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Ratgeber19 Min. Lesezeit

FENECON Speicher Test 2026: Home mit 8,4 bis 168 kWh

FENECON Home im Test: 2,8-kWh-Module, bis 29,9 kW Leistung, OpenEMS-Energiemanagement und 12 Jahre Garantie. So finden Sie die passende Speichergröße.

Batteriespeicher mit Wechselrichter im Technikraum eines Einfamilienhauses

Das Wichtigste in Kürze

  • Kapazität: Die aktuelle Serie Home 6, 10 & 15 reicht von 8,4 bis 156,8 kWh nutzbar, die größere Serie Home 20 & 30 von 14,0 bis 168,0 kWh. Basis ist in beiden Fällen ein LiFePO4-Modul mit 2,8 kWh nutzbar (Produktblatt Home 6/10/15).
  • Der häufigste Fehlkauf: Die Nennleistung hängt an der Modulzahl, nicht am Wechselrichter. Ein Home 10 mit nur drei Modulen liefert 5,4 kW statt 10 kW; die vollen 10,0 kW gibt es erst ab sechs Modulen.
  • Notstrom ehrlich gerechnet: Der Home 10 versorgt 10.000 VA gesamt, aber nur 3.333 VA je Phase. Ein einphasiger Durchlauferhitzer mit 18 kW sprengt diese Schieflastgrenze.
  • Der eigentliche Unterschied: Das Betriebssystem FEMS basiert auf OpenEMS (Open Source, Eclipse Public License 2.0) und steuert dynamische Tarife, SG-Ready-Wärmepumpen und Wallboxen anderer Hersteller.
  • Messwert statt Werbung: In der Messkampagne der HTW Berlin (Messung Juni 2024, veröffentlicht in der Stromspeicher-Inspektion 2025) sanken die Abregelungsverluste mit aktivierter Prognose-Ladung von 17,7 % auf 10,5 % (HTW Stromspeicher-Inspektion 2025).
  • Garantie: 10 Jahre auf das Produkt, 12 Jahre oder 6.000 Vollzyklen auf die Kapazität, mit einer 30-Tage-Frist für das Inbetriebnahmeprotokoll (Garantiebedingungen).

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FENECON ist unter den Heimspeicher-Anbietern ein Sonderfall. Das Gerät selbst ist ein solider Hybridspeicher mit LiFePO4-Zellen, wie es viele gibt. Der Unterschied steckt in der Software: Das Energiemanagementsystem FEMS basiert auf dem quelloffenen Projekt OpenEMS, das aus dem Haus FENECON stammt und heute von einem eingetragenen Verein weiterentwickelt wird. Wer nur Solarstrom zwischenspeichern will, merkt davon wenig. Wer eine Wärmepumpe, ein E-Auto und einen dynamischen Stromtarif unter einen Hut bringen muss, bekommt hier deutlich mehr Steuerhoheit als bei geschlossenen Systemen.

Dieser Artikel prüft die aktuelle Produktgeneration anhand von Datenblättern, Betriebsanleitungen, Garantiebedingungen und der Labormessung der HTW Berlin. Er benennt auch, wo die Datenlage dünn ist: Für die Home-Serie existiert kein veröffentlichter SPI-Effizienzwert, und der Hersteller veröffentlicht keine Preise. Wie Sie die passende Kapazität für Ihr Haus ermitteln, zeigt der Ratgeber zur Speichergröße für Wärmepumpe und E-Auto; die Einordnung gegen andere Marken finden Sie in der Speicher-Testserie 2026.

FENECON Home 2026: zwei Baureihen, fünf Wechselrichter

FENECON teilt das Heimspeicher-Programm in zwei Baureihen auf. Beide nutzen dasselbe Batteriemodul, unterscheiden sich aber in Leistung, PV-Anbindung, Kühlung und Geräusch.

Merkmal Home 6 Home 10 Home 15 Home 20 Home 30
Be-/Entladeleistung (DC) 6 kW 10 kW 15 kW 20 kW 29,9 kW
Nutzbare Kapazität 8,4–156,8 kWh 8,4–156,8 kWh 8,4–156,8 kWh 14,0–168,0 kWh 14,0–168,0 kWh
Max. PV-Leistung (DC) 9 kWp 15 kWp 22,5 kWp 30 kWp 45 kWp
MPP-Tracker 2 3 3 2 3
Max. Wirkungsgrad 98,2 % 98,2 % 98,2 % 98,0 % 98,0 %
Europäischer Wirkungsgrad 97,2 % 97,5 % 97,5 % 97,5 % 97,5 %
Kühlung Konvektion Konvektion Konvektion Ventilator Ventilator
Lautstärke < 30 dB < 30 dB < 30 dB < 45 dB < 45 dB

Quellen: Produktblatt Home 6/10/15, Produktblatt Home 20/30; Kühlung und Lautstärke aus den Betriebsanleitungen Home 6/10/15 und Home 20/30.

Für ein normales Einfamilienhaus ist damit fast immer die kleinere Baureihe die richtige. Die Serie Home 20/30 zielt auf große Dächer, Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Anwendungen. Sie hat einen praktischen Nachteil im Wohnhaus: Der Ventilator macht sie mit unter 45 dB deutlich hörbarer als die lüfterlose kleine Serie mit unter 30 dB. Im Keller neben dem Hobbyraum ist das ein Argument.

Wichtig für Bestandsanlagen: Viele in Deutschland installierte Geräte stammen aus der Vorgängergeneration FENECON Home 10. Diese arbeitete mit 2,33-kWh-Modulen (2,2 kWh nutzbar), erreichte 8,8 bis 66,0 kWh und war auf 15 kWp PV begrenzt (Produktblatt Home 10). Wenn Sie ein Angebot mit diesen Zahlen sehen, sprechen Sie nicht über die aktuelle Serie.

Kapazität: Module, Türme und die reale Erweiterbarkeit

Das Batteriemodul ist bei beiden Baureihen identisch: Lithium-Eisenphosphat, 2,87 kWh nominal, 2,8 kWh nutzbar, 29,6 kg, Grundmaß 506 × 401 mm bei 140 mm Höhe. Die Module werden zu Türmen gestapelt, ein System trägt bis zu vier Türme.

Module je Turm Nutzbare Kapazität Turmhöhe Gewicht
3 Module 8,4 kWh 834 mm 127 kg
5 Module 14,0 kWh
8 Module 22,4 kWh
10 Module 28,0 kWh 1.835 mm 337 kg
14 Module 39,2 kWh 2.407 mm 457 kg

Bei der Serie Home 6/10/15 sind 3 bis 14 Module je Turm zulässig, bei Home 20/30 sind es 5 bis 15. Die Grundfläche eines Turms bleibt konstant bei 506 × 401 mm, es wächst nur die Höhe. Ein voll ausgebauter Turm mit 14 Modulen wiegt 457 kg auf einer Fläche von gut 0,2 m². Diese Punktlast sollten Sie bei Holzbalkendecken vorab prüfen lassen.

FENECON beantwortet die Erweiterbarkeit in der offiziellen FAQ ausdrücklich mit Ja, sowohl für zusätzliche Module als auch für die Nachrüstung an einer bestehenden PV-Anlage. Der zweite Turm benötigt eine Parallel-Box, der dritte und vierte eine Extension-Box. Planen Sie den Platz dafür von Anfang an ein, sonst wird aus der Erweiterung ein Umbau.

Der teuerste Denkfehler: Leistung hängt an der Modulzahl

Das ist der Punkt, an dem beim Lesen eines Angebots am leichtesten etwas durchrutscht. Die Typenbezeichnung nennt die Wechselrichterleistung, nicht die tatsächlich abrufbare Leistung. Die Batterie muss diese Leistung auch liefern können, und dafür braucht es genügend Module. Das Produktblatt weist beides in einer eigenen Tabelle aus.

Module (ein Turm) Nutzbare Kapazität Leistung am Home 10 Leistung am Home 15
3 8,4 kWh 5,4 kW 5,4 kW
5 14,0 kWh 9,0 kW 9,0 kW
6 16,8 kWh 10,0 kW 10,8 kW
9 25,2 kWh 10,0 kW 15,0 kW

Wer also einen "Home 10" mit dem kleinsten Batterieausbau kauft, hat faktisch einen 5,4-kW-Speicher bezahlt und einen 10-kW-Wechselrichter dazu. Für den Eigenverbrauch eines Durchschnittshaushalts reicht das oft. Sobald aber eine Wärmepumpe mit 3 kW elektrischer Aufnahme und gleichzeitig eine Wallbox mit 11 kW laufen sollen, entscheidet die Entladeleistung darüber, wie viel davon aus der Batterie kommt und wie viel aus dem Netz. Prüfen Sie im Angebot deshalb immer beide Zahlen: Wechselrichtertyp und Modulanzahl.

Wirkungsgrad und Eigenverbrauch: die ehrliche Datenlage

Das Datenblatt nennt für die Serie Home 6/10/15 einen maximalen Wirkungsgrad von 98,2 % und einen europäischen Wirkungsgrad von 97,2 % (Home 6) beziehungsweise 97,5 % (Home 10 und 15). Für Home 20/30 sind es 98,0 % maximal und 97,5 % europäisch. Das sind gute, aber keine außergewöhnlichen Werte für aktuelle Hybridwechselrichter.

Entscheidend ist die Einordnung: Für die Home-Serie existiert kein veröffentlichter SPI-Wert der HTW Berlin. Der System Performance Index ist die einzige unabhängige Kennzahl, die Umwandlungsverluste, Standby-Verbrauch und Regelverhalten zu einer Zahl zusammenfasst. Die Teilnahmeübersicht der HTW weist für FENECON zwei Jahrgänge aus, 2020 und 2022. 2020 lief ein FENECON Pro Hybrid 10 mit, also eine Kombination aus KACO-Wechselrichter und BYD-Batterie und kein Home. Im Jahr 2022 wurde der FENECON Home vermessen, aber nicht mit dem SPI bewertet, weil seine nutzbare Kapazität die damalige Obergrenze von 16,0 kWh überschritt (Stromspeicher-Inspektion 2022). In der Ausgabe 2026 taucht FENECON im Effizienzvergleich nicht auf; dort wurden 12 Systeme von 10 Herstellern geprüft.

Ein Labormesswert aus 2022 verdient trotzdem Aufmerksamkeit: Das damals geprüfte FENECON-System hatte mit 6 W die höchste Leistungsaufnahme zur Versorgung der Peripheriekomponenten im Testfeld. Über ein Jahr sind das rund 50 kWh, bei 30 ct/kWh also etwa 15 Euro. Für die aktuelle Generation liegt kein vergleichbarer Messwert vor, weder ein besserer noch ein schlechterer. Wer Wert auf eine belegte Gesamteffizienz legt, findet in unserer Speicher-Testserie Modelle mit veröffentlichtem SPI.

Notstrom und Ersatzstrom: was "10 kW notstromfähig" real bedeutet

Beide Baureihen sind dreiphasig notstromfähig, mit Schwarzstart und solarer Nachladung. Der Speicher kann also nach einem Netzausfall aus eigener Kraft anlaufen und sich tagsüber aus der PV-Anlage nachladen. Die Zahl im Modellnamen greift für die Notstromplanung aber zu kurz. Maßgeblich ist die Schieflastgrenze je Phase, die das Datenblatt getrennt ausweist.

Modell Notstrom gesamt Je Phase
Home 6 6.000 VA 2.000 VA
Home 10 10.000 VA 3.333 VA
Home 15 15.000 VA 5.000 VA
Home 20 20.000 VA 6.666 VA
Home 30 29.900 VA 9.966 VA

Ein Home 10 stellt im Notstrombetrieb also je Außenleiter maximal 3.333 VA bereit. Ein einphasiger Durchlauferhitzer mit 18 kW ist damit ausgeschlossen, eine einzelne Herdplatte mit 2,3 kW dagegen kein Problem. Für die Notstromplanung heißt das: Verteilen Sie die wichtigen Verbraucher bewusst auf die drei Phasen, statt Kühlschrank, Heizungspumpe und Router zufällig auf einen Strang zu hängen. Die Grundlagen dazu stehen im Ratgeber Notstrom mit Photovoltaik und Speicher.

Eine belastbare Umschaltzeit nennt FENECON für die aktuelle Serie weder im Datenblatt noch in der Betriebsanleitung. Dokumentiert ist der Wert unter 10 ms nur für die Vorgängergeneration Home 10 (Produktblatt Home 10). Übertragen Sie ihn nicht ungeprüft auf ein aktuelles Angebot, sondern lassen Sie ihn sich schriftlich bestätigen, wenn Ihre IT oder Medizintechnik davon abhängt.

Drei Notstrom-Topologien und die Rolle der AVU

Die Betriebsanleitung beschreibt drei Wege, den Notstromkreis aufzubauen:

  1. Standardaufbau mit Notstrom. Ein fest verdrahteter Verteilerkreis mit ausgewählten Steckdosen und Verbrauchern. Günstig, aber starr.
  2. System mit manueller Notstromumschaltung. Bei Netzausfall legen Sie von Hand um. Günstig und flexibel, funktioniert aber nur, wenn jemand zu Hause ist.
  3. System mit AVU (Automatische Verbraucher-Umschaltung). Optionales Zubehör, das den Wechsel selbsttätig übernimmt.

Die AVU gibt es in zwei Größen: AVU 63-16 bis 10 kW Wechselrichterleistung und AVU 63-21 bis 15 kW (AVU-Übersicht); das Produktblatt zeichnet sie mit einem Gehäusemaß von 486 × 486 mm. Sie ist kompatibel mit dem alten Home 10 und der aktuellen Serie Home 6, 10 & 15. Rechnen Sie den Platz im Technikraum ein: Wechselrichter, Batterieturm und AVU brauchen zusammen mehr Wand, als eine grobe Planung vorsieht.

FEMS und OpenEMS: der eigentliche Unterschied

Alle Heimspeicher haben ein Energiemanagement. Der Unterschied bei FENECON ist, dass man in dessen Quellcode hineinsehen kann.

Was OpenEMS ist und woher es kommt

FEMS ist FENECONs Ausprägung von OpenEMS, im Datenblatt mit der Einstufung "OpenEMS Ready Gold" geführt. Updates sind laut Hersteller unbegrenzt, automatisch und kostenlos. OpenEMS Edge und Backend stehen unter der Eclipse Public License 2.0, die Benutzeroberfläche unter AGPL-3.0. Im offiziellen Repository steht wörtlich: "This product includes software developed at FENECON GmbH", das Copyright liegt bei der OpenEMS Association e.V.

Das Projekt ist kein Marketingetikett. Der erste Commit datiert auf den 24. April 2016, inzwischen zählt das Projekt über 100 Contributors und Nutzer in 53 Ländern (openems.io). Die OpenEMS Association e.V. wurde am 15. November 2018 gegründet und hat nach eigenen Angaben rund 70 Mitglieder, darunter Hersteller, Softwareanbieter, Forschungsinstitute und Privatpersonen. Vorstandsvorsitzender ist Stefan Feilmeier von FENECON, sein Stellvertreter Klaus Nagl von Consolinno Energy (Association). Diese Nähe erklärt beides: die Tiefe der Integration und die Tatsache, dass FENECON die Entwicklungsrichtung maßgeblich prägt.

Praktisch heißt das für Sie: Das System ist herstelleroffen dokumentiert, Fremdgeräte werden namentlich freigegeben, und die Logik der Ladesteuerung ist nachvollziehbar statt Blackbox. Gegenüber geschlossenen Systemen ist das der wesentliche Unterschied.

Kostenlose Basis und kostenpflichtige Erweiterungen

Im Lieferumfang enthalten sind laut Produktblatt die FEMS App Eigenverbrauchsoptimierung und die FEMS App Netzdienliche Beladung, alle weiteren Apps sind optional. Sie laufen über das FEMS App Center. Das Bezahlmodell beschreibt FENECON im Flyer zum dynamischen Stromtarif als Einmalkosten statt Abo; Lizenzschlüssel sind nur einmal einlösbar, dann aber zeitlich unbegrenzt gültig (App Center).

Welche App Sie für Ihr konkretes Setup zwingend brauchen, geht aus den öffentlichen Unterlagen nicht eindeutig hervor, und Preise nennt FENECON dort nicht. Lassen Sie sich die benötigten Apps deshalb im Angebot einzeln ausweisen, bevor Sie unterschreiben.

Dynamische Stromtarife: die Anbieterliste

Die FEMS App "Dynamischer Stromtarif" unterstützt laut Dokumentation unter anderem Tibber, aWATTar, LUOX Energy, EWS Schönau, rabot.energy, Octopus Go/Heat, STROMDAO Corrently und Groupe E VARIO sowie direkt die ENTSO-E-Börsenpreise. Drei Betriebsmodi stehen zur Wahl:

Modus Verhalten Sinnvoll bei
Eigenverbrauch Klassische PV-Optimierung, Tarif spielt keine Rolle Große PV, kleiner Netzbezug
Verzögerte Entladung Speicher hält Ladung für die teuersten Stunden zurück Hohe Preisspreizung im Winter
Aktives Netzladen Speicher lädt aktiv aus dem Netz bei günstigen Preisen Wärmepumpe plus E-Auto, wenig PV im Winter

Die Prognose braucht eine Lernphase von mindestens 24 Stunden, bevor sie sinnvoll arbeitet. FENECON rechnet in einem eigenen Flyer ein Beispiel vor: Ein Vier-Personen-Haushalt mit E-Auto, Wärmepumpe, 8.000 kWh Netzbezug und 10 kWp zahle statt 2.080 Euro bei 0,26 €/kWh nur noch 1.360 Euro bei 0,17 €/kWh, also 720 Euro oder 35 % weniger. Das ist ein Rechenbeispiel des Herstellers mit gesetzten Annahmen, keine Messung. Welche Spreizungen an der Börse tatsächlich auftreten und welcher Anteil davon beim Speicherbetreiber ankommt, rechnet unser Ratgeber zum dynamischen Stromtarif mit PV-Speicher anhand belegter Börsenpreise durch.

Wärmepumpe, Heizstab und Wallbox

Hier zeigt sich, was "herstelleroffen" konkret bedeutet. Wärmepumpen bindet FEMS über SG-Ready-Kontakte ein, also über alle Geräte mit entsprechendem Label. Heizstäbe schaltet FEMS über ein Relaisboard; für ASKOMA (ASKO HEAT+) und my-PV (AC•Thor 9s, AC ELWA 2) gibt es je eine lesende FEMS App. Heizstäbe größer als 6 kW müssen über ein externes Leistungsschütz angesteuert werden (Power-to-Heat). Wie der Überschussbetrieb an der Wärmepumpe eingestellt wird, erklärt der Ratgeber SG Ready Wärmepumpe.

Bei Wallboxen unterscheidet FENECON sauber zwischen Schreibzugriff (echte Steuerung) und reinem Auslesen:

Zugriff Freigegebene Geräte
Steuerbar (AC) KEBA KeContact P30 c-/x-Serie und P40; Hardy Barth eCharge cPµ2 Pro, cPH2, cPP2; MENNEKES AMTRON 4You 400 und 500, 4Business, Professional
Steuerbar (DC) Alpitronic HYC50 bis HYC400
Nur lesend MENNEKES AMTRON Charge Control, go-e Charger Gemini flex

Quelle: E-Mobility-Übersicht. Wer eine Wallbox außerhalb dieser Liste besitzt, verliert nicht alles, aber eben die aktive Überschusssteuerung. Prüfen Sie das vor dem Kauf, nicht danach.

