Reduco
Vergleich20 Min. Lesezeit

Samsung oder LG Wärmepumpe 2026: 11 dB Unterschied

Samsung EHS Mono R290 oder LG Therma V R290? LG ist 11 dB leiser und beim SCOP klar vorn, Samsung ist kompakter und ab 5 kW zu haben. So wählen Sie.

Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monoblock-Außengerät an einem Einfamilienhaus, Vergleich Samsung EHS Mono R290 und LG Therma V R290

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Saisonwert entscheidet, nicht der Prospektwert: Der SCOP bei 35 °C liegt beim LG Therma V R290 Monobloc zwischen 5,11 und 5,45, bei der Samsung EHS Mono HT R290 zwischen 4,70 und 5,10. Am kalten Auslegungspunkt A-7/W35 nennt LG in der eigenen Technikdokumentation 2,70 bis 3,27, Samsung deklariert 2,50 bis 3,06. Samsungs vielzitierter Spitzenwert von COP 5,10 gilt ausschließlich bei +7 °C Außenluft. Datenbasis: BAFA-Wärmeerzeuger-Portal, Abruf 20.08.2026, plus Herstellerunterlagen.
  • Schall ist der klarste Unterschied: LG liegt bei 49 bis 52 dB(A) Schallleistung, Samsung bei 55 bis 65 dB(A). In der 12-kW-Klasse sind das 11 dB zugunsten von LG, in der 16-kW-Klasse 13 dB.
  • Altbau mit Heizkörpern: Die Jahres-Raumheizungseffizienz (ηs) bei 55 °C liegt bei LG zwischen 151 und 156 %, bei Samsung zwischen 139 und 143 %. Beide erreichen maximal 75 °C Vorlauf.
  • Platz und Gewicht sprechen für Samsung: Das Samsung-8-kW-Außengerät ist 998 mm breit und 98 kg schwer, das LG-Pendant mit 7 bis 9 kW 1.320 mm und 130 kg. In der 12-kW-Klasse ist LG 29 cm breiter und 41 kg schwerer.
  • Förderung: Beide nutzen R290 (Propan, GWP 3) und bleiben damit über den 1. Januar 2028 hinaus förderfähig. Bei 28.000 € förderfähigen Kosten und 46 % Fördersatz sind das 12.880 € Zuschuss.
  • Garantie: Samsung sagt über den DACH-Distributor MTF 5 Jahre schriftlich zu, allerdings gegenüber dem zertifizierten Fachbetrieb und an harte Formalien gebunden. LG nennt öffentlich 24 Monate; die beworbenen 5 Jahre sind nicht öffentlich dokumentiert.

Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe?

Anzeige

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Wichtig für Kaufentscheidungen ab Ende 2026: Nach der aktuellen BEG-Förderrichtlinie (Nummern 8.4.1 und 8.4.6) sinkt die Grundförderung für Wärmepumpen ab dem ersten Quartal 2027 von 30 % auf 15 %. Die vollen 30 % gibt es dann nur noch über den neuen Wertschöpfungs-Bonus von 15 Prozentpunkten für Geräte mit Ursprung in der Europäischen Union. Ob Samsung- und LG-Geräte diese Bedingung erfüllen, ist öffentlich nicht dokumentiert. Lassen Sie sich den Ursprungsnachweis vor Vertragsabschluss vom Fachbetrieb schriftlich bestätigen.

Wer 2026 nach einer bezahlbaren Propan-Wärmepumpe sucht, stößt schnell auf die beiden koreanischen Großkonzerne: Samsung mit der EHS Mono HT R290 und LG mit dem Therma V R290 Monobloc. Beide sind Monoblocks mit natürlichem Kältemittel, beide erreichen 75 °C Vorlauf, beide sind förderfähig, auf den Datenblättern wirken sie fast austauschbar. Legt man die saisonalen Kennzahlen nebeneinander, zerfällt dieser Eindruck: LG ist über die Heizsaison spürbar effizienter und deutlich leiser, Samsung ist kompakter, leichter und deckt die kleinen Heizlasten ab 5 kW ab.

Dieser Vergleich stützt sich auf die amtliche Förderdatenbank und die technischen Unterlagen beider Hersteller und benennt die Schwächen beider Marken. Wenn Sie danach tiefer einsteigen wollen, finden Sie die vollständige Samsung-EHS-Modellübersicht und die LG-Therma-V-Modellpalette in den jeweiligen Hersteller-Ratgebern. Einen breiteren Marktüberblick über alle Fabrikate liefert der Wärmepumpen-Hersteller-Vergleich 2026.

Samsung EHS Mono R290 vs. LG Therma V R290: der Direktvergleich

Basis der folgenden Tabelle sind die ErP-Deklarationen im BAFA-Wärmeerzeuger-Portal, ergänzt um die Technikdokumentation der Hersteller, wo die BAFA-Einträge sich widersprechen.

