Haier oder Midea Wärmepumpe 2026: nur 2 Jahre Garantie
Haier ProWarm oder Midea M-Thermal? Midea gibt 2 Jahre HVAC-Garantie, Haier für Wärmepumpen keine deutsche Zusage. Warum Service entscheidet, nicht der COP.

Das Wichtigste in Kürze
- Garantie ist der härteste Unterschied: Midea nennt auf der deutschen Garantieseite für die Kategorie HVAC zwei Jahre, gültig für Geräte unter 18 kW innerhalb Europas. Für Haier existiert keine öffentlich auffindbare deutsche Garantiebedingung für Wärmepumpen. Die deutsche Haier-Zusatzgarantie über acht Jahre Ersatzteile listet ausschließlich Hausgeräte auf, Wärmepumpen kommen darin nicht vor.
- Servicestruktur: Midea unterhält mit der Midea Europe GmbH in Eschborn eine deutsche Gesellschaft samt HVAC-Support und eigenem Kanal für Ersatzteilanfragen. Die Haier-HVAC-Gesellschaften sitzen laut Impressum in Italien, Spanien und Großbritannien, eine deutsche HVAC-Gesellschaft gibt es nicht.
- Effizienz in der 8-kW-Klasse: Haier gibt COP 5,35 bei A7/W35 an, die Midea Nature 5,25, die Midea Arctic 5,00. Der Abstand ist so klein, dass er die Kaufentscheidung nicht trägt.
- Der ehrlichste Fund im Datenblatt: Mideas eigene ErP-Tabelle weist für das 8-kW-Gerät einen COPd von 9,03 aus, allerdings bei 12 °C Außentemperatur und nur 4,52 kW Abgabeleistung. Der Volllast-COP desselben Geräts liegt bei 5,25.
- Schall trennt Midea von Midea, nicht Haier von Midea: In der 8-kW-Klasse stehen 52 dB Schallleistung (Nature) gegen 60 dB (Arctic) und 59 dB (Haier). Beim 16-kW-Gerät erreicht die Arctic 69 dB.
- Kein unabhängiger Test: Im aktuellen Wärmepumpen-Test der Stiftung Warentest stehen fünf Geräte, keines davon von Haier oder Midea. Ein "Testsieger Haier vs. Midea" existiert nicht.
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Update (Stand: 20. August 2026): Für die Heizungsförderung gelten weiterhin 28.000 € förderfähige Höchstkosten für die erste Wohneinheit, 30 % Grundförderung und 16 % Klimageschwindigkeitsbonus. Der frühere Effizienzbonus für natürliche Kältemittel und der Emissionsminderungszuschlag stehen nicht mehr im KfW-Produkt. Für die beiden hier verglichenen Marken ändert das nichts, weil beide R290 nutzen.
Haier gegen Midea ist der Vergleich zweier chinesischer Preis-Leistungs-Herausforderer, die technisch nah beieinanderliegen und beim Thema Service weit auseinander. Beide setzen auf R290-Monoblöcke, beide erreichen bei 35 °C Vorlauf die Klasse A+++, beide werben mit Vorlauftemperaturen jenseits von 70 °C. Wer die Datenblätter nebeneinanderlegt, findet Unterschiede im Nachkommabereich. Wer die Garantie- und Impressumsseiten nebeneinanderlegt, findet einen Unterschied, der im Schadensfall über mehrere Tausend Euro entscheidet.
Die Modellübersichten finden Sie im Ratgeber zur Haier ProWarm R290 im Praxistest und in der Übersicht der Midea-Wärmepumpen mit Modellen und Preisen. Wie sich beide Marken im breiteren Feld einordnen, zeigt der Wärmepumpen-Hersteller-Vergleich 2026.
Die 8-kW-Klasse im direkten Vergleich
Midea führt zwei R290-Monoblock-Reihen parallel, die sich technisch deutlich unterscheiden. Wer nur "Midea" vergleicht, vergleicht zu ungenau.