Schnittstellen, Cloud und Betrieb ohne Internet

Hardwareseitig bringt FEMS 4 digitale Eingänge, 3 Lastschaltkontakte mit je 10 A, 2 potentialfreie Schaltkontakte, RS485 Modbus RTU und LAN Modbus TCP mit. Lokal stehen eine Modbus/TCP-API und eine REST-API lesend zur Verfügung, Schreibzugriff ist optional.

Sicherheitsseitig ist die Architektur bemerkenswert: Nur die FEMS-Box hält eine Verbindung zur FENECON-Cloud, Wechselrichter und Peripherie kommunizieren ausschließlich über FEMS und hängen damit nicht am offenen Internet. Die Server stehen laut Hersteller in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland unter deutscher Jurisdiktion, samt NIS2-Meldepflichten (Cybersecurity). Alle kritischen Funktionen laufen lokal; das System ist ausdrücklich cloud-unabhängig ausgelegt. Einschränkungen gibt es nur dort, wo Wetterprognosen oder Börsenpreise externe Daten brauchen.

Die HTW-Messung 2025: was das Prognose-Laden wirklich bringt

Die interessanteste unabhängige Zahl zu FENECON stammt nicht aus einem Effizienztest, sondern aus einer Messkampagne zum prognosebasierten Energiemanagement. Die HTW Berlin verglich im Juni 2024 über zehn Tage am KIT Karlsruhe sechs Systeme unter identischen Bedingungen: 8-kW-PV-Generator, 30 Grad Südausrichtung, Begrenzung auf 50 % Einspeiseleistung. FENECON war mit einem Home 8.8 kWh als "System D" vertreten.

Kennzahl Ohne Prognose-Ladung Mit FEMS App Netzdienliche Beladung
Abregelungsverluste absolut 70,9 kWh 42,2 kWh
Abregelungsverluste relativ 17,7 % 10,5 %
Differenz −28,7 kWh bzw. −7,2 Prozentpunkte

Die 10,5 % waren der niedrigste Wert aller sechs geprüften Systeme. Wirtschaftlich schlug sich das so nieder: Der Netzbezug sank um 1,1 kWh, die Netzeinspeisung stieg um 26,9 kWh, woraus die HTW eine 4,4 % höhere Kosteneinsparung gegenüber frühzeitiger Ladung errechnete (gerechnet mit 8 ct/kWh Einspeisung und 40 ct/kWh Netzbezug).

Methodisch beschreibt die HTW den FENECON-Ansatz so: Das System erstellt den Ladefahrplan vor Sonnenaufgang für den laufenden Tag bis Sonnenuntergang, im Test entsprach das einem Prognosezeitraum von 17 Stunden, der je nach Standort und Datum schwankt. Es rechnet ausschließlich mit lokal erfassten Messdaten und braucht dafür keine dauerhafte Internetverbindung. Das zugrundeliegende OpenEMS-Modul "ESS Grid Optimized Charge" läuft sekündlich. Zusätzlich bot laut HTW-Funktionsübersicht nur eines der sechs Systeme eine batterieschonende Ladung mit reduzierter Leistung, und das war FENECON.

Bemerkenswert ist auch der einstellbare Zielkonflikt: Über den Parameter Risikobereitschaft (Gering, Mittel, Hoch) entscheiden Sie selbst, was Vorrang hat. "Gering" priorisiert die volle Batterieladung und nimmt mehr PV-Abregelung in Kauf, "Hoch" priorisiert die Vermeidung der Abregelung, wodurch der Speicher bei Prognosefehlern seltener voll wird (FEMS App Netzdienliche Beladung). Für Neuanlagen könnte diese Einstellung ab 2027 an Gewicht gewinnen: Der Regierungsentwurf zur EEG-Novelle sieht für neue Gebäude-PV unter 100 kW eine dauerhafte Begrenzung der Einspeiseleistung auf 50 % vor. Beschlossen ist das noch nicht.

Passend dazu ein technisches Detail aus der Unternehmensbroschüre: Bei externer Einspeiselimitierung regeln klassische Speicher den AC-Ausgang des Wechselrichters ab, Verbraucher müssen dann aus dem Netz versorgt werden. FENECON regelt nach eigenen Angaben auf den Netzanschlusspunkt, sodass Verbraucher im Haus weiter mit PV-Überschuss laufen. Ist das so umgesetzt, ist es genau der Unterschied zwischen abgeregelt und weiterhin nutzbar.

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Garantie und Zyklen: das Kleingedruckte lohnt sich

Die Garantiebedingungen sind ausführlich, und zwei Punkte darin werden regelmäßig überlesen.