Merkmal LG Therma V R290 Monobloc Samsung EHS Mono HT R290
Leistungsklassen 7 / 9 / 12 / 14 / 16 kW 5 / 8 / 12 / 16 kW
Kältemittel R290 (Propan), GWP 3 R290 (Propan), GWP 3
Füllmenge 0,9 kg (7/9 kW), 1,2 kg (12–16 kW) 0,63 kg (5 kW), 0,87 kg (8 kW), 1,25 bis 1,6 kg (12/16 kW)
Max. Vorlauf Heizen 75 °C 75 °C
SCOP bei 35 °C 5,11 bis 5,45 4,70 bis 5,10
COP A7/W35 4,30 bis 5,00 4,51 bis 5,10
COP A2/W35 3,49 bis 3,80 3,90 bis 5,08
COP A-7/W35 2,70 bis 3,27 2,50 bis 3,06
ηs bei 35 / 55 °C 201–215 % / 151–156 % 185–201 % / 139–143 %
Schallleistung außen 49 bis 52 dB(A) 55 bis 65 dB(A)
Betriebsbereich Heizen −28 bis +35 °C −25 bis +35 °C
Breite Außengerät 1.320 mm (7/9 kW), 1.560 mm (12–16 kW) 998 mm (5/8 kW), 1.270 mm (12/16 kW)
Gewicht Außengerät 130 kg / 181 kg 86 bis 98 kg / 140 kg
Preisspanne (Marktbeobachtung) 4.369 bis 7.299 € (Außengerät) 5.399 bis 8.699 € (Set mit Steuerung)

Quellen: SCOP, ηs, Schall und Kältemittel aus dem BAFA-Wärmeerzeuger-Portal, Abruf 20. August 2026, deckungsgleich mit den Herstellerunterlagen. Die COP-Werte für LG stammen aus der technischen Dokumentation von LG, weil die BAFA-Einträge dort widersprüchlich sind (siehe nächster Abschnitt). Samsungs COP-Spannen sind BAFA-Deklarationen, weil Samsung für A2 und A-7 keine eigenen Werte veröffentlicht. Maße und Gewichte nach Herstellerunterlagen. Preise sind eigene Abfragen im Online-Fachhandel vom 20. August 2026 und keine Herstellerangaben. Die beiden Preisspalten sind unterschiedlich geschnitten, siehe Abschnitt „Preise".

Welche Datenquelle hier wirklich trägt

Die Herstellerkataloge der beiden Marken sind nicht deckungsgleich. Samsung veröffentlicht im DACH-Katalog überhaupt keinen COP für A2 oder A-7. Der Tech-Katalog springt von A7/W35 direkt zu A7/W55. Wer wissen will, wie sich das Gerät bei minus sieben Grad verhält, findet die Zahl nur in der BAFA-Deklaration. LG veröffentlicht die kalten Betriebspunkte, misst den Schalldruck aber in 5 m Abstand, während Samsung in 1 m misst.

Die naheliegende Antwort ist das BAFA-Wärmeerzeuger-Portal, in dem jedes förderfähige Gerät mit ηs, SCOP, COP, Schallleistung und Kältemittelfüllmenge gelistet ist. Bei den COP-Werten greift sie zu kurz, und zwar bei beiden Marken.

Das Portal ist ein Selbstauskunftsregister: Wer dieselbe Baureihe mehrfach anmeldet, kann unterschiedliche Zahlen hinterlegen. Bei Samsung existieren für die 16-kW-Klasse zwei Einträge mit abweichenden Werten (A2: 3,90 gegenüber 4,52; A-7: 2,50 gegenüber 2,80) und einer Füllmenge, die sich zwischen Katalog (1,25 kg) und Portal (1,6 kg) widerspricht. Bei LG ist es auffälliger: Ein Teil der Einträge weist bei A2/W35 COP-Werte von 5,02 bis 5,30 aus, also höhere Werte als bei den milderen +7 °C derselben Geräte. Das ist physikalisch nicht möglich. Die technische Dokumentation von LG nennt für dieselben Modelle 3,49 bis 3,80 bei A2 und 2,70 bis 3,27 bei A-7. Wir rechnen deshalb mit den Herstellerwerten.

Für SCOP, ηs, Schallleistung und Kältemittelmenge stimmen Portal und Herstellerunterlagen bei beiden Marken überein. Diese vier Kennzahlen tragen den Vergleich. Abrufdatum ist der 20. August 2026; die Liste ändert sich laufend, prüfen Sie das Angebotsgerät also selbst nach.

Eine Falle im Angebot sollten Sie kennen: Samsung führt neben der R290-Reihe weiterhin die ältere EHS Mono HT Quiet mit R32 (GWP 675), die nur 70 °C Vorlauf erreicht. Bei den Luft-Wasser-Geräten von Samsung standen am Abrufdatum 63 R32-Einträge neben 47 R290-Einträgen, die R32-Variante ist im Portal also weiterhin in der Mehrheit. Im Angebot muss deshalb ausdrücklich „R290" stehen. Warum das über die Förderfähigkeit ab 2028 entscheidet, erklärt der Vergleich der Kältemittel R32 und R290.

