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Ratgeber19 Min. Lesezeit

Inverter-Wärmepumpe: Modulation ab 1,8 kW im Datenblatt

Inverter-Wärmepumpe erklärt: echte Modulationsbereiche ab 1,8 kW, warum Hersteller nur 6 Verdichterstarts je Stunde zulassen und wie Sie Takten vermeiden.

Außeneinheit einer modulierenden Luft-Wasser-Wärmepumpe an einem Einfamilienhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Der kW-Boden entscheidet, nicht die Prozentzahl: Die drei kleinen Buderus Logatherm WLW176i/186i AR regeln laut Planungsunterlage bei A+2/W35 alle auf denselben Wert von 1,8 kW herunter, nur die Maximalleistung wächst von 4,3 auf 7,1 kW.
  • Hersteller nennen eine harte Taktgrenze: Bosch und Buderus geben in den technischen Daten maximal 6 Kompressorstarts pro Stunde an. Das Fraunhofer ISE zitiert Verdichterhersteller mit 6, 6 bzw. 12 und 10 Starts je Stunde.
  • Teillast ist meist deutlich effizienter: Die Bosch Compress AW 10 OR-T erreicht bei A+7/W35 im Nennpunkt (5,58 kW) einen COP von 4,84, unter Volllast (12,67 kW) nur 3,00.
  • Ein Inverter allein garantiert wenig: Das Fraunhofer ISE misst an 51 Luft/Wasser-Wärmepumpen 540 bis 15.820 Verdichterstarts pro Jahr und findet keinen Zusammenhang zwischen Leistungsregelbarkeit und Startzahl.
  • Leiser Betrieb kostet Leistung: Die Vaillant aroTHERM plus VWL 75 sinkt im Flüsterbetrieb von 57,4 auf 46,2 dB(A), liefert bei A-7/W35 dann aber nur noch 2,98 statt 6,94 kW.
  • Gemessene Praxis: Im ISE-Feldtest 2025 erreichten 61 Luft/Wasser-Wärmepumpen im Bestand eine mittlere Jahresarbeitszahl von 3,4 bei einer Bandbreite von 2,6 bis 4,9.

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Fast jede Wärmepumpe, die heute in Deutschland verkauft wird, ist eine Inverter-Wärmepumpe. Der Verdichter läuft nicht mehr nur an oder aus, sondern dreht schneller oder langsamer und passt die abgegebene Wärmeleistung stufenlos an den Bedarf des Hauses an. Beim Fraunhofer ISE haben 80 Prozent der untersuchten Außenluft/Wasser-Wärmepumpen einen Inverter, und alle Anlagen mit Einbaujahr ab 2020 sind invertergeregelt (Fraunhofer ISE, WP-QS im Bestand). Die Frage lautet also längst nicht mehr, ob Sie ein Invertergerät kaufen, sondern wie weit es herunterregeln kann und ob Ihre Anlage diesen Spielraum überhaupt nutzt.

Genau hier trennt sich Werbung von Datenblatt. Die verbreitete Faustformel, ein Inverter moduliere zwischen 30 und 100 Prozent, lässt sich an realen Hersteller-Unterlagen so pauschal nicht bestätigen: Die Werte reichen von rund 17 bis rund 42 Prozent, und die für Sie entscheidende Zahl steht ohnehin in Kilowatt, nicht in Prozent. Dieser Artikel erklärt das Funktionsprinzip, zeigt echte Modulationsbereiche aus Installationsanleitungen von Bosch, Buderus, Vaillant, NIBE und Stiebel Eltron und ordnet ein, was Invertertechnik für COP und Jahresarbeitszahl, für den Schallpegel und für die Lebensdauer bedeutet. Wie groß Ihre Wärmepumpe sein sollte, klärt der Ratgeber zum Dimensionieren mit kW-Tabelle.

Modulationsbereich: was echte Geräte wirklich können

Der Modulationsbereich beschreibt, zwischen welcher minimalen und welcher maximalen Heizleistung ein Gerät stufenlos regeln kann. Wichtig ist dabei immer der Betriebspunkt: Eine Wärmepumpe liefert bei 7 °C Außentemperatur andere Werte als bei 2 °C oder bei minus 7 °C. Die folgende Tabelle stellt Angaben aus Installationsanleitungen und Datenblättern gegenüber, jeweils im selben Betriebspunkt gemessen.

Gerät Baugröße Betriebspunkt min. Heizleistung max. Heizleistung Modulation
Buderus Logatherm WLW176i/186i AR WLW-4 MB AR A+2/W35 1,8 kW 4,3 kW rund 42 %
Buderus Logatherm WLW176i/186i AR WLW-5 MB AR A+2/W35 1,8 kW 6,4 kW rund 28 %
Buderus Logatherm WLW176i/186i AR WLW-7 MB AR A+2/W35 1,8 kW 7,1 kW rund 25 %
Bosch Compress AW OR-T AW 10 OR-T A+2/W35 2,1 kW 11,7 kW rund 18 %
Bosch Compress AW OR-T AW 12 OR-T A+2/W35 2,1 kW 12,6 kW rund 17 %
Vaillant aroTHERM plus 8.1 A VWL 35 (230 V) A7/W35 1,39 kW 6,78 kW rund 21 %
Vaillant aroTHERM plus 8.1 A VWL 55 (230 V) A7/W35 1,39 kW 7,20 kW rund 19 %
Vaillant aroTHERM plus 8.1 A VWL 75 (230 V) A7/W35 1,93 kW 9,51 kW rund 20 %
Vaillant aroTHERM plus 8.1 A VWL 105 (400 V) A7/W35 4,61 kW 14,40 kW rund 32 %
Vaillant aroTHERM plus 8.1 A VWL 125 (400 V) A7/W35 4,61 kW 14,78 kW rund 31 %

Quellen: Buderus Planungsunterlage WLW176i/186i AR, Bosch Installationsanleitung Compress AW OR-T, Vaillant Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus 230 V und 400 V.

Zwei Dinge fallen sofort auf. Erstens: Die berühmten 30 Prozent sind keine Regel, sondern ein Zufallstreffer. Reale Geräte liegen zwischen rund 17 und rund 42 Prozent. Zweitens: Der prozentuale Wert bewegt sich vor allem deshalb, weil sich die Maximalleistung ändert, nicht die minimale. Damit ist die Prozentangabe für Ihre Kaufentscheidung fast wertlos.

Bei Herstellern, die nicht für jeden Betriebspunkt ein Minimum und ein Maximum ausweisen, hilft ein Blick auf die reinen Minimalwerte. NIBE nennt für die S2125 eine minimale Heizleistung bei A7/W35 von 2,5 kW für die Baugrößen 08 und 12 sowie 5,0 kW für die Baugrößen 14, 16 und 20 (NIBE Datenblatt S2125). Drei Baugrößen teilen sich also denselben Leistungsboden, obwohl ihre Maximalleistung bei A-7/W35 von 9,5 über 9,9 bis 12,2 kW reicht.

So funktioniert die Leistungsanpassung über die Verdichterdrehzahl

Der Verdichter ist das Herz jeder Wärmepumpe. Er saugt das verdampfte Kältemittel an, verdichtet es und hebt damit dessen Temperaturniveau so weit an, dass die Wärme an das Heizwasser abgegeben werden kann. Wie viel Wärme dabei entsteht, hängt unmittelbar davon ab, wie viel Kältemittel der Verdichter pro Zeiteinheit umwälzt, also von seiner Drehzahl.

Was der Inverter technisch macht

Ein Inverter ist im Kern eine Leistungselektronik, die den Netzstrom gleichrichtet und daraus eine Wechselspannung mit variabler Frequenz erzeugt. Der Verdichtermotor folgt dieser Frequenz. Steigt sie, dreht der Verdichter schneller und die Heizleistung nimmt zu; sinkt sie, fällt die Leistung. Vaillant beschreibt die Bauarten in der Installationsanleitung offen: Die kleinen aroTHERM plus VWL 35, 55 und 75 arbeiten mit einem Rollkolbenkompressor, die größeren VWL 105 und 125 mit einem Scrollverdichter, die Regelung ist in beiden Fällen elektronisch.

Die Regelung selbst fährt die Drehzahl so nach, dass die gewünschte Vorlauftemperatur möglichst konstant gehalten wird. Wie diese Zieltemperatur zustande kommt, entscheidet die Heizkurve. Je flacher die Kurve und je niedriger die Vorlauftemperatur, desto größer der Spielraum, in dem der Verdichter dauerhaft langsam laufen kann.

Der Unterschied zum On/Off-Gerät

Ein fest drehzahlgeregeltes Gerät, oft als fixed speed oder On/Off bezeichnet, kennt nur zwei Zustände: volle Leistung oder Stillstand. Braucht das Haus an einem milden Novembertag 3 kW, ein solches Gerät liefert aber 9 kW, dann muss die Regelung die Differenz über die Zeit ausgleichen. Der Verdichter läuft kurz, schaltet ab, läuft wieder an. Genau dieses Verhalten heißt Takten.

Der Inverter bricht dieses Muster auf, solange die geforderte Leistung oberhalb seines Leistungsbodens liegt. Fällt der Bedarf darunter, verhält sich auch ein Invertergerät wie ein On/Off-Gerät: Es schaltet ab, das Wasser kühlt aus, es schaltet wieder ein. Der Modulationsbereich verschiebt die Grenze also nur nach unten, er beseitigt sie nicht.

Für die reine Normeffizienz ist der Unterschied übrigens kleiner als oft angenommen. Das Fraunhofer ISE hat die Leistungszahlen nach DIN EN 14511 bei A2/W35 nach Regelungsart sortiert: Bei Außenluft/Wasser-Geräten liegen fixed-speed-Modelle bei 3,2 bis 4,1, zweistufige bei 3,5 bis 4,1 und invertergeregelte bei 3,3 bis 4,6. Bei Sole/Wasser-Geräten (B0/W35) gibt es praktisch keinen Unterschied: 4,6 bis 5,0 mit Inverter, 4,7 bis 5,0 ohne. Der Vorteil des Inverters liegt also nicht im Prüfstandswert, sondern im Jahresbetrieb.

Was eine Angabe wie 30 bis 100 Prozent praktisch bedeutet

Angenommen, ein Gerät mit 10 kW Maximalleistung wird mit einem Modulationsbereich von 30 bis 100 Prozent beworben. Dann kann es rechnerisch bis auf 3 kW herunterregeln. Solange Ihr Haus mehr als 3 kW braucht, läuft der Verdichter durch. Sinkt der Bedarf an einem milden Tag auf 2 kW, taktet die Anlage.

Der Haken: Diese 3 kW gelten nur für einen bestimmten Betriebspunkt. Prozentangaben ohne Betriebspunkt sind nicht überprüfbar. Rechnen Sie deshalb jede Prozentangabe in Kilowatt um und vergleichen Sie diesen Wert mit der Heizlast Ihres Hauses in der Übergangszeit. Wie diese Heizlast korrekt ermittelt wird, erklärt der Ratgeber zur Heizlastberechnung.

Der kW-Boden schlägt jede Prozentangabe

Die Buderus-Baureihe zeigt den Effekt in Reinform. Alle drei kleinen Baugrößen regeln bei A+2/W35 auf exakt 1,8 kW herunter. Wer statt der WLW-4 die WLW-7 kauft, bekommt mehr Maximalleistung und rechnerisch einen "besseren" Modulationsbereich von 25 statt 42 Prozent, kann aber kein einziges Watt tiefer regeln.

Buderus-Modell min. Heizleistung A+2/W35 max. Heizleistung A+2/W35 rechnerische Modulation SCOP W35
WLW-4 MB AR 1,8 kW 4,3 kW rund 42 % 4,58
WLW-5 MB AR 1,8 kW 6,4 kW rund 28 % 4,65
WLW-7 MB AR 1,8 kW 7,1 kW rund 25 % 4,58

Quelle: Buderus Planungsunterlage Logatherm WLW176i/186i AR.

Noch deutlicher wird es beim Sprung über eine Leistungsklasse hinweg. Bei Vaillant regeln die einphasigen aroTHERM plus VWL 35, 55 und 75 bei A7/W35 bis auf 1,39 bzw. 1,93 kW herunter. Die dreiphasigen VWL 105 und 125 kommen im selben Betriebspunkt nicht unter 4,61 kW, also gut das Dreifache. Bei A2/W35 liegt ihr Minimum bei 4,76 kW. Ein 130-Quadratmeter-Haus mit 5 kW Heizlast wird von einem solchen Gerät in der Übergangszeit systematisch überfahren, egal wie gut der Inverter ist.

Bei Stiebel Eltron lässt sich der Effekt an einer anderen Stelle ablesen. Die WPL-A Plus liefert bei A7/W35 nach EN 14511 deutlich weniger Leistung als bei A-7/W35, weil der Inverter bei milder Witterung heruntermoduliert: Die WPL-A 05.2 kommt auf 2,77 kW bei einem COP von 5,48, bei minus 7 °C dagegen auf 5,22 kW bei einem COP von 3,47. Bei der WPL-A 13.2 stehen 5,79 kW den 13,15 kW gegenüber (Stiebel Eltron, technische Daten WPL-A Plus).

Die praktische Konsequenz: Vergleichen Sie beim Angebot nicht die Nennleistung, sondern die minimale Heizleistung in Kilowatt im Betriebspunkt A2/W35 oder A7/W35. Liegt sie über der Heizlast Ihres Hauses bei 2 °C Außentemperatur, wird die Anlage in der längsten Heizperiode des Jahres takten.

Takten: der größte Effizienz- und Verschleißfaktor

Jeder Start eines Verdichters kostet Effizienz und Substanz. Das Fraunhofer ISE beschreibt in seinem Schlussbericht vier Mechanismen, über die kurze Betriebszeiten die Effizienz senken: eine höhere nötige Vorlauftemperatur bei kurzen Laufzeiten, eine zusätzlich erhöhte Vorlauftemperatur zur Einhaltung von Mindestlaufzeiten, Mischungsverluste bei parallel oder seriell eingebundenen Speichern und ein wachsender Gewichtsanteil der ineffizienten ersten Minuten nach jedem Start.

Dazu kommt ein rein mechanisches Problem. Das ISE hält fest: "Bei dem Betrieb des Verdichters sollten zudem Mindestlaufzeiten eingehalten werden, damit das in das System abgegebene Öl wieder in die Verdichterwanne zurückgelangen kann. (...) Kürzere Laufzeiten des Verdichters können durch die Ölverlagerung zu Schäden am Verdichter führen." Takten ist damit kein Komfortthema, sondern ein Verschleißthema.

Wie viele Starts sind zulässig und wie viele sind normal

Für die zulässige Schalthäufigkeit gibt es keine Norm. Das ISE stellt ausdrücklich fest: "Die VDI 4645 enthält keine Vorgaben zu Mindestlaufzeiten und Schalthäufigkeiten von Wärmepumpen. Verdichterhersteller empfehlen bspw. maximal 6 Starts je Stunde (RIES GmbH, 2025), 6 Starts bzw. 12 Starts je Stunde (BITZER Kühlmaschinenbau GmbH, 2023) oder 10 Starts je Stunde (Copeland Europe GmbH, 2024)." Belastbar sind daher nur die Herstellerangaben im Datenblatt.

Quelle Angabe zur Schalthäufigkeit
Bosch Compress AW 10 OR-T und AW 12 OR-T max. 6 Kompressorstarts pro Stunde
Buderus WLW-4, WLW-5 und WLW-7 MB AR max. 6 Kompressorstarts pro Stunde
Verdichterhersteller laut Fraunhofer ISE 6, 6 bzw. 12 und 10 Starts je Stunde
VDI 4645 keine Vorgabe zu Mindestlaufzeit und Schalthäufigkeit
Gemessene Praxis, 51 Luft/Wasser-Anlagen (2024) 540 bis 15.820 Starts pro Jahr

Die Feldmessung ist der eigentliche Realitätstest. Das ISE hat 2024 an 51 Außenluft/Wasser-Wärmepumpen zwischen 540 und 15.820 Verdichterstarts pro Jahr gemessen. 90 Prozent der Anlagen bleiben unter 5.500 Starts, rund ein Drittel kommt auf bis zu 2.000. Auch unter den unauffälligen Anlagen mit weniger als 5.500 Starts traten bei zehn Geräten mehr als 500 Betriebsphasen unter zehn Minuten auf, bei zwei Geräten sogar mehr als 1.000. Die konkreten Ursachen und ihre Behebung behandelt der Ratgeber Wärmepumpe taktet zu oft.

Warum ein überdimensioniertes Invertergerät trotzdem taktet

Das ist der Punkt, an dem die meisten Verkaufsargumente auseinanderfallen. Das ISE formuliert es unmissverständlich: "Die Unterscheidung nach Leistungsregelbarkeit (Inverter | einstufig (fixed speed) | zweistufig) zeigt keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Verdichterstarts und der Leistungsregelbarkeit. Es existieren zu viele weitere starke Einflussfaktoren auf die Schalthäufigkeit."

Die Anlage mit der höchsten gemessenen Taktzahl der gesamten Studie, 15.820 Starts im Jahr 2024, war ein Invertergerät. Als Ursachen nennt das ISE eine hydraulische Weiche, einen im Wärmepumpenkreis höheren Volumenstrom als im Heizkreis und eine Anlage, die "nicht den möglichen Modulationsbereich" ausnutzt. Trotz einer Hysterese von etwa 15 K lagen die Betriebsphasen in der Übergangszeit meist bei höchstens zehn Minuten, teils bei nur fünf. Ein zweiter dokumentierter Fall zeigt dasselbe Muster: großzügig dimensioniert, Leistungsregelbereich nach unten ungenutzt, achtfach höherer Volumenstrom im Wärmepumpenkreis als im Heizkreis, Betriebszeit trotz über 10 K Hysterese nur rund 20 Minuten.

Als Hauptursachen für viele sehr kurze Betriebsphasen listet das ISE unter anderem die Regelung auf die Vorlauftemperatur, eine geringe Hysterese, große Leistungs- oder Volumenstromdifferenzen zwischen Erzeuger- und Verbraucherkreis, die schlechte Ausnutzung des Modulationsbereichs, Raumheizung im Sommer sowie die Kombination aus hydraulischer Weiche, kleinen parallel eingebundenen Speichern und flinken Heizkreisen.

Zur Dimensionierung selbst zieht das ISE eine differenzierte Bilanz: "So können auch Wärmepumpen, deren maximale Heizleistung bei -7 °C mehr als das Zweifache der faktischen Heizlast betragen, mit weniger als 4.000 Starts im Jahr betrieben werden. Gleichwohl werden sehr geringe Betriebsstarts von unter 2.000 nur von knapp dimensionierten Wärmepumpen erreicht." Und weiter: "Unter gleichen Rahmenbedingungen bringen größer dimensionierte Wärmepumpe kürze Betriebsphasen mit sich als geringer dimensionierte Wärmepumpen."

Übersetzt heißt das: Eine knappe Dimensionierung ist die Eintrittskarte für sehr wenige Starts, aber keine Garantie. Hydraulik, Regelung und ein sauberer hydraulischer Abgleich entscheiden mindestens ebenso stark. Und eine großzügige Auslegung lässt sich durch gute Regelung abfedern, aber nicht folgenlos ignorieren.

Was Invertertechnik für COP und Jahresarbeitszahl bedeutet

Der COP ist eine Momentaufnahme unter Normbedingungen, die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt das reale Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom über ein ganzes Jahr. Die Verbraucherzentrale ordnet ein: "Die JAZ 4 bedeutet zum Beispiel, dass die Wärmepumpe pro Kilowattstunde Strom im Schnitt 4 Kilowattstunden Wärme ans Haus abgibt", und: "Ab einer JAZ von 3 gilt eine Wärmepumpe heute als effizient." Herstellerangaben beruhen dagegen auf Labormessungen, die die Geräte in der Praxis meist nicht erreichen (Verbraucherzentrale). Das Umweltbundesamt nennt als anzustrebenden Wert eine JAZ bzw. einen SCOP von 4,0 oder höher in Verbindung mit einer Flächenheizung mit höchstens 35 °C Vorlauf (Umweltbundesamt).

Dass Teillast in aller Regel effizienter ist, zeigt die Bosch-Installationsanleitung sehr direkt. Die Compress AW 10 OR-T wird für denselben Betriebspunkt einmal unter Volllast und einmal im deutlich niedrigeren Nennpunkt ausgewiesen.

Betriebspunkt Volllast COP Volllast Nennpunkt (Teillast) COP Nennpunkt Differenz
A+7/W35 12,67 kW 3,00 5,58 kW 4,84 +61 % COP
A+2/W35 11,66 kW 2,84 4,59 kW 4,48 +58 % COP

Quelle: Bosch Installationsanleitung Compress AW OR-T.

Auch bei tiefen Temperaturen bleibt der Effekt bestehen. Bei A-7/W35 liefert dieselbe Maschine unter Volllast 9,57 kW bei einem COP von 2,47, in den vier geräuscharmen Betriebsstufen dagegen 7,06 kW bei COP 3,23, 6,17 kW bei 3,31, 5,29 kW bei 3,18 und 4,09 kW bei 3,27. Der Verdichter arbeitet gedrosselt also spürbar sauberer.

Ein Vorbehalt gehört zur Ehrlichkeit dazu. Das ISE stellt fest: "Bei der Mehrzahl der Inverter-Wärmepumpen sinkt der Gütegrad mit geringerem Temperaturhub." Gerade in der milden Übergangszeit, wenn der Temperaturunterschied zwischen Umgebungsluft und Vorlauf klein ist, arbeitet ein Invertergerät also relativ zum theoretischen Optimum schlechter, obwohl der absolute COP hoch ausfällt. Der gemessene Gütegrad im Raumheizungsbetrieb lag bei Außenluft/Wasser-Anlagen zwischen 0,32 und 0,44 (Mittel 0,39, 36 Anlagen) und bei Erdreichanlagen zwischen 0,44 und 0,52 (Mittel 0,46, 9 Anlagen).

Und noch ein Detail, das beim Vergleich von Datenblättern zählt: "Bezüglich der Vergleichbarkeit der Leistungszahlen ist zu berücksichtigen, dass die Hersteller von invertergeregelten Wärmepumpen Freiheiten bei der Einstellung der Verdichterdrehzahl an dem Norm-Betriebspunkt haben." Die EN 14511 macht keine Vorgabe zum Teillastfaktor. Zwei COP-Werte verschiedener Hersteller sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Was im Feld tatsächlich herauskommt

Im ISE-Feldtest, veröffentlicht am 3. November 2025, wurden 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vermessen. Die 61 Luft/Wasser-Anlagen erreichten eine mittlere JAZ von 3,4 bei einer Bandbreite von 2,6 bis 4,9, die 16 Erdreichanlagen im Mittel 4,3 (3,6 bis 5,4). Im Vorgängerprojekt WPsmart im Bestand lagen die Werte noch bei 3,1 bzw. 4,1. Die Gebäude stammten aus den Baujahren 1826 bis 2001 mit beheizten Flächen von 90 bis 370 Quadratmetern. Elektroheizstäbe trugen nur 1,3 Prozent zur elektrischen Arbeit bei (Fraunhofer ISE, Presseinformation). Der Elektroheizstab spielt im gemessenen Betrieb also eine Nebenrolle.

Zu den benannten Optimierungspotenzialen schreibt das ISE: "Beispielsweise waren viele Wärmepumpen auf den Verbrauch bezogen überdimensioniert, auch die Schalthäufigkeiten lagen bei einigen Anlagen im sehr hohen Bereich." Genau die beiden Punkte, um die es in diesem Artikel geht.

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Schallpegel im Teillastbetrieb: leiser, aber nicht kostenlos

Der zweite große Vorteil der Drehzahlregelung ist der Schall. Vaillant beschreibt den Mechanismus in der Anleitung ausdrücklich: "Im Flüsterbetrieb ist das Produkt leiser als im Normalbetrieb. Dies wird durch eine begrenzte Kompressordrehzahl und eine angepasste Ventilatordrehzahl erreicht." Der Flüsterbetrieb ist also nichts anderes als eine erzwungene Teillast.

Vaillant VWL 75, A-7/W35 Heizleistung COP max. Schallleistung
Normalbetrieb, nominal 6,94 kW 2,94 57,4 dB(A)
Flüsterbetrieb, Einstellung 40 4,60 kW 3,14 49,4 dB(A)
Flüsterbetrieb, Einstellung 50 3,81 kW 3,15 47,6 dB(A)
Flüsterbetrieb, Einstellung 60 2,98 kW 3,13 46,2 dB(A)

Quelle: Vaillant Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus 230 V.

Die Zahlen beantworten die Frage "leiser durch Invertertechnik?" ehrlich: Ja, um über 11 dB(A), aber nur solange die verbleibenden 2,98 kW Ihre Heizlast noch decken. Der COP bleibt dabei mit 3,13 sogar leicht über dem Wert im Normalbetrieb von 2,94. Bei den großen Geräten sieht es ähnlich aus. Die VWL 105 kommt bei A-7/W35 auf 6,91 kW bei COP 3,28, auf 5,62 kW bei 3,27 und auf 4,49 kW bei 3,31, die VWL 125 im selben Punkt auf 7,56 kW bei 3,22, 6,27 kW bei 3,28 und 4,95 kW bei 3,30. Die zugehörigen Schallleistungen sind für beide Baugrößen gleich: 52,4, 51,0 und 49,6 dB(A) gegenüber einer maximalen Schallleistung von 58,2 dB(A) (Vaillant, Anleitung aroTHERM plus 400 V).

Bosch fährt dasselbe Prinzip über vier Stufen. Die Compress AW 10 OR-T liegt im Tagbetrieb bei maximal 58 dB(A) Schallleistung, in der geräuscharmen Stufe 1 (gemessen bei A7/W55) bei 52, in Stufe 2 bei 48 und in Stufe 4 bei 45 dB(A). Der ErP-Wert beträgt 42 dB(A). Bei der AW 12 OR-T stehen 60 dB(A) im Tagbetrieb 46 dB(A) in Stufe 4 gegenüber. Buderus weist für die kleinen Baugrößen ErP-Schallleistungen von 40, 42 und 42 dB(A) sowie maximale Tageswerte von 51,2, 53 und 57,7 dB(A) aus, NIBE für die S2125 Schallleistungspegel von 55 bis 60 dB(A) und im Silent Mode 50 bis 54 dB(A).

Als Orientierung nennt das Umweltbundesamt Außengeräte dann als besonders leise, wenn sie unter 55 dB bei weniger als 6 kW, unter 60 dB bei 6 bis 12 kW und unter 65 dB oberhalb von 12 kW bleiben. Grenzwerte, Abstände und bauliche Maßnahmen behandeln die Ratgeber zu Lautstärke und Schallschutz sowie zum Lärmkonflikt mit dem Nachbarn.

Wichtig für die Planung: Ein dauerhaft aktivierter Flüsterbetrieb reduziert die verfügbare Maximalleistung erheblich. Wer den Nachtmodus rund um die Uhr laufen lässt, muss das bei der Auslegung berücksichtigen, sonst springt an kalten Tagen der Heizstab ein.

Puffervolumen: was der Inverter nicht ersetzt

Ein häufiges Verkaufsargument lautet, ein modulierendes Gerät brauche keinen Pufferspeicher mehr. Die Hersteller sehen das differenzierter. Bosch begründet das geforderte Anlagenwasservolumen in der Installationsanleitung ausdrücklich mit der Taktvermeidung: "Um die Wärmepumpenfunktion sicherzustellen und übermäßig viele Start/Stopp-Zyklen, eine unvollständige Abtauung und unnötige Alarme zu vermeiden, muss in der Anlage eine ausreichende Energiemenge gespeichert werden können."

Hersteller Anforderung an das Anlagenvolumen
NIBE S2125-08 und -12 Mindestvolumen 120 Liter im Heizsystem
NIBE S2125-14 und -16 Mindestvolumen 160 Liter
NIBE S2125-20 Mindestvolumen 200 Liter
Vaillant VWL 35 und 55 20 l bei 0 bis 0,5 kW Zusatzheizung, 15 l bei 2,0 kW, 0 l ab 5,0 kW
Vaillant VWL 75 30 l bei 0 bis 0,5 kW Zusatzheizung, 20 l bei 2,0 kW, 7 l bei 5,0 kW

Quellen: NIBE Datenblatt S2125, Vaillant Installations- und Wartungsanleitung aroTHERM plus 230 V.

Die Vaillant-Werte beziehen sich auf den Abtaubetrieb bei 20 °C Heizwassertemperatur zum Start der Enteisung. NIBE nennt für die Abtauung zusätzlich Mindestvolumenströme von 19,2 bis 28,8 l/min je nach Baugröße. Die Werte zeigen zweierlei: Erstens hängt das nötige Volumen stark vom Hersteller und von der Einbindung ab, zweitens ist die Abtauung ein eigener Grund für Speichervolumen, unabhängig vom Takten. Welche Puffergröße für Ihre Anlage sinnvoll ist und was sie kostet, steht im Ratgeber Pufferspeicher für die Wärmepumpe.

Bemerkenswert ist die Rolle der hydraulischen Weiche in den ISE-Fallanalysen: Sie taucht bei den taktreichsten Anlagen als Mitursache auf. Mehr Volumen an der falschen Stelle ersetzt also keine saubere hydraulische Einbindung.

Worauf Sie im Datenblatt und im Angebot achten sollten

Wenn Sie ein Angebot prüfen, helfen fünf konkrete Punkte weiter als jede Marketingbroschüre.

  1. Minimale Heizleistung in Kilowatt, ausgewiesen im Betriebspunkt A2/W35 oder A7/W35. Steht dort nur eine Prozentangabe, fragen Sie den kW-Wert schriftlich nach.
  2. Vergleich mit der Heizlast Ihres Gebäudes bei etwa 2 °C Außentemperatur. Liegt der Leistungsboden darüber, wird die Anlage in der Übergangszeit takten.
  3. Maximale Anzahl Kompressorstarts aus den technischen Daten. Bosch und Buderus nennen 6 pro Stunde, andere Hersteller weichen ab.
  4. Schallleistung im Normalbetrieb und in den Leiselaufstufen, jeweils mit der zugehörigen Heizleistung. Ein leiser dB-Wert ohne kW-Angabe sagt nichts.
  5. Gefordertes Anlagenvolumen und die geplante hydraulische Einbindung. Hydraulische Weichen und parallel eingebundene Kleinspeicher gehören hinterfragt.

Diese Punkte lassen sich auch nachträglich noch prüfen. Bei der Inbetriebnahme und Einregulierung entscheidet sich, ob der vorhandene Modulationsbereich tatsächlich genutzt wird oder ob die Regelung ihn durch zu hohe Vorlauftemperaturen und zu enge Hysteresen künstlich stilllegt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist eine Inverter-Wärmepumpe und was bedeutet Invertertechnik genau?

Eine Inverter-Wärmepumpe regelt die Drehzahl ihres Verdichters stufenlos, statt nur zwischen voller Leistung und Stillstand zu schalten. Der Inverter erzeugt dafür aus dem Netzstrom eine Wechselspannung mit variabler Frequenz, der der Verdichtermotor folgt. Dreht der Verdichter langsamer, wird weniger Kältemittel umgewälzt und die Heizleistung sinkt. So kann sich das Gerät an den tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses anpassen, statt ihn über An- und Abschaltzyklen zu mitteln.

Was ist der Unterschied zwischen einer Inverter-Wärmepumpe und einem On/Off-Gerät?

Ein On/Off-Gerät kennt nur volle Leistung oder Stillstand und gleicht einen niedrigeren Bedarf über Ein- und Ausschaltzyklen aus. Eine Inverter-Wärmepumpe fährt die Leistung stufenlos herunter, solange der Bedarf oberhalb ihres Leistungsbodens liegt. In der Normprüfung nach DIN EN 14511 bei A2/W35 sind die Unterschiede laut Fraunhofer ISE moderat: 3,2 bis 4,1 für fixed-speed-Geräte gegenüber 3,3 bis 4,6 für Invertergeräte. Der Vorteil zeigt sich vor allem im Jahresbetrieb, nicht am Prüfstand.

Was bedeutet ein Modulationsbereich von 30 bis 100 Prozent in der Praxis?

Rechnerisