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Photovoltaik · Bayern · Landkreis

Photovoltaik Landkreis Passau: Ertrag statt Zuschuss

Mit rund 990 kWh/kWp erntet der Landkreis Passau überdurchschnittlich viel Solarstrom – ganz ohne Kreis-Zuschuss. Sehen Sie, was Ihr Dach real bringt.

Aggregierte Gebäudedaten für Landkreis Passau38 Gemeinden, rund 63.021 Wohngebäude.

990

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

100 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

1.511 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 1.509 GWh/Jahr

22,2 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 22.070 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Landkreis Passau

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.228 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Landkreis Passau im Median rund 990 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul143AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Landkreis Passau (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Landkreis Passau

Nutzbare Dachfläche (Median)111 m²
Passende Anlagengröße22,2 kWp
Erwarteter Jahresertrag22.070 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial97 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Landkreis Passau

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Landkreis Passau verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 28°):

Satteldach88%
Flachdach2%
Walmdach7%
Pultdach2%

Wer im Landkreis Passau nach einem kommunalen PV-Zuschuss sucht, sucht vergeblich – und das ist keine schlechte Nachricht. Der Kreis legt 2026 kein eigenes Förderprogramm für Photovoltaik oder Speicher auf, und auch der Freistaat Bayern zahlt Privathaushalten keinen Dach-PV-Zuschuss. Rechnen muss sich Ihre Anlage hier also nicht über einen Fördertopf, sondern über den Ertrag. Und genau der ist in Niederbayern das stärkere Argument: Mit rund 990 kWh pro installiertem Kilowatt-Peak liegt der spezifische Solarertrag im Landkreis spürbar über dem Bundesschnitt von etwa 900 kWh/kWp. Jede investierte Kilowattstunde Anlagenleistung bringt hier schlicht mehr Strom pro Jahr als im deutschen Durchschnitt.

Warum der Ertrag die fehlende Kommunalförderung ersetzt

Der Hebel im Landkreis heißt Eigenverbrauch, nicht Zuschuss. Rund 96 % der Wohngebäude sind Ein- und Zweifamilienhäuser – meist mit eigener Zählersituation, eigenem Warmwasser und zunehmend E-Auto oder Wärmepumpe im Haushalt. Wer selbst erzeugten Solarstrom im Haus verbraucht, spart den vollen Netzstrompreis von rund 35 ct/kWh, während die Einspeisung ins Netz zuletzt nur bei etwa 7–8 ct/kWh lag (Teileinspeisung kleiner Anlagen, halbjährliche Degression – aktuellen Satz prüfen). Diese Differenz ist der eigentliche Motor der Wirtschaftlichkeit, und sie fällt bei 990 kWh/kWp höher aus als anderswo. Bundesweit hilft zusätzlich der Nullsteuersatz: Auf Kauf und Installation von Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher und Wallbox fallen 0 % Umsatzsteuer an – automatisch, ohne Antrag – und der Ertrag bleibt bis 30 kWp einkommensteuerfrei.

Große Süd-Sattel-Dächer machen Speicher und Wallbox lohnend

Die Dachlandschaft im Landkreis spielt der Photovoltaik in die Hände: 88 % der Dächer sind Sattel-, weitere 7 % Walmdächer, bei einer typischen Neigung um 28° – nahezu die Idealkonfiguration für eine ganzjährig hohe Ausbeute. Auf 97 % der Dächer lassen sich Anlagen ab 10 kWp aufwärts realisieren, und die eignungsgeprüfte Fläche ist praktisch flächendeckend gut bis sehr gut. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus im Kreis trägt modelliert rund 22 kWp auf etwa 111 m² nutzbarer Dachfläche und käme damit auf grob 22.000 kWh Solarstrom im Jahr – weit mehr, als ein Haushalt allein verbraucht. Genau dieser Überschuss macht den Unterschied: Statt ihn für wenige Cent einzuspeisen, verschieben ein Batteriespeicher den Sonnenstrom in den Abend und eine Wallbox in die Garage. Auf einem großen Dach mit Wärmepumpe und E-Auto steigt die Eigenverbrauchsquote so von typisch 30 % auf 60–70 % – der Punkt, an dem sich die Investition ohne jeden Zuschuss trägt.

Welche Förderung im Landkreis Passau tatsächlich greift

Konkret sollten Sie mit diesen Bausteinen rechnen – und eine verbreitete Verwechslung vermeiden:

  • Balkonkraftwerk-Zuschuss Stadt Vilshofen an der Donau: Die einzige echte Kreis-Kommune mit lokalem Solar-Zuschuss fördert steckerfertige Balkonkraftwerke mit 50 € – ausschließlich für Mieter, nicht für Eigentümer. Antrag über die Stadt Vilshofen, Rubrik Förderprogramme und Zuschüsse.
  • Achtung Verwechslung: Die kreisfreie Stadt Passau fördert Balkonkraftwerke seit dem Beschluss vom 23.06.2025 nur noch mit 50 € für Mieter (zuvor 150 €) – dieser Zuschuss gilt ausschließlich im Stadtgebiet, nicht im Landkreis. Stadt Passau und Landkreis Passau sind getrennte Gebietskörperschaften.
  • 0 % Umsatzsteuer auf Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher und Wallbox (§ 12 Abs. 3 UStG) – bundesweit, automatisch, kein Antrag.
  • EEG-Einspeisevergütung: gesetzlich garantiert über 20 Jahre; Pflicht ist die Registrierung im Marktstammdatenregister binnen eines Monats nach Inbetriebnahme.
  • KfW 270 – zinsgünstiger Kredit für PV und Speicher, der bis zu 100 % der Investitionskosten abdeckt; zwingend vor Kaufvertrag über die Hausbank beantragen, sonst entfällt die Förderfähigkeit.

Kein Landkreis- und kein landesweites Bayern-Zuschussprogramm ergänzt das 2026. Affiliate-Seiten, die von „BayernFonds Solar bis 100.000 € Zuschuss" schreiben, sind durch keine offizielle Quelle belegt – ignorieren Sie sie. Die seit 01.01.2025 geltende bayerische „Solarpflicht" für Neubau und Dachsanierung ist zudem nur eine Soll-Vorschrift nach Art. 44a BayBO ohne Sanktion – kein Grund zur Eile, aber ein Signal, dass Solar am Neubau ohnehin Standard wird.

Netzseitig ist für nahezu den gesamten Landkreis die Bayernwerk Netz GmbH zuständig; Anmeldung und Netzanschluss laufen über deren Einspeise-Portal. reduco ist dabei kein Installateur vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse für Ihr Gebäude und vermittelt an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe und Energieberater, die den Landkreis Passau bedienen.

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Häufige Fragen

Nein. Weder der Landkreis noch ein Stadtwerk vergeben 2026 einen direkten PV- oder Speicherzuschuss an private Haushalte. Die einzige lokale Ausnahme ist der Balkonkraftwerk-Zuschuss der Stadt Vilshofen (50 €, nur für Mieter). Für eine Dachanlage tragen den Fall der Ertrag, die 0 % Umsatzsteuer und – bei Finanzierung – der KfW-270-Kredit.

Nur, wenn Sie im Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Passau wohnen. Für die 38 Gemeinden des Landkreises gilt er nicht – Stadt und Landkreis Passau sind verschiedene Gebietskörperschaften. Im Landkreis fördert allein Vilshofen an der Donau Balkonkraftwerke, und auch dort nur Mieter.

Weil der spezifische Ertrag mit rund 990 kWh/kWp über dem Bundesschnitt liegt und 96 % der Gebäude Einfamilienhäuser mit großen Dächern sind. Ein typisches Dach im Kreis trägt modelliert rund 22 kWp. Der Gewinn entsteht durch Eigenverbrauch: gesparte 35 ct/kWh Netzstrom statt 7–8 ct/kWh Einspeisung.

Auf den hier typischen großen Sattel- und Walmdächern (95 % der Dächer) fällt viel Überschussstrom an. Ein Speicher hebt die Eigenverbrauchsquote von rund 30 % auf 60–70 %, besonders in Kombination mit Wärmepumpe oder Wallbox. Da 97 % der Dächer Anlagen ab 10 kWp erlauben, ist der Speicher hier meist wirtschaftlich sinnvoll.

Ja. Netzbetreiber für nahezu den gesamten Landkreis ist die Bayernwerk Netz GmbH; Anmeldung und Netzanschluss laufen über deren Einspeise-Portal. Zusätzlich müssen Sie die Anlage binnen eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registrieren. Beides sollten Sie vor der Inbetriebnahme einplanen.

Faktisch nicht. Die Regel nach Art. 44a BayBO ist seit 01.01.2025 nur eine Soll-Vorschrift ohne Sanktion und betrifft ohnehin nur Neubau und vollständige Dachsanierung. Für Bestandsdächer besteht keine Pflicht – die Entscheidung ist rein wirtschaftlich.

Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre exakte Adresse Ertrag, mögliche Anlagengröße, Eigenverbrauch und Amortisation – auf Basis von Dachform, Neigung und den regionalen Ertragswerten des Landkreises Passau. So sehen Sie in Minuten, ob sich Speicher und Wallbox für Ihr Haus rechnen.

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