Effizienz: der Vorsprung steckt in den Saisonwerten

Der 5-kW-Samsung hat mit einem COP von 5,10 bei A7/W35 den höchsten Warmpunkt-Wert im Vergleichsfeld. Diese Zahl steht in jedem Prospekt und in fast jedem Angebot. Sie beschreibt aber den Betrieb bei sieben Grad Außentemperatur und 35 °C Vorlauf, also einen milden Übergangstag. Ein einzelner Messpunkt sagt über eine Heizsaison wenig aus. Aussagekräftig sind die Kennzahlen, die den Jahresverlauf gewichtet zusammenfassen:

Kennzahl LG Therma V R290 Samsung EHS Mono HT R290 Vorsprung
SCOP 35 °C (Saison) 5,11 bis 5,45 4,70 bis 5,10 LG, in jeder Baugröße
ηs bei 35 °C 201 bis 215 % 185 bis 201 % LG
ηs bei 55 °C 151 bis 156 % 139 bis 143 % LG, 12 Prozentpunkte
COP A7/W35 (mild) 4,30 bis 5,00 4,51 bis 5,10 Samsung
COP A-7/W35 (Auslegung) 2,70 bis 3,27 2,50 bis 3,06 LG, nur ab 12 kW

Quellen: SCOP und ηs aus dem BAFA-Wärmeerzeuger-Portal, Abruf 20. August 2026, deckungsgleich mit beiden Herstellerdokumentationen. COP-Werte für LG aus der Technikdokumentation, für Samsung aus der BAFA-Deklaration. Die Spannen umfassen alle gelisteten Leistungsklassen der jeweiligen Baureihe.

Der SCOP-Abstand ist der belastbarste Befund dieses Vergleichs, weil beide Hersteller ihn nach derselben Norm ermitteln und beide Quellen dieselben Zahlen nennen. Er besteht in jeder Baugröße: 5,24 gegen 4,85 im Bereich um 7 bis 8 kW, 5,45 gegen 4,90 bei 12 kW, 5,11 gegen 4,70 bei 16 kW.

Am kalten Auslegungspunkt ist das Bild differenzierter. Bei 7 und 9 kW liegen beide gleichauf (LG 2,80 und 2,70, Samsung 2,70 bei 8 kW). Erst in den großen Klassen zieht LG davon: 3,27 gegen 2,95 bei 12 kW und 3,17 gegen 2,50 bei 16 kW. Wer klein plant, sollte den Kaltbetrieb nicht als LG-Argument werten.

Eine Einschränkung gehört dazu: Laborwerte sind keine Jahresarbeitszahl. Die reale Effizienz hängt von Heizlastberechnung, hydraulischem Abgleich und Heizkurve ab, nicht vom Markenlogo. Die BEG verlangt nach Nummer 3.4.6 ohnehin eine Auslegung auf mindestens 3,0. Welche Leistungsklasse passt, klärt die Dimensionierung nach kW-Tabelle.

Vorlauftemperatur und Altbau-Eignung

Bei der maximalen Vorlauftemperatur nehmen sich beide nichts: Beide erreichen 75 °C. Das reicht in den meisten unsanierten Gebäuden, um vorhandene Heizkörper weiter zu betreiben. Der Unterschied steckt in den Randbedingungen.

Kriterium LG Therma V R290 Samsung EHS Mono HT R290
Warmwasser bis 80 °C (65 bis 80 °C nur mit Zusatzheizung) bis 70 °C am Speicher
Betriebsbereich Außenluft −28 bis +35 °C −25 bis +35 °C
Volle Nennleistung bis −7 °C −10 °C
75 °C Vorlauf zugesichert bis −15 °C (nur 7 und 9 kW) −5 °C (Prospekt 2026)
ηs bei 55 °C 151 bis 156 % 139 bis 143 %

Quellen: LG R290-Monobloc, technische Dokumentation 2025 und Samsung EHS Mono HT Tech Catalogue R290. ηs-Werte aus dem BAFA-Portal.

Für den Altbau ist die entscheidende Kennzahl nicht die Spitzentemperatur, sondern die Effizienz im 55-Grad-Betrieb. Dort liegt LG mit 151 bis 156 % gegenüber 139 bis 143 % rund zwölf Prozentpunkte vorn. Über eine Heizsaison mit hohem Radiatorenanteil zählt das mehr als die Spitzentemperatur. Was ein Altbau sonst an Vorarbeit braucht, beschreibt der Ratgeber zur Wärmepumpe im Altbau.

Samsung punktet dafür beim Verhalten unter Last: Die volle Nennleistung steht bis −10 °C zur Verfügung, bei LG bis −7 °C. LG kontert mit dem breiteren Betriebsbereich bis −28 °C und zugesicherten 75 °C Vorlauf bis −15 °C, allerdings nur bei den beiden kleinen Baugrößen mit 7 und 9 kW. In den großen Klassen gilt diese Reserve nicht.

Eine Unstimmigkeit in Samsungs eigenen Unterlagen gehört offengelegt: Der Tech-Katalog von 2024 sagt 75 °C Vorlauf bis −10 °C zu, das Sortimentsprospekt von 2026 nennt für dieselbe Baureihe maximal 75 °C fallend ab −5 °C. In der Tabelle steht der neuere und vorsichtigere Wert. Verlangt Ihre Heizlastberechnung hohe Vorlauftemperaturen bei strengem Frost, lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.