Baustein Umfang Auslöser
Produktgarantie 10 Jahre (120 Monate) ab Erstinbetriebnahme Defekt
Kapazitätsgarantie 12 Jahre (144 Monate) oder 6.000 Vollzyklen, je nachdem was zuerst eintritt Kapazität unter 70 % der nutzbaren Kapazität
Alternative Zeitwertersatzgarantie 10 Jahre Kapazität unter 80 % vor 3.650 Vollzyklen

Erstens die Schwelle: Der Garantiefall der Kapazitätsgarantie tritt erst ein, wenn die 70-%-Marke unterschritten wird. Beim 2,8-kWh-Modul sind das 1,96 kWh. Bis dahin ist der Kapazitätsverlust vertraglich normal. Die alternative Zeitwertersatzgarantie mit der günstigeren 80-%-Schwelle greift nur, wenn eine Förderung sie ausdrücklich verlangt.

Zweitens die Formalie, die Käufer regelmäßig übersehen: Das Inbetriebnahmeprotokoll muss binnen 30 Tagen eingereicht werden. Garantiebeginn ist die Erstinbetriebnahme, spätestens zwölf Wochen nach Lieferung oder Abholung. Wer sein Gerät im Herbst kauft und erst im Frühjahr in Betrieb nimmt, verschenkt Garantielaufzeit. Auf der Produktseite nennt FENECON zusätzlich über 6.000 vollständige Ladezyklen und kobaltfreie LFP-Technologie. Wie sich Zyklenzusagen anderer Hersteller dazu verhalten, zeigt der Ratgeber Stromspeicher Lebensdauer und Ladezyklen.

Aufstellort, Geräusch und Platzbedarf

Hier wird in Angeboten oft verkürzt. Die Betriebsanleitung der Serie Home 6/10/15 empfiehlt die Innenaufstellung und erlaubt eine witterungsgeschützte Aufstellung im Außenbereich, etwa in einer Garage. Unzulässig sind Nassräume, unbelüftete Orte, explosionsfähige Atmosphären und Räume mit brennbaren Stoffen. Die maximale Aufstellhöhe liegt bei 2.000 m über Normalnull.

Vorgabe Wert
Schutzart IP55
Aufstell-/Betriebstemperatur −20 bis +50 °C (Datenblatt Home 6/10/15)
Optimaler Batteriebereich +15 bis +30 °C
Abstand Wechselrichter oben / unten 300 mm / 500 mm
Abstand vorn / seitlich 300 mm / je 200 mm
Wechselrichter Home 6/10/15 496 × 221 × 460 mm, 23 kg (Home 6) bzw. 25 kg
Wechselrichter Home 20/30 520 × 220 × 660 mm, 48 bzw. 54 kg

Außerhalb des optimalen Temperaturfensters von +15 bis +30 °C wird die Be- und Entladeleistung reduziert. Eine unbeheizte Garage im Januar kostet also Leistung, auch wenn der Betrieb formal zulässig bleibt. Ein Detail für die Planung: Die drei serienmäßigen Klappwandler kommen mit einer 10 m langen Leitung, die weder gekürzt noch verlängert werden darf. Der Abstand zwischen Wechselrichter und Zählerplatz sollte sich daran orientieren. Reicht das nicht, sieht die Betriebsanleitung eine optionale externe Messeinrichtung vor, mit der bis zu 100 m zwischen Messeinrichtung und Wechselrichter möglich sind. Messen Sie die Strecke vor der Bestellung nach und lassen Sie das Zubehör im Angebot ausweisen. Die allgemeinen Regeln zur Aufstellung fasst der Ratgeber Stromspeicher Brandschutz und Aufstellort zusammen.

Netzanschluss, § 14a EnWG und Zertifizierung

Beide Baureihen sind für 400/380 V, 3L/N/PE bei 50/60 Hz ausgelegt, der maximale Netzanschluss liegt bei 120 A. Der Wechselrichter ist nach VDE-AR-N 4105:2018-11 und TOR Erzeuger Typ A 1.1 zertifiziert, die Batterie nach UN38.3, IEC 62619 und VDE 2510-50.

Für Eigentümer relevant: Beide Serien führt das Datenblatt ausdrücklich als "dimmbar nach § 14a EnWG", Eingänge für Rundsteuerempfänger sind vorhanden, ein dynamischer Rundsteuerempfänger ist Standard. Damit erfüllt der Speicher die Voraussetzung für die reduzierten Netzentgelte, ohne dass ein Zusatzgerät nachgerüstet werden muss. Klären Sie mit Ihrem Netzbetreiber vorab, welches Modul er für die Steuerbarkeit anerkennt.

Preise: warum hier keine Zahl steht

FENECON veröffentlicht keine Preise. Nicht auf den Produktseiten, nicht in den Datenblättern, nicht im FEMS App Center und nicht auf den Anwendungsseiten. Auch für die kostenpflichtigen Apps findet sich kein einziger Euro-Betrag in den offiziellen Unterlagen. Jede Zahl, die Sie im Netz zu "FENECON Preis" finden, stammt daher aus Angeboten Dritter oder aus Schätzungen, nicht vom Hersteller.

Statt zu raten, prüfen Sie Ihr Angebot über die übliche Kennzahl: Preis je nutzbarer kWh, inklusive Wechselrichter, Montage und Inbetriebnahme. Die aktuellen Marktbänder dafür stehen im Preisvergleich für Stromspeicher. Achten Sie zusätzlich auf drei Positionen, die beim Vergleich leicht übersehen werden: die benötigten FEMS-Apps, die AVU falls automatischer Notstrom gewünscht ist, und die Parallel- oder Extension-Box, wenn später ein weiterer Turm dazukommen soll.

Zur Einordnung des Herstellers, ausschließlich als Angabe aus der Unternehmensbroschüre: FENECON wurde 2011 gegründet, ist ein bayerisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Iggensbach in Niederbayern, beschäftigt nach eigenen Angaben über 380 Mitarbeiter, hat über 40.000 Systeme ausgeliefert und 2025 rund 130 Mio. Euro Umsatz erzielt. Zur Fertigung ist die Broschüre präzise: Industriespeicher und zentrale Komponenten wie die FEMS-Box entstehen heute in Deutschland, die Produktion der Heim- und Gewerbespeicher soll ab 2027 zu 100 % in Niederbayern erfolgen. Wo die heutigen Home-Batteriemodule gebaut werden, sagt der Hersteller nicht. Software und Serverbetrieb liegen laut Broschüre vollständig in Deutschland.

Für wen sich der Mehraufwand lohnt, für wen nicht

FEMS ist mächtig, aber es kostet Planung, Abstimmung mit dem Installateur und Beschäftigung mit Einstellungen. Die folgende Tabelle sortiert, wann sich dieser Aufwand auszahlt.

Ihre Situation Einschätzung
PV, Wärmepumpe, E-Auto und dynamischer Tarif geplant FENECON spielt seine Stärken voll aus, die Steuerlogik trägt hier echtes Geld ein
Große PV-Anlage mit Einspeisebegrenzung Prognose-Ladung und Regelung auf den Netzanschlusspunkt sind genau dafür gebaut
Wallbox oder Wärmepumpe aus der Freigabeliste vorhanden Aktive Überschusssteuerung ohne Bastellösung
Sie wollen Daten lokal auslesen und selbst automatisieren Modbus/TCP und REST-API lokal, dazu offener Quellcode
Nur PV plus Speicher, kein E-Auto, keine Wärmepumpe Ein einfacherer Speicher erfüllt denselben Zweck zu weniger Komplexität
Kein dynamischer Tarif geplant, Festpreisvertrag Der größte Softwarevorteil bleibt ungenutzt
Sie wollen ein Gerät, das nach der Inbetriebnahme nie wieder angefasst wird Möglich, aber Sie zahlen für Fähigkeiten, die Sie nicht abrufen
Sie brauchen eine unabhängige Effizienz-Kennzahl vor dem Kauf Für die Home-Serie existiert kein SPI, hier bleibt eine Lücke

Kurz gefasst: Der FENECON Home ist ein Speicher für Haushalte, die aus mehreren Energieflüssen ein System machen wollen. Wer nur den PV-Überschuss über den Abend retten möchte, bekommt diesen Nutzen auch von einem schlichteren Gerät.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet ein FENECON Home Speicher?

FENECON nennt in keiner öffentlichen Unterlage einen Preis, weder für die Speicher noch für die FEMS-Apps. Belastbare Zahlen bekommen Sie nur über konkrete Angebote. Vergleichen Sie diese über den Preis je nutzbarer Kilowattstunde inklusive Wechselrichter, Montage und Inbetriebnahme, und lassen Sie sich Zubehör wie AVU, Parallel-Box und benötigte Apps einzeln ausweisen. Die aktuellen Marktbänder finden Sie in unserem Preisvergleich für Stromspeicher.

Wie schneidet der FENECON Home im unabhängigen Test ab?

Es gibt zwei getrennte Antworten. Beim Energiemanagement wurde in der HTW-Messkampagne für die Stromspeicher-Inspektion 2025 ein FENECON Home 8.8 kWh geprüft; mit aktivierter Prognose-Ladung sanken die Abregelungsverluste von 17,7 % auf 10,5 %, der niedrigste Wert der sechs geprüften Systeme. Für die Gesamteffizienz der Home-Serie existiert dagegen kein veröffentlichter SPI-Wert: FENECON war in der Effizienzprüfung nur 2020 und 2022 vertreten, und 2022 wurde das System wegen zu großer Kapazität nicht mit dem SPI bewertet.

Was ist FEMS, und was bringt mir OpenEMS im Alltag?

FEMS ist FENECONs Energiemanagementsystem auf Basis der Open-Source-Software OpenEMS. Im Alltag bedeutet das: Sie können dynamische Stromtarife automatisiert nutzen, eine SG-Ready-Wärmepumpe und freigegebene Wallboxen anderer Hersteller aktiv mit PV-Überschuss steuern und alle Messdaten lokal über Modbus/TCP oder REST auslesen. Updates sind laut Hersteller unbegrenzt und kostenlos. Der Preis dafür ist ein höherer Planungsaufwand als bei einem geschlossenen Speicher.