| Merkmal | Haier R290 Monobloc GT (AW082MUGHA) | Midea M Thermal Nature Mono (MHC-V8WD2N7-B) | Midea M Thermal Arctic Mono (MHC-V8WD2N7) |
|---|---|---|---|
| Heizleistung A7/W35 | 8,00 kW | 8,0 kW | 8,4 kW |
| Leistungsaufnahme A7/W35 | 1,50 kW | 1,524 kW | 1,68 kW |
| COP A7/W35 (EN 14511) | 5,35 | 5,25 | 5,00 |
| COP A7/W55 | 3,40 | 3,35 | 3,20 |
| COP A−7/W35 | nicht ausgewiesen | 3,25 | 3,00 |
| SCOP 35 °C | 5,20 | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| ηs 35 °C / Klasse | 205 % / A+++ | 211,0 % / A+++ | 200,4 % / A+++ |
| ηs 55 °C / Klasse | 151 % / A+++ | 159,6 % / A+++ | 149,5 % / A++ |
| Schallleistung (EN 12102) | 59 dB | 52 dB | 60 dB |
| Kältemittel und Füllmenge | R290, 0,9 kg (2,7 kg CO₂-Äq.) | R290, Füllmenge nicht veröffentlicht | R290, Füllmenge nicht veröffentlicht |
| Vorlauf Heizen | 20–80 °C | 25–80 °C | 12–75 °C |
| Einsatzgrenze Heizen | −25 bis 35 °C | −25 bis 35 °C | −25 bis 35 °C |
| Leistungsklassen der Reihe | 4–16 kW | 8–16 kW | 4–16 kW |
| Endkundenpreis | vom Hersteller nicht veröffentlicht | vom Hersteller nicht veröffentlicht | vom Hersteller nicht veröffentlicht |
Quellen: Haier Produktdatenblatt Monobloc R290, 07/2026, Midea Technical Data Manual Nature und Arctic, Vorlauf- und Einsatzgrenzen der Midea-Reihen von den deutschen Produktseiten. Beide Hersteller ermitteln den COP nach EN 14511; die Schallleistung misst Haier nach EN 12102:2017 bei A7/W35, Midea nach EN 12102 unter Bedingungen der EN 14825. Stand: August 2026.
Die Effizienzunterschiede in der 8-kW-Klasse liegen bei zwei bis sieben Prozent, also innerhalb dessen, was eine unsaubere Hydraulik in einer Heizsaison auffrisst. Die acht Dezibel Schallunterschied zwischen Nature und Arctic verlaufen dagegen innerhalb der Marke Midea, nicht zwischen den Marken.
Das Namensproblem: ProWarm und HPM-Nd2
Wer in Deutschland nach einer "Haier ProWarm" sucht, findet Angebote mit Typbezeichnungen wie HPM-Nd2. Im offiziellen europäischen Haier-HVAC-Programm existiert beides nicht. Dort heißt die Luft-Wasser-Monoblock-Reihe R290 Monobloc GT und führt Produktcodes wie AW042MUGHA, AW082MUGHA oder AW162MXGHA in den Größen 4 bis 16 kW.
"ProWarm" und "HPM-Nd2" sind Handels- und Direktimportbezeichnungen, keine Haarspalterei, sondern eine Frage mit Geldfolgen. Ob ein so verkauftes Gerät aus dem europäischen Haier-Kanal stammt, entscheidet darüber, ob im Reparaturfall überhaupt ein Distributor zuständig ist. Lassen Sie sich vor dem Kauf schriftlich bestätigen, welcher Produktcode geliefert wird und wer die Gewährleistung abwickelt.
Bei Midea ist die Lage übersichtlicher, aber ebenfalls fallenreich. Es gibt zwei aktuelle R290-Reihen: die Arctic Mono von 4 bis 16 kW und die Nature Mono von 8 bis 16 kW. Wer "Midea ist A+++" liest und dann eine Arctic kauft, bekommt bei 55 °C Vorlauf nur A++. Und wer eine kleine Baugröße braucht, bekommt sie nur in der Arctic, weil die Nature erst bei 8 kW beginnt.
Kältemittel: gleiches Propan, ungleiche Transparenz
Beide Marken arbeiten mit R290, also Propan. Das ist kein fluoriertes Treibhausgas, die Mengenbeschränkungen der F-Gase-Verordnung greifen hier also nicht. Der Kältekreis des Monoblocks kommt werkseitig geschlossen; angeschlossen wird beim Einbau nur die Wasserseite.
Bei der GWP-Zahl wird es unsauber. Midea nennt auf der Arctic-Produktseite GWP 3, Haier schreibt nur "low GWP" ohne Zahlenwert, und keiner der beiden nennt, auf welchen IPCC-Sachstandsbericht sich das bezieht. Das Umweltbundesamt weist für die Gruppe der Kohlenwasserstoffe, zu der R-290 gehört, ein Treibhauspotenzial von 1,8 bis 5,5 aus, ebenfalls ohne Bezugsrahmen und Zeithorizont. Praktisch ist die Zahl bedeutungslos: Es ist beide Male dasselbe Propan.
Relevanter ist die Füllmenge, weil sie über Schutzzonen, Aufstellabstände und den Umgang mit Schächten entscheidet. Haier nennt im Datenblatt konkrete Werte: 0,8 kg bei 4 und 6 kW, 0,9 kg bei 8 und 10 kW, 1,05 kg bei 12 und 14 kW, 1,25 kg beim 16-kW-Gerät. Das mitgelieferte CO₂-Äquivalent ist dort allerdings in Tonnen überschrieben, obwohl 0,9 kg Propan bei GWP 3 rechnerisch 2,7 Kilogramm ergeben. Midea veröffentlicht die Füllmenge für keine der beiden Reihen. Wer ein R290-Gerät sauber aufstellen will, muss sie bei Midea über den Fachbetrieb anfragen. Kein Sicherheitsmangel, aber ein Transparenzunterschied zugunsten von Haier.
Vorlauftemperatur und Altbau-Eignung
Für unsanierte Gebäude mit Heizkörpern ist die maximale Vorlauftemperatur die entscheidende Frage. Auf dem Papier liegen beide vorn: Haier 20 bis 80 °C Wasseraustritt, die Midea Nature 25 bis 80 °C, die Arctic 12 bis 75 °C.
Der interessante Punkt ist nicht der Maximalwert, sondern die Außentemperatur, bei der er noch ohne Heizstab erreicht wird. Haier formuliert auf der Produktseite, dass maximal 80 °C heißes Wasser ohne Zusatzheizung garantiert werden, solange die Außentemperatur über −15 °C liegt. Das ist die präziseste Aussage beider Hersteller. Midea macht diese Zuordnung nur für die Arctic-Reihe und schreibt, dass bei −10 °C Außentemperatur das System zuverlässig 75 °C heißes Wasser liefert und bei −25 °C immer noch 55 °C. Für die Nature-Reihe fehlt eine vergleichbare Angabe, obwohl gerade sie mit 80 °C Einstellbereich beworben wird.
Die unbequeme Wahrheit dahinter: Hochtemperaturreserve ist ein Verkaufsargument, das viele Käufer teuer bezahlen und selten brauchen. Bei Haier fällt der COP von 5,35 bei 35 °C auf 3,40 bei 55 °C, bei der Nature von 5,25 auf 3,35. Wer dauerhaft hoch fährt, verliert grob ein Drittel der Effizienz. Sinnvoller ist es, vor dem Gerätekauf die Heizflächen zu prüfen, wie es der Ratgeber zur Wärmepumpe im Altbau beschreibt.
Ein Widerspruch im Haier-Material gehört offen benannt. Die Produktseite wirbt damit, dass das Gerät selbst bei −28 °C normal arbeite. Das offizielle Produktdatenblatt derselben Reihe nennt als Betriebsbereich Heizen −25 bis 35 °C, und Haier setzt darunter den Vorbehalt, die Daten seien rein indikativ und vor dem Kauf beim Lieferanten zu prüfen. Für die Auslegung in Deutschland ist das folgenlos, weil Normaußentemperaturen unter −20 °C hierzulande nicht vorkommen. Für das Vertrauen in die Datenqualität ist es ein Warnsignal.
Effizienz: getrennte Messpunkte und der "COP 9"
Volllast nach EN 14511
Bei Volllast im Punkt A7/W35 liegt Haier über die ganze Baureihe leicht vorn: 5,50 (4 kW), 5,35 (6 und 8 kW), 5,10 (10 und 12 kW), 4,95 (14 und 16 kW). Die Nature reicht von 5,25 (8 kW) bis 4,50 (16 kW), die Arctic von 5,15 (4 kW) bis 4,40 (16 kW). Bei 55 °C Vorlauf schrumpfen die Abstände auf höchstens 0,20 COP-Punkte; bei 10 und 16 kW liegen Haier und Nature dort exakt gleichauf.
In den großen Baugrößen wächst Haiers Vorsprung damit auf rund 0,45 COP-Punkte. Das ist der einzige Effizienzunterschied im ganzen Vergleich, der eine Rolle spielen kann.
Saisonale Effizienz
Bei den saisonalen Werten dreht sich das Bild. Die Midea Nature liegt in der 8-kW-Klasse mit ηs 211,0 % über der Haier mit 205 %, bei 55 °C ist der Abstand mit 159,6 % gegen 151 % noch deutlicher. Alle drei Reihen erreichen bei 35 °C die Klasse A+++, bei 55 °C fällt die Arctic auf A++ zurück.
Methodischer Hinweis: Haier veröffentlicht neben ηs auch den SCOP (5,20 beim 8-kW-Gerät), Midea in beiden Datenblättern nur die ηs-Prozente. Beide Größen hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Vergleichen Sie deshalb ηs mit ηs.
Der Teillast-Trick
Midea veröffentlicht im Nature-Datenblatt zusätzlich die deklarierten Teillast-COP nach EN 14825. Für dasselbe 8-kW-Gerät, das bei Volllast A7/W35 einen COP von 5,25 erreicht, stehen dort:
| Prüfpunkt | Abgabeleistung | COPd |
|---|---|---|
| A: −7 °C | 6,99 kW | 3,30 |
| B: +2 °C | 4,51 kW | 5,30 |
| C: +7 °C | 3,88 kW | 6,87 |
| D: +12 °C | 4,52 kW | 9,03 |
| E: Betriebsgrenze −10 °C | 7,90 kW | 2,85 |
Quelle: Midea Technical Data Manual Nature, ErP-Daten 35-°C-Anwendung.
Wenn Ihnen jemand einen "COP über 6" oder gar "bis 9" verspricht, sind das die stark gedrosselten Teillastpunkte bei 12 beziehungsweise 7 °C Außentemperatur und weniger als der halben Nennleistung. Genau dann, wenn Ihr Haus im Januar Wärme braucht, arbeitet dasselbe Gerät bei −7 °C mit einem COPd von 3,30 und an der Betriebsgrenze mit 2,85.
Bei Haier nennt das offizielle Datenblatt ausschließlich Volllast-COP sowie SCOP und ηs, aber keine Teillastpunkte. Händlerwerbung mit Werten wie "COP 4,80 bei AT6/WT30" ist damit nicht überprüfbar, zumal die dort beworbenen Typbezeichnungen im Haier-Programm gar nicht auftauchen.
Der ehrliche Rahmen für beide Marken: Alle genannten Werte sind Prüfstandswerte unter genormten Bedingungen. Das Fraunhofer ISE untersucht in Feldmessungen an Luft-Wasser-Wärmepumpen, wie sich solche Geräte im Gebäudebestand verhalten; markenspezifische Feldwerte für Haier oder Midea gibt es aus keiner belastbaren Quelle. Ein Unterschied von 0,10 COP-Punkten im Prospekt verschwindet hinter einer falsch eingestellten Heizkurve vollständig.
Schall und Aufstellort: Midea gegen Midea
Beide Hersteller messen die Schallleistung nach EN 12102, sodass sich die Werte ausnahmsweise direkt gegenüberstellen lassen.
| Baugröße | Haier Monobloc GT | Midea Nature Mono | Midea Arctic Mono |
|---|---|---|---|
| 4 kW | 55 dB | nicht im Programm | 56 dB |
| 6 kW | 58 dB | nicht im Programm | 58 dB |
| 8 kW | 59 dB | 52 dB | 60 dB |
| 10 kW | 60 dB | 54 dB | 61 dB |
| 12 kW | 55 dB | 54 dB | 65 dB |
| 14 kW | 58 dB | 57 dB | 65 dB |
| 16 kW | 59 dB | 58 dB | 69 dB |
Quellen: Herstellerdatenblätter wie oben. Haier: einphasige Ausführungen bei A7/W35. Midea: 35-°C-Anwendung.
Die Midea Nature ist die leiseste der drei Reihen, die Arctic die lauteste. Zwischen der 16-kW-Nature mit 58 dB und der 16-kW-Arctic mit 69 dB liegen elf Dezibel, mehr als eine Verzehnfachung der Schallleistung. Wer im reinen Wohngebiet mit engen Grenzabständen plant, entscheidet also nicht zwischen Haier und Midea, sondern zwischen Nature und Arctic. Welche Abstände daraus folgen, erklärt der Ratgeber zu Lautstärke und Schallschutz bei Wärmepumpen.
Dazu eine Warnung: Die Schallwerte der großen Haier-Modelle sind nicht belastbar. Im selben Datenblatt tragen die 12-, 14- und 16-kW-Geräte exakt dieselben Werte von 55, 58 und 59 dB wie die 4-, 6- und 8-kW-Geräte, obwohl ihr Gehäuse deutlich größer ist (880 × 1380 × 460 mm gegenüber 790 × 1250 × 380 mm) und sie bis zur doppelten Leistung abgeben. Zusätzlich wird das 16-kW-Dreiphasengerät mit 57 dB niedriger ausgewiesen als das 14-kW-Gerät mit 60 dB. Das sieht nach einem Übertragungsfehler in Haiers eigenem Dokument aus. Lassen Sie sich den Schallleistungspegel vom Lieferanten schriftlich bestätigen, bevor Sie unterschreiben.
Zur Aufstellung: Die Haier-Geräte wiegen je nach Größe 94 bis 151 kg, die Midea Nature ist mit 1051 × 1330 × 475 mm und 148 bis 169 kg deutlich höher, tiefer und schwerer, was bei Fundament und Anlieferung zählt. Ein Detail, das beim Preisvergleich untergeht: Bei Haier ist die Innen-Schaltbox ATW-A03N nicht im Lieferumfang und muss separat bestellt werden. Wer sie in einem von zwei Angeboten nicht wiederfindet, vergleicht unterschiedliche Umfänge.
Regelung, App und die Sache mit SG-Ready
Beide Marken bieten eine App-Anbindung, unterscheiden sich aber im Funktionsumfang.
| Merkmal | Haier Monobloc GT | Midea Nature Mono |
|---|---|---|
| Regler | kabelgebunden, Innen-Schaltbox separat | fest installiert, 3,5-Zoll-Farbdisplay |
| App | hOn, kompatibel mit Sprachassistenten | Midea SmartHome, integriertes WLAN, Fernupdates |
| Schnittstelle | Modbus | Modbus und Homebus |
| Netzsignal | Smart-Grid-Funktion ausgewiesen | auf der deutschen Produktseite nicht ausgewiesen |
| Besonderheiten | 2-Zonen-Regelung, Klimakurve, Poolheizung, Frostschutzfunktion | 8 vorkonfigurierte Klimakurven, Energieerfassung, zweistufiger Silent-Modus, separater Pumpen-Silent-Modus |
Haier weist eine Smart-Grid-Funktion aus, bei der das Außengerät seine Leistung anhand eines Signals des Netzbetreibers automatisch anpasst. Wichtig ist die Einordnung: Das ist nicht identisch mit dem deutschen SG-Ready-Label, das sich für keines der verglichenen Geräte über eine belastbare Quelle bestätigen lässt. Verlangt Ihr Netzbetreiber oder Stromtarif ein zertifiziertes Gerät, lassen Sie sich das modellgenau vom Fachbetrieb bestätigen, bei beiden Marken.
Die Regelungsfunktionen von Midea sind auf dem Papier reichhaltiger. Beachten Sie: Der Silent-Modus muss bei der Inbetriebnahme eingestellt werden, ab Werk läuft keines der Geräte im Nachtmodus.
Garantie, Service und Ersatzteile: hier fällt die Entscheidung
Bei nahezu identischen Datenblattwerten entscheidet, wer im Februar bei einem Verdichterschaden zuständig ist.
Midea ist in Deutschland formal aufgestellt. Die deutsche Garantieseite führt HVAC als eigene Kategorie und nennt zwei Jahre. Als Serviceart steht dort Ersatzteile und/oder Reparatur durch Service-Partner, gültig für Geräte unter 18 kW innerhalb Europas. Verantwortlich zeichnet die Midea Europe GmbH, Ludwig-Erhard-Straße 14, 65760 Eschborn. Dazu kommen ein Supportbereich für HVAC-Fachbetriebe und ein eigenes HVAC-Kontaktformular, das Ersatzteil-, Störungs- und Reklamationsanfragen getrennt führt.
Daran hängen drei Einschränkungen. Erstens gilt die Garantie nur bei Kauf über einen autorisierten Midea-Händler und Installation durch eine zertifizierte oder lizenzierte Fachfirma; wer online selbst beschafft, verliert sie praktisch. Zweitens erlischt sie, wenn Wartung oder Service durch ein nicht autorisiertes Servicezentrum erfolgen. Drittens gilt sie laut Midea nur bei Nutzung zur Klimatisierung von Personen; Anwendungen mit Dauerbetrieb oder für technische Kühlung schließen sie aus. Diese Formulierung stammt erkennbar aus dem Klimagerätegeschäft und ist für eine Wärmepumpe, die im Winter wochenlang durchheizt, mindestens auslegungsbedürftig. Ich behaupte nicht, dass Midea deshalb die Garantie verweigert; klären Sie den Punkt aber vor Auftragserteilung schriftlich. Ergänzend nennt Midea zwei Jahre Gewährleistung auf Sachmängel nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB und weist darauf hin, dass keine Haltbarkeitsgarantie gegeben wird.
Bei Haier ist die Lage schwieriger, weil die Belege fehlen. Das Impressum auf jeder Seite von haierhvac.eu nennt drei europäische HVAC-Gesellschaften: in Italien, Spanien und Großbritannien. Eine deutsche HVAC-Gesellschaft gibt es nicht, der Vertrieb läuft über gelistete Distributoren. Eine öffentlich einsehbare deutsche Garantiebedingung für Wärmepumpen ließ sich nicht finden.
Was sich stattdessen findet, führt in die Irre. Die Haier Germany GmbH gewährt laut Garantiekarte bei normalem Hausgebrauch 24 Monate und bei gewerblichem Gebrauch 12 Monate. Die als "10 Jahre Garantie auf Ersatzteile" beworbene Zusatzgarantie, die im Kleingedruckten aus zwei Jahren Gewährleistung plus acht weiteren Jahren Ersatzteilversorgung besteht, eine Registrierung binnen 60 Tagen verlangt und Arbeitskosten ausdrücklich ausschließt, listet die berechtigten Geräte abschließend auf: Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Waschtrockner, Kühl- und Gefrierschränke, Weinklimaschränke, Kochfelder, Dunstabzugshauben, Backöfen, Einbau-Mikrowellen und freistehende Herde. Wärmepumpen kommen darin nicht vor. Wer liest, Haier biete acht Jahre kostenlosen Ersatzteil-Service für seine Wärmepumpe, liest eine Übertragung aus dem Hausgerätegeschäft, die durch die Bedingungen nicht gedeckt ist.