Unabhängig von der Marke gilt: 75 °C sind die Reserve für die kältesten Tage, nicht der Dauerwert. Wer die Heizkurve nach dem Einbau nicht absenkt, verschenkt mehr, als jede Markenwahl einbringen kann.

Schall und Aufstellort: hier trennt sich das Feld deutlich

Der Schallpegel des Außengeräts ist im Reihenhaus oder auf schmalen Grundstücken oft das K.-o.-Kriterium. Vergleichbar ist dabei nur die Schallleistung (Lw), weil beide Hersteller sie nach DIN EN 12102-1 ermitteln, LG ergänzend nach ISO 9614, Samsung nach eigener Formulierung „in Anlehnung an" die Norm. Die Schalldruck-Angaben der Prospekte beziehen sich auf unterschiedliche Abstände (LG 5 m, Samsung 1 m) und gehören nicht nebeneinander.

Leistungsklasse LG Schallleistung (normal / Silent) Samsung Schallleistung Heizen Differenz
5 bis 7 kW 49 / 48 dB(A) (7 kW) 55 dB(A) (5 kW) 6 dB
8 bis 9 kW 50 / 48 dB(A) (9 kW) 59 dB(A) (8 kW) 9 dB
12 kW 49 / 48 dB(A) 60 dB(A) 11 dB
14 kW 51 / 50 dB(A) nicht im Programm
16 kW 52 / 51 dB(A) 65 dB(A) 13 dB

Quellen: LG technische Dokumentation 2025 und Samsung Wärmepumpen-Sortiment 2026, jeweils deckungsgleich mit den BAFA-Einträgen.

Elf Dezibel sind kein Detail: Eine Differenz von 10 dB wird vom Ohr etwa als doppelt so laut wahrgenommen. Rechnet man die Schallleistung nach der Freifeldformel auf drei Meter Abstand um, kommt das LG-12-kW-Gerät auf rund 31,5 dB(A), das Samsung-12-kW-Gerät auf rund 42,5 dB(A) und das Samsung-16-kW-Gerät auf rund 47,5 dB(A). Das ist unsere eigene Rechnung nach der Methode, die LG selbst verwendet, und ersetzt keine Immissionsprognose. Wie die Grenzwerte der TA Lärm am Nachbargrundstück geprüft werden, erklärt der Beitrag zu Lautstärke und Schallschutz bei Wärmepumpen.

Samsung wirbt zusätzlich mit 35 dB(A) in 3 m Abstand im Nachtmodus. Diese Zahl steht im Prospekt in der Zeile für den Schalldruckpegel, und die zugehörige Fußnote nennt als Bezugsbedingung „1 Meter Abstand in einem schalltoten Raum". Sie gilt nur im Silent-Betrieb und ist mit den Schallleistungsangaben in der Tabelle nicht verrechenbar.

Die Förderhürde, die kaum jemand prüft

Die BEG-Förderrichtlinie verlangt unter Nummer 3.4.5 Geräuschemissionen des Außengeräts mindestens 10 dB unter den Grenzwerten der Ökodesign-Verordnung 813/2013. Als förderfähige Obergrenzen ergeben sich 55 dB(A) bis 6 kW, 60 dB(A) bis 12 kW und 68 dB(A) darüber. Beide Marken erfüllen das, sonst stünden sie nicht im BAFA-Portal. Der Abstand zur Schwelle ist aber sehr unterschiedlich:

  • Samsung AE050 liegt mit exakt 55,0 dB(A) und Samsung AE120 mit exakt 60,0 dB(A) auf der Schwelle. Reserve: null. Das 8-kW-Gerät hat 1 dB Luft, das 16-kW-Gerät 3 dB.
  • LG hält je nach Baugröße 5 bis 11 dB Abstand, am meisten beim 12-kW-Gerät mit 49 dB(A) gegenüber einer Schwelle von 60 dB(A).

Das ist keine Warnung vor einem Förderausschluss, beide sind gelistet. Es ist eine Aussage über Puffer: Verschieben sich Grenzwerte oder Messverfahren, hat LG Spielraum und Samsung keinen.

Platzbedarf, Gewicht und Inneneinheiten

Der Schall- und Effizienzvorsprung von LG ist nicht umsonst zu haben. LG erkauft ihn mit einem deutlich größeren Wärmetauscher und verlagert außerdem die Hydraulik in das Außengerät: Wasserpumpe, Plattenwärmetauscher, Entlüftungsventil sowie Durchfluss- und Drucksensor. Das Ausdehnungsgefäß mit 8 Litern sitzt dagegen in der Kombi-Einheit im Haus.

LG 7/9 kW LG 12–16 kW Samsung 5/8 kW Samsung 12/16 kW
Breite 1.320 mm 1.560 mm 998 mm 1.270 mm
Höhe 1.019 mm 1.019 mm 850 mm 1.018 mm
Tiefe 520 mm 520 mm 500 mm 530 mm
Gewicht 130 kg 181 kg 86 / 98 kg 140 kg

Quellen: LG technische Dokumentation 2025 und Samsung Sortiment 2026.

In Zahlen: Das LG-12-kW-Außengerät ist 29 cm breiter und 41 kg schwerer als das Samsung-Pendant. Auf einem engen Grundstück oder in einer Nische an der Grundstücksgrenze kann das ein Ausschlusskriterium sein. Umgekehrt fällt die LG-Inneneinheit sehr klein aus: Die Kontroll-Einheit misst nur 420 × 490 × 141 mm bei 6,8 kg.

Bei den Inneneinheiten hat Samsung den größeren Speicher im Programm. Der ClimateHub ist mit 200 oder 260 Litern Edelstahlspeicher erhältlich (max. 70 °C), LGs Kombi-Einheit nur mit 200 Litern und zudem nicht für die 7- und 9-kW-Außengeräte. Ein Detail, das im Angebot leicht untergeht: Bei LG ist das WLAN-Modul (PWFMDD200) laut Technikdokumentation Zubehör, bei Samsung gehört Wi-Fi zur Hydro-Einheit.

Regelung, App und Netzdienlichkeit

Samsung bindet die Wärmepumpe in SmartThings ein, inklusive der kostenlosen Energieplattform SmartThings Energy, die Wallbox, Batteriespeicher und Photovoltaik einbezieht und damit einem echten Energiemanagementsystem am nächsten kommt. WLAN ist ab Werk integriert, für die Gebäudeleittechnik stehen KNX, Modbus, BACnet und LonWorks bereit. Für die Nachweispflichten nach § 14a EnWG gibt es ein eigenes Modul zur Protokollierung der Leistungsaufnahme.

LG setzt beim Endkunden auf ThinQ und ist beim Fachbetrieb stärker: Die BECON Cloud erlaubt Fernüberwachung und sogar Firmware-Upgrades aus der Ferne, das Servicewerkzeug LGMV liefert Echtzeitdaten aus Kälte- und Wasserkreis. Eine Anbindung an Gebäudeleittechnik ist in den geprüften Unterlagen nicht dokumentiert.

SG Ready sind beide, das ist in den BAFA-Einträgen hinterlegt. Ein offener Punkt betrifft beide: Ab dem 1. Juli 2027 verlangt die BEG für neu eingebaute Wärmepumpen eine digitale Schnittstelle nach dem Code of Conduct for Energy Smart Appliances der EU-Kommission, beispielhaft genannt wird EEBUS nach VDE-AR-E 2829-6. Ein reiner SG-Ready-Kontakt genügt dann nicht mehr. Weder Samsung noch LG dokumentieren EEBUS in den geprüften Unterlagen. Klären Sie das vor der Unterschrift.

Preise, Garantie und Service

Was die Geräte kosten

Endkundenpreise nennt keiner der beiden Hersteller. Die folgenden Zahlen sind eigene Abfragen im Online-Fachhandel vom 20. August 2026, also eine Marktbeobachtung und keine Preisliste.

Gerät Preis (inkl. MwSt.)
LG 7 kW, Außengerät rund 4.400 €
LG 12 kW, Außengerät rund 6.100 €
LG 16 kW, Außengerät rund 7.300 €
Samsung 5 kW, Set mit Steuerung rund 5.400 €
Samsung 12 kW, Set mit Steuerung rund 6.900 €
Samsung 16 kW, Set mit Steuerung rund 8.700 €

Diese Zahlen sind nicht gleich geschnitten: Bei LG sind es reine Außengeräte, bei Samsung Sets mit Steuermodul, Regler und WLAN-Modul. Rechnet man bei LG die Inneneinheit hinzu, liegen beide auf ähnlichem Niveau. Die These, Samsung sei der klare Preisbrecher, hält der Prüfung nicht stand.

Für die Gesamtkosten spielt der Gerätepreis ohnehin nur eine Nebenrolle: Hydraulik, Demontage und Entsorgung der Altheizung, Elektroarbeiten, Pufferspeicher und Fundament kommen hinzu. Eine belastbare Primärquelle für Komplettpreise inklusive Einbau gibt es nicht, deshalb nennen wir hier keine Spanne. Seriös beziffern lassen sich die Wartungskosten: Die Verbraucherzentrale nennt 150 bis 300 Euro pro Jahr, markenunabhängig.

Garantie: der klarste Unterschied im Kleingedruckten

Samsung wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz exklusiv über die MTF Marken Distributions GmbH vertrieben, die auch Service und Garantie abwickelt. Die Garantiebedingungen 2026 sagen für Samsung-Wärmepumpensysteme eine Garantie von 5 Jahren zu, allerdings gegenüber dem Fachhandwerker, nicht direkt gegenüber Ihnen. Sie ist an eine Kette von Bedingungen geknüpft: zertifizierter Fachbetrieb mit der Serviceschnittstelle MTF-C02N, Registrierung im Garantietool mit Inbetriebnahmeprotokoll und Seriennummer, vollumfängliche Einhaltung der Installationsrichtlinien. Anlagen, die das nicht erfüllen, fallen auf die gesetzliche Gewährleistung zurück. Ausdrücklich als Erlöschensgrund genannt wird zudem die Verwendung von Fremdbauteilen. Wer einen vorhandenen Warmwasserspeicher weiterverwenden will, sollte sich das vorher schriftlich freigeben lassen.

LG nennt auf der eigenen Privatkundenseite für LG-Produkte eine Garantiedauer von 24 Monaten. Fünf Jahre bewerben zwar Händler für die Therma-V-Reihe, teils gekoppelt an eine Registrierung, eine öffentlich abrufbare LG-Garantiebedingung für die R290-Baureihe war jedoch nicht auffindbar. Lassen Sie sich eine Fünf-Jahres-Zusage vor Vertragsschluss schriftlich geben, sonst haben Sie sie nicht.

Beim Service arbeitet LG mit einem Partnernetz, das über die BECON Cloud auch Fernwartung und Firmware-Updates abdeckt; Zahlen zu Standorten oder Reaktionszeiten in Deutschland nennt LG nicht. Bei Samsung hängt alles an einem Distributor: Vertrieb, Schulung, Garantieabwicklung und Werkskundendienst. Das schafft klare Zuständigkeiten und ein Klumpenrisiko. Für beide gilt: Die Fachbetriebsdichte ist geringer als bei Viessmann, Vaillant oder Bosch.

Unabhängige Tests

Von den beiden Baureihen hat nur eine ein Urteil der Stiftung Warentest: Die LG Therma V R290 erhielt die Gesamtnote Gut (2,4), veröffentlicht in test 8/2024 und von LG selbst bestätigt. Für Samsung-Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt kein Urteil vor, auch nicht im jüngsten Test in test 10/2025. Zwei Einschränkungen: Die Stiftung Warentest weist selbst darauf hin, dass Messwerte verschiedener Prüfjahre nicht vergleichbar sind, und LG war 2025 nicht mehr vertreten. Die Note ist ein Signal, kein aktueller Maßstab. Weitere Einordnungen im Wärmepumpen-Test 2026.

Förderung 2026: 12.880 € im Standardfall

Beide Baureihen sind über die Heizungsförderung der BEG förderfähig. Maßgeblich ist die BEG-Förderrichtlinie Einzelmaßnahmen vom 20. Juli 2026, die Abwicklung läuft über die Heizungsförderung für Privatpersonen im Wohngebäude (458).

Rechenbeispiel für den Standardfall, erste Wohneinheit:

  • Förderfähige Höchstkosten: 28.000 € (gültig bis 31. Januar 2027, danach sinkend um 750 € je Halbjahr)
  • Grundförderung Wärmepumpe: 30 %
  • Klimageschwindigkeitsbonus: 16 % (bis 31. Januar 2027, danach 12 %, ab August 2027 8 %, ab Februar 2028 4 %, ab August 2028 entfallen)
  • Summe: 46 % von 28.000 € = 12.880 € Zuschuss, Eigenanteil 15.120 €

Der Einkommensbonus ist seit Juli 2026 dreistufig: 40 Prozentpunkte bis 30.000 €, 30 Prozentpunkte bis 40.000 € und 10 Prozentpunkte bis 50.000 € zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen. Ist mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt gemeldet, sinkt das anzusetzende Einkommen pauschal und einmalig um 10.000 €, nicht je Kind. Die Summe aller Bausteine deckelt die KfW bei 80 % (bis 30.000 € zu versteuerndem Einkommen, darüber bei 70 %), also bei höchstens 22.400 € Zuschuss. Die Details regelt der Beitrag zum Einkommensbonus 2026, den Ablauf der Antragstellung die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Wärmepumpen-Förderung.

Was viele Angebote noch falsch ausweisen: Der frühere Effizienzbonus von 5 % für natürliche Kältemittel ist seit Juli 2026 ersatzlos gestrichen. R290 bringt keinen Zuschlag mehr, sichert aber die Förderfähigkeit über den 1. Januar 2028 hinaus, ab dem nach Nummer 3.4.4 nur noch Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln gefördert werden.

Für den Markenvergleich heißt das: Die Förderung unterscheidet Samsung und LG heute nicht. Beide erfüllen die ηs-Mindestwerte, beide sind schalltechnisch gelistet, beide nutzen R290. Der einzige mögliche Unterschied liegt in der Zukunft: Ab dem ersten Quartal 2027 fällt die Grundförderung auf 15 %, und die vollen 30 % erreichen nur Geräte mit Ursprung in der Union. Bei 27.250 € förderfähigen Kosten geht es um rund 4.100 €. Für welche Baureihe dieser Nachweis gelingt, ist derzeit nicht ermittelbar; „Ursprung in der Union" ist ein zollrechtlicher Begriff und nicht mit dem Firmensitz gleichzusetzen. Wer 2027 kauft, sollte das vor Vertragsabschluss klären lassen. Und: Der Förderantrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden.

Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe?