Home 6, 10, 15, 20 oder 30: Welche Größe passt zu meinem Haus?

Die Zahl bezeichnet die Be- und Entladeleistung in Kilowatt, nicht die Kapazität. Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 15 kWp PV ist meist der Home 10 richtig, der bis 15 kWp PV-Leistung und drei MPP-Tracker mitbringt. Home 15 lohnt sich ab etwa 20 kWp oder wenn Wärmepumpe und Wallbox häufig gleichzeitig laufen. Die Serien Home 20 und 30 zielen auf große Dächer und Mehrfamilienhäuser. Wichtig: Die Kapazität wählen Sie unabhängig davon über die Modulzahl.

Ist der FENECON Home notstromfähig, und was leistet er im Stromausfall?

Ja, beide Baureihen sind dreiphasig notstromfähig, mit Schwarzstart und solarer Nachladung. Entscheidend ist aber die Schieflastgrenze: Der Home 10 liefert 10.000 VA gesamt, aber nur 3.333 VA je Phase. Große einphasige Verbraucher wie ein Durchlauferhitzer scheitern daran. Eine Umschaltzeit gibt FENECON für die aktuelle Serie nicht an; der Wert unter 10 ms ist nur für die Vorgängergeneration Home 10 dokumentiert.

Kann FEMS meine Wärmepumpe und meine Wallbox anderer Hersteller steuern?

Wärmepumpen bindet FEMS über SG-Ready-Kontakte ein, das funktioniert herstellerunabhängig mit jedem Gerät, das dieses Label trägt. Bei Wallboxen ist die Liste konkreter: Steuerbar sind unter anderem KEBA KeContact P30 und P40, Hardy Barth eCharge cPµ2 Pro, cPH2 und cPP2 sowie MENNEKES AMTRON 4You 400/500, 4Business und Professional. Der MENNEKES AMTRON Charge Control und der go-e Charger Gemini flex lassen sich nur auslesen, nicht steuern.

Welche Garantie gibt FENECON, und was steht im Kleingedruckten?

Zehn Jahre Produktgarantie ab Erstinbetriebnahme und zwölf Jahre oder 6.000 Vollzyklen Kapazitätsgarantie, je nachdem was zuerst eintritt. Der Garantiefall greift erst beim Unterschreiten von 70 % der nutzbaren Kapazität, beim 2,8-kWh-Modul also unter 1,96 kWh. Zwei Details sollten Sie kennen: Das Inbetriebnahmeprotokoll muss binnen 30 Tagen eingereicht werden, und der Garantiebeginn liegt spätestens zwölf Wochen nach Lieferung, auch wenn das Gerät noch nicht läuft.

Kann ich den Speicher später um Batteriemodule erweitern?

Ja, das ist ausdrücklich vorgesehen. Ein Turm nimmt bei der Serie Home 6/10/15 zwischen 3 und 14 Module auf, ein System bis zu vier Türme. Für den zweiten Turm brauchen Sie eine Parallel-Box, für den dritten und vierten eine Extension-Box. Beachten Sie, dass mehr Module auch mehr Leistung freischalten: Am Home 10 liefern drei Module 5,4 kW, ab sechs Modulen sind es die vollen 10,0 kW.

Darf der FENECON Home in Keller, Hauswirtschaftsraum oder Garage stehen?

Die Betriebsanleitung empfiehlt die Innenaufstellung und erlaubt eine witterungsgeschützte Aufstellung im Außenbereich, etwa in der Garage. Unzulässig sind Nassräume, unbelüftete Räume, explosionsfähige Atmosphären und Räume mit brennbaren Stoffen. Optimal arbeitet die Batterie zwischen +15 und +30 °C, außerhalb dieses Fensters wird die Leistung reduziert. Denken Sie an die Abstände von 300 mm oben, 500 mm unten und je 200 mm seitlich.

Nächster Schritt: Passt FENECON zu Ihrem Gebäude?

Ob sich der Mehraufwand eines offenen Energiemanagements für Sie rechnet, hängt weniger vom Speicher ab als von Ihrem Gebäude: von der möglichen PV-Leistung auf dem Dach, vom Wärmebedarf und davon, ob eine Wärmepumpe realistisch ist, vom Stromverbrauch und von der Frage, wie viel Netzbezug überhaupt in teure Stunden fällt. Erst aus diesen Größen ergibt sich, ob eine Prognose-Ladung und ein dynamischer Tarif nennenswert Geld sparen oder nur die Rechnung verkomplizieren. Mit der Gebäudeanalyse von reduco ermitteln Sie in wenigen Minuten, welche Anlagengröße, welche Speicherkapazität und welche Kombination aus PV, Wärme und Ladeinfrastruktur zu Ihrem Haus passt, bevor Sie das erste Angebot einholen.

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