegen 69 % der Wohngebäude in Klasse F–H, davon 34,7 % in H – bei einem geschätzten Wand-U-Wert von 0,9 W/m²·K. Viele Häuser der 1960er bis 1990er sind statisch solide, aber energetisch auf altem Stand. Das ist eher gute Nachricht: Meist reichen Hülle und Heizung, kein Grundeingriff – und genau das ist gut förderfähig.

Der individuelle Sanierungsfahrplan ordnet Ihre Maßnahmen in die wirtschaftlich sinnvolle Reihenfolge und ist Voraussetzung für den 5-%-iSFP-Bonus: Er hebt spätere BEG-Einzelmaßnahmen an Hülle und Heizung um zusätzliche 5 % an. Die Beratung dafür fördert der Bund mit 50 % der Kosten (max. 650 € EFH, 850 € ab drei Wohneinheiten, plus 250 € WEG-Zuschlag).

Ja, das ist im Rems-Murr-Kreis ein großes Thema: 28 % der Wohngebäude sind Mehrfamilienhäuser. WEG erhalten beim geförderten iSFP einen zusätzlichen Zuschuss von 250 €, wenn der Fahrplan in der Eigentümerversammlung vorgestellt wird. Für den Heizungstausch im MFH lohnt zudem der Blick auf die kommunale Wärmeplanung Ihrer Stadt (Waiblingen, Fellbach, Schorndorf, Backnang, Winnenden lagen früh vor).

Nur bedingt. Die „Zusatzfinanzierung Energieeffizientes Sanieren“ mit 1,00 % Sollzins und 3 % Tilgungszuschuss setzt voraus, dass Sie den Kauf Ihrer Immobilie über die L-Bank-Basisförderung finanziert haben und die Zusage dafür höchstens zehn Jahre zurückliegt – für viele Bestandseigentümer ohne L-Bank-Kauffinanzierung fällt sie damit weg. Zudem gilt Stand Juli 2026 mindestens ein Jahr Wartezeit. Prüfen Sie in der Beratung, ob BAFA/KfW plus L-Bank-PV-Darlehen der schnellere Weg ist.

Modelliert und im unsanierten Zustand liegt der Endenergiekennwert über alle Wohngebäude des Kreises bei rund 207 kWh/m²·a, im Einfamilienhaus bei 224 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf bei etwa 151 kWh/m²·a. Ihr realer Wert kann abweichen – der kostenlose Sanierungs-Check schätzt ihn für Ihre konkrete Adresse im Rems-Murr-Kreis und zeigt die passenden nächsten Schritte.

Städte im Rems-Murr-Kreis

Weitere Themen für Rems-Murr-Kreis

Energieberatung in benachbarten Kreisen