Anzeige

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

100 % kostenlos & unverbindlich · In 2 Minuten angefragt

Kaufempfehlung nach Gebäudetyp

Unsanierter Altbau mit Heizkörpern und 50 bis 60 °C Vorlauf: LG. Der Vorsprung bei der 55-Grad-Effizienz von zwölf Prozentpunkten wirkt genau dort, wo dieses Gebäude die meiste Arbeit abfordert. Beide erreichen zwar 75 °C, aber LG kommt dort günstiger hin.

Kalte Lage ab 12 kW Heizlast: LG. Der COP bei A-7/W35 liegt bei 3,27 gegenüber 2,95 (12 kW) und 3,17 gegenüber 2,50 (16 kW). Über eine Heizsaison im Mittelgebirge ist das bares Geld. Dazu kommt der Betriebsbereich bis −28 °C. Unter 12 kW nehmen sich beide Marken am Auslegungspunkt dagegen fast nichts.

Enges Grundstück, Reihenhaus, Nachbar direkt an der Grenze: LG, und zwar deutlich. Sechs bis dreizehn Dezibel weniger Schallleistung entscheiden im Zweifel darüber, ob die Anlage genehmigungsfähig ist und ob Sie nachts Ruhe haben.

Wenig Platz für das Außengerät: Samsung. 998 mm Breite und 86 bis 98 kg in der 5- und 8-kW-Klasse sind ein echtes Argument, wenn die Aufstellfläche schmal ist oder das Gerät ohne Kran gesetzt werden muss.

Sehr kleine Heizlast unter 6 kW: Samsung. Die hier verglichene LG-Monobloc-Reihe startet erst bei 7 kW. LG führt zwar unter dem Namen Therma V R290 Monobloc S ein BAFA-gelistetes 5-kW-Gerät (HM051HFS), dessen Kennwerte aber abfallen: SCOP 4,58 statt 5,11 bis 5,45 und 53 dB(A) statt 49 bis 52. Für ein Reihenmittelhaus ist der Samsung mit 5 kW und 4,9 kW Auslegungsleistung passgenauer. Ein zu großes Gerät taktet und verliert Effizienz.

All-in-One mit großem Speicher: Samsung. Der ClimateHub gibt es mit 260 Litern; LGs Kombi-Einheit nur mit 200 Litern und nicht für die kleinen Leistungsklassen.

Photovoltaik, Speicher, Wallbox und Energiemanagement im Fokus: Samsung. SmartThings Energy ist die deutlich weiter entwickelte Plattform, WLAN ist ab Werk an Bord, und die Anbindung an KNX oder Modbus ist dokumentiert.

Wovon ich abrate: Erstens davon, sich vom Samsung-COP von 5,10 leiten zu lassen. Die Werte, auf die es ankommt, veröffentlicht Samsung im eigenen Datenblatt gar nicht. Zweitens davon, ein Samsung-Angebot ohne ausdrückliches „R290" zu unterschreiben, denn die parallel angebotene R32-Variante verliert 2028 die Förderfähigkeit. Drittens davon, bei LG auf eine mündlich zugesagte Fünf-Jahres-Garantie zu vertrauen. Und viertens davon, ein 16-kW-Gerät zu bestellen, weil „mehr Reserve nicht schaden kann". Die Dimensionierung gehört auf eine Heizlastberechnung gestützt.

Häufige Fragen (FAQ)

Samsung oder LG Wärmepumpe, welche ist besser?

Es kommt auf das Gebäude an. LG ist die effizientere und deutlich leisere Wahl, weil der SCOP in jeder Baugröße höher liegt (5,11 bis 5,45 gegenüber 4,70 bis 5,10) und die Schallleistung 6 bis 13 dB(A) niedriger. Samsung ist die kompaktere Wahl und in der 5-kW-Klasse besser aufgestellt. Wer Platzprobleme oder ein starkes Interesse an Energiemanagement hat, fährt mit Samsung gut, alle anderen tendenziell besser mit LG.

Was unterscheidet Samsung EHS Mono R290 und LG Therma V R290 technisch?

Beide sind Monoblock-Geräte mit R290 und 75 °C maximalem Vorlauf. Der Unterschied liegt in drei Punkten: Saisonale Effizienz (LG erreicht einen SCOP von 5,11 bis 5,45, Samsung 4,70 bis 5,10), Schallleistung (LG 49 bis 52 dB(A), Samsung 55 bis 65 dB(A)) und Bauform (Samsung ist bis zu 29 cm schmaler und 41 kg leichter). LG verlagert außerdem Pumpe und Wärmetauscher ins Außengerät, was die Inneneinheit sehr klein macht.

Welche Wärmepumpe ist leiser, Samsung oder LG?

LG, und zwar messbar. Die Schallleistung des LG-Außengeräts liegt je nach Baugröße bei 49 bis 52 dB(A), bei Samsung bei 55 bis 65 dB(A). In der 12-kW-Klasse sind das 11 dB Unterschied, in der 16-kW-Klasse 13 dB. Zehn Dezibel werden vom Ohr etwa als Verdopplung der Lautstärke wahrgenommen. Samsungs Werbeangabe von 35 dB(A) in 3 m gilt nur für den Nachtmodus, ist ein Schalldruckwert und mit den Schallleistungsangaben nicht verrechenbar.

Sind Samsung- und LG-Wärmepumpen 2026 förderfähig?

Ja, beide Baureihen sind im BAFA-Wärmeerzeuger-Portal gelistet und erfüllen die technischen Voraussetzungen der BEG: ηs über den Mindestwerten, Schallgrenze eingehalten, SG-Ready-Schnittstelle vorhanden. Mit 30 % Grundförderung plus 16 % Klimageschwindigkeitsbonus ergeben sich bei 28.000 € förderfähigen Kosten 12.880 € Zuschuss, mit Einkommensbonus bis zu 22.400 €. Der frühere Effizienzbonus von 5 % für natürliche Kältemittel ist seit Juli 2026 gestrichen.

Wurden Samsung- und LG-Wärmepumpen von Stiftung Warentest getestet?

Nur LG. Die LG Therma V R290 erhielt in test 8/2024 die Gesamtnote Gut (2,4). Für Samsung-Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt kein Urteil der Stiftung Warentest vor, auch im jüngeren Test in test 10/2025 ist die Marke nicht vertreten. Beachten Sie, dass die Stiftung Warentest Messwerte verschiedener Prüfjahre selbst als nicht untereinander vergleichbar bezeichnet.

Wie lange gibt es Garantie auf Samsung- und LG-Wärmepumpen?

Samsung sagt über den DACH-Distributor MTF schriftlich 5 Jahre zu, allerdings nur bei Installation durch einen zertifizierten Fachbetrieb mit Serviceschnittstelle, bei Registrierung im Garantietool mit Inbetriebnahmeprotokoll und bei vollständiger Einhaltung der Installationsrichtlinien. Die Verwendung von Fremdbauteilen lässt den Anspruch erlöschen. LG nennt auf der eigenen Website für Privatkunden 24 Monate; die von Händlern beworbenen 5 Jahre sind nicht öffentlich dokumentiert und sollten schriftlich bestätigt werden.

Ist Samsung oder LG besser für den Altbau mit Heizkörpern?

LG. Entscheidend ist nicht die maximale Vorlauftemperatur, denn beide erreichen 75 °C, sondern die Effizienz im Dauerbetrieb bei hoher Vorlauftemperatur. Dort liegt LG mit einer Jahres-Raumheizungseffizienz von 151 bis 156 % bei 55 °C gegenüber 139 bis 143 % bei Samsung rund zwölf Prozentpunkte vorn. Ab 12 kW Heizlast kommt ein Vorsprung beim COP am Auslegungspunkt hinzu, in den kleinen Klassen nicht.

Wie gut sind koreanische Wärmepumpen im Vergleich zu deutschen Herstellern?

Bei den Kennwerten spielen beide Marken auf dem Niveau europäischer Premiumgeräte mit, LG bei SCOP und Schall sogar weit vorn. Der Unterschied liegt in der Infrastruktur: Fachbetriebsdichte und Ersatzteilversorgung sind bei Viessmann, Vaillant oder Bosch besser ausgebaut. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob ein Betrieb in Ihrer Region die Marke regelmäßig verbaut und wartet.

Wie ist der Service bei Samsung und LG in Deutschland organisiert?

Bei Samsung läuft alles über einen einzigen Distributor, der Vertrieb, Schulung, Garantieabwicklung und Werkskundendienst bündelt. Das schafft klare Zuständigkeiten, aber keine zweite Adresse. LG arbeitet mit Servicepartnern, die über die BECON Cloud auch aus der Ferne zugreifen können; Zahlen zu Standorten oder Reaktionszeiten veröffentlicht LG nicht.

Nächster Schritt: Passt Samsung oder LG zu Ihrem Gebäude?

Ob die LG Therma V R290 oder die Samsung EHS Mono HT R290 für Ihr Haus die wirtschaftlichere Lösung ist, entscheidet sich nicht am Datenblatt, sondern an Heizlast, Dämmzustand, Heizsystem, Aufstellsituation und Fördereinstufung. Oft ist am Ende ohnehin eine dritte Marke die bessere Antwort. Mit reduco analysieren Sie Ihr Gebäude in wenigen Minuten und erhalten eine datenbasierte Empfehlung inklusive Fördermittelberechnung und Kosten-Nutzen-Rechnung für Ihr Objekt.

wärmepumpesamsunglgvergleichr290

Angebot für Ihre Wärmepumpe erhalten

Anzeige

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Lieber erst selbst rechnen? Ist Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet?

Wärmepumpen-Rechner starten

Kostenlose Gebäudechecks

Datenbasiert für Ihr Gebäude – kostenlos und ohne Anmeldung.

Wärmepumpe in Ihrer Region

Heizlast, Baualter und Energieträger unterscheiden sich stark von Ort zu Ort. reduco zeigt für hunderte Städte den realen Gebäudebestand – und vermittelt Fachbetriebe aus der Region.

Nach Bundesland

Städte und Kreise

Verwandte Artikel