Ehrlich zusammengefasst: Es ist nicht belegt, dass Haier für Wärmepumpen in Deutschland keine Garantie leistet. Belegt ist, dass die Bedingungen öffentlich nicht auffindbar sind und die auffindbare deutsche Haier-Garantie Hausgeräte betrifft. Bei Midea steht dagegen eine schriftliche, wenn auch magere HVAC-Bedingung im Netz. Für ein Investitionsgut mit 15 bis 20 Jahren Lebensdauer wiegt das schwerer als 0,10 COP-Punkte.
Praktische Konsequenz für beide Marken: Lassen Sie sich vor der Bestellung schriftlich geben, wer der Garantiegeber ist, wie lange sie läuft, ob Arbeitskosten eingeschlossen sind und wie lange Ersatzteile zugesichert werden. Bei etablierten Marken steht das im Prospekt, bei diesen beiden müssen Sie danach fragen.
Kosten und Wartung: was sich seriös beziffern lässt
Weder Haier noch Midea veröffentlicht Endkundenpreise für die hier verglichenen Geräte. Alle kursierenden Zahlen zu Gerätepreisen und Komplettinstallationen stammen von Händlern, Vergleichsportalen oder Foren, lassen sich gegen keine Primärquelle prüfen und werden hier deshalb nicht wiedergegeben.
Beide Marken positionieren sich im preisaggressiven Segment, und der Preisunterschied zwischen zwei Angeboten für dasselbe Haus fällt meist größer aus als der zwischen den Marken. Wenn ein Angebot auffällig günstig ist, prüfen Sie zuerst den Leistungsumfang: Ist bei Haier die Schaltbox enthalten, ist der Pufferspeicher dabei, sind Fundament, Elektroarbeiten und hydraulischer Abgleich einzeln ausgewiesen? Welche Positionen dazugehören, zeigt die Übersicht zu den Wärmepumpen-Kosten im Einfamilienhaus.
Bei der Wartung sind beide gleichauf: Der Aufwand folgt aus der Technik, nicht aus der Marke. Beide sind Monoblöcke: kein Kältekreis im Haus, dafür wasserführende Leitungen im Freien mit Frostschutzthema. Sichtprüfung und Reinigung des Verdampfers, Kontrolle von Anlagendruck und Frostschutz sowie Prüfung der Regelparameter fallen jährlich an.
Förderung 2026: identisch für beide Marken
Die Heizungsförderung läuft über die KfW und macht 2026 keinen Unterschied nach Hersteller oder Herkunftsland. Ab 2027 ändert sich das, dazu weiter unten.
| Baustein | Wert 2026 |
|---|---|
| Förderfähige Höchstkosten | 28.000 € (erste Wohneinheit) |
| Grundförderung | 30 % |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % (nur Selbstnutzende) |
| Einkommensbonus | 40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 € zu versteuerndes Haushaltseinkommen |
| Maximaler Fördersatz | 70 %; 80 % nur bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 30.000 €, mit minderjährigem Kind bis 40.000 € |
Quelle: KfW, Heizungsförderung Wohngebäude, Zuschuss 458, abgerufen am 20.08.2026.
Rechenbeispiel: Eine selbstnutzende Familie ersetzt ihre Gasheizung durch eine R290-Wärmepumpe und zahlt 30.000 €. Förderfähig sind davon 28.000 €. Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus ergeben 46 %, also 12.880 € Zuschuss, der Eigenanteil liegt bei 17.120 €. Kommt der Einkommensbonus von 30 % dazu, ergäben sich rechnerisch 76 %. Die KfW deckelt hier aber auf 70 %, es bleiben also 19.600 €. Die 80-%-Obergrenze und damit den absoluten Deckel von 22.400 € erreicht nur, wer im 40-%-Bonusfeld liegt. Ob Sie den Einkommensbonus bekommen, entscheidet der Steuerbescheid und nicht die Gerätewahl.
Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt erstmalig zum 01.02.2027 und danach halbjährlich zum 01.02. und 01.08. eines jeden Jahres um 4 %. Gemeint sind vier Prozentpunkte je Schritt, denn die KfW nennt als Endpunkt, dass ab dem 01.08.2028 kein Bonus mehr gewährt wird: 16, 12, 8, 4, 0. Ab dem 01.02.2027 sinkt zudem der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit, ebenfalls halbjährlich, um je 750 €. Und der Antrag muss vor Vertragsabschluss gestellt sein. Die Reihenfolge beschreibt die Anleitung zur Antragstellung.
Für kein konkretes Haier- oder Midea-Modell lässt sich hier bestätigen, dass es förderfähig gelistet ist. Die BAFA führt die potenziell förderfähigen Geräte im Wärmeerzeuger-Portal, dessen öffentlicher Bereich für Wärmepumpen ohne Anmeldung durchsuchbar ist. Die Förderfähigkeit gilt modellgenau und muss vom Fachbetrieb vor Angebotserstellung im Portal geprüft werden. Wer sich auf "R290 ist immer förderfähig" verlässt, riskiert einen abgelehnten Verwendungsnachweis.
Der Wertschöpfungsbonus trifft 2027 beide Marken
Im ersten Quartal 2027 soll laut KfW ein Wertschöpfungsbonus kommen: Geräte, die innerhalb der EU gefertigt, gebaut oder zusammengebaut wurden, behalten 30 % Grundförderung, für außerhalb der EU gefertigte sinkt sie auf 15 %. Auf 28.000 € sind das 4.200 € Unterschied. Haier und Midea fertigen in China. Die Regelung ist angekündigt, nicht in Kraft, und "zusammengebaut" lässt Spielraum. Wer 2026 beantragt, ist nicht betroffen.
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Hat jemand Haier gegen Midea getestet?
Nein. Der aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen-Test der Stiftung Warentest ist auf test.de mit dem 23. September 2025 datiert und umfasst fünf Geräte von Mitsubishi Electric, Vaillant, Alpha-Innotec, Viessmann und Stiebel Eltron. Weder Haier noch Midea war darin vertreten.
Was online unter "Testsieger Haier oder Midea" steht, ist damit eine Auswertung von Herstellerdatenblättern oder Affiliate-Content. Welche Marken tatsächlich unabhängig geprüft wurden, ordnet die Übersicht zum Wärmepumpen-Test 2026 ein.
Kaufempfehlung nach Gebäudetyp
Gut gedämmtes Haus mit niedriger Heizlast: Unter 8 kW fällt die Midea Nature aus der Auswahl, weil sie erst dort beginnt. Es bleiben Haier und Midea Arctic in 4 oder 6 kW. Haier gibt den besseren Volllast-COP an (5,50 gegen 5,15 bei 4 kW) und nennt die Kältemittelfüllmenge; für die Arctic spricht die deutsche Gesellschaft im Hintergrund.
Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kW und enger Nachbarschaft: Klarer Fall für die Midea Nature. Ihre 52 dB in der 8-kW-Klasse verschaffen den Spielraum, den Sie brauchen, wenn nachts an der Grundstücksgrenze niedrige Richtwerte gelten. Die höhere ηs von 211 % kommt obendrauf.
Altbau mit Heizkörpern und hohem Vorlaufbedarf: Hier zählen Nature und Haier, weil beide bei 55 °C die Klasse A+++ halten, während die Arctic auf A++ fällt. Haier macht mit der 80-°C-Zusage bis −15 °C die konkretere Angabe, die Nature hat die bessere saisonale Effizienz bei 55 °C. Wichtiger als die Wahl zwischen beiden: die Heizflächen so herrichten, dass Sie diese Temperaturen gar nicht brauchen.
Großes Objekt ab 14 kW: Haier hat den Effizienzvorsprung (bei 16 kW 4,95 gegen 4,50 und 4,40), die Nature den Schallvorteil, die Arctic scheidet mit 69 dB praktisch aus. Achtung: Genau bei diesen Baugrößen sind Haiers Schallangaben widersprüchlich. Ohne schriftliche Bestätigung des Lieferanten würde ich hier nicht planen.
Wenn Servicesicherheit über jedem Datenblattwert steht: Midea, wegen der deutschen Gesellschaft, des HVAC-Servicekanals und der schriftlich verfügbaren HVAC-Garantiebedingung. Zwei Jahre sind wenig, aber zwei belegte Jahre sind mehr als eine unbelegte Zusage.
Wovon ich abrate: Erstens davon, ein Haier-Gerät mit einer Typbezeichnung zu kaufen, die im offiziellen europäischen Programm nicht existiert, ohne geklärt zu haben, wer die Garantie trägt. Zweitens davon, sich von COP-Werten über 6 beeindrucken zu lassen; das sind Teillastpunkte bei milden Außentemperaturen, wie Mideas eigene Tabelle zeigt. Drittens davon, ein großes Arctic-Gerät nah an ein Schlafzimmerfenster zu stellen. Und viertens davon, diese Marken online selbst zu beschaffen: Bei Midea verlieren Sie damit nachweislich die Garantie, bei Haier haben Sie im Zweifel keinen Ansprechpartner. Die Ersparnis beim Gerät ist geringer als ein einziger Verdichtertausch außerhalb der Garantie.
Häufige Fragen (FAQ)
Haier oder Midea Wärmepumpe: welche ist besser?
Technisch nehmen sich beide wenig. In der 8-kW-Klasse steht ein COP von 5,35 (Haier) gegen 5,25 (Midea Nature), bei der saisonalen Effizienz liegt Midea mit 211 % gegen 205 % vorn. Die Entscheidung fällt beim Service: Midea hat eine deutsche Gesellschaft, HVAC-Support und eine schriftliche Garantiebedingung, Haier hat für Wärmepumpen keines davon öffentlich einsehbar.
Ist Midea oder Haier bei der Garantie in Deutschland besser aufgestellt?
Midea, aber auf niedrigem Niveau. Auf midea.com/de stehen für HVAC zwei Jahre, gültig für Geräte unter 18 kW innerhalb Europas, mit Ersatzteilen oder Reparatur durch Servicepartner. Für Haier-Wärmepumpen ist keine deutsche Garantiebedingung öffentlich auffindbar; die deutsche Haier-Garantie und die achtjährige Ersatzteilzusage betreffen ausschließlich Hausgeräte.
Wer hat das bessere Servicenetz in Deutschland, Haier oder Midea?
Midea unterhält mit der Midea Europe GmbH in Eschborn eine deutsche Gesellschaft samt Supportkanal für Fachbetriebe und einer Rubrik für Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die Haier-HVAC-Gesellschaften sitzen laut Impressum in Italien, Spanien und Großbritannien; der Vertrieb läuft über Distributoren, deren Anzahl der Hersteller nicht beziffert. Belastbare Zahlen zu Servicepartnern oder Reaktionszeiten veröffentlicht keine der beiden Marken.
Bekomme ich für Haier und Midea Wärmepumpen in Deutschland Ersatzteile?
Midea führt Ersatzteilanfragen über ein eigenes deutsches HVAC-Kontaktformular und unterhält einen Supportbereich für Fachbetriebe. Bei Haier läuft die Ersatzteilversorgung über den europäischen Distributor, nicht über eine deutsche Herstellerorganisation. Eine zugesicherte Verfügbarkeitsdauer nennt für Wärmepumpen keine der beiden Marken öffentlich; verankern Sie diesen Punkt im Angebot.
Haier ProWarm oder Midea M-Thermal: welche ist effizienter?
In der 8-kW-Klasse gibt Haier einen COP von 5,35 bei A7/W35 an, die Nature 5,25 und die Arctic 5,00. Bei der saisonalen Raumheizungseffizienz dreht sich das Bild: Nature 211,0 %, Haier 205 %, Arctic 200,4 %; bei 55 °C hält die Nature mit 159,6 % ebenfalls den besten Wert. Der Abstand ist überall so klein, dass Auslegung und Hydraulik ihn im realen Betrieb überlagern.
Welche ist leiser, Haier R290 Monoblock oder Midea M Thermal?
Die Midea Nature ist mit 52 bis 58 dB Schallleistung die leiseste der drei Reihen, die Arctic mit 56 bis 69 dB die lauteste, Haier liegt nominell mit 55 bis 60 dB dazwischen. Allerdings sind Haiers Werte für 12 bis 16 kW im eigenen Datenblatt widersprüchlich, weil sie mit denen der kleinen Geräte identisch sind, und gehören schriftlich bestätigt.
Sind Haier und Midea Wärmepumpen KfW-förderfähig?
Die Förderung richtet sich nach Technologie und Gebäude, nicht nach Marke oder Herkunftsland: 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, gestaffelter Einkommensbonus, 28.000 € förderfähige Höchstkosten für die erste Wohneinheit. Die Förderfähigkeit gilt aber modellgenau und muss vom Fachbetrieb vor der Angebotserstellung im BAFA-Wärmeerzeuger-Portal geprüft werden.
Was kostet eine Haier im Vergleich zu einer Midea Wärmepumpe komplett installiert?
Beide Hersteller veröffentlichen keine Endkundenpreise, alle kursierenden Zahlen stammen von Händlern oder Vergleichsportalen ohne prüfbare Quelle. Belastbar ist nur, dass die Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot für dasselbe Haus meist größer ausfällt als der Unterschied zwischen den Marken. Vergleichen Sie Positionen statt Endsummen und achten Sie bei Haier darauf, ob die separat zu bestellende Innen-Schaltbox enthalten ist.
Findet ein Heizungsbauer sich mit Haier oder Midea besser zurecht?
Beide Marken sind im deutschen Heizungshandwerk weniger verbreitet als die etablierten Hersteller, entsprechend seltener sind Schulungen und Routine. Midea hat immerhin einen deutschen Fachbetriebskanal, was den Zugang erleichtert. Beachten Sie, dass Midea die Garantie an den Kauf bei einem autorisierten Händler und die Installation durch eine zertifizierte Fachfirma knüpft.
Nächster Schritt: Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Gebäude?
Ob eine Haier oder eine Midea in Ihrem Haus die richtige Wahl ist, hängt an Zahlen, die kein Markenvergleich liefern kann: an der tatsächlichen Heizlast, an der Vorlauftemperatur bei Auslegungsbedingungen, am Dämmzustand, an der Aufstellsituation und an Ihrem Fördersatz. Mit reduco analysieren Sie Ihr Gebäude in wenigen Minuten und erhalten eine datenbasierte Einschätzung, welche Leistungsklasse technisch passt, was die Maßnahme realistisch kostet und wie viel Förderung Sie bekommen. Erst danach lohnt die Frage nach dem Herstellerlogo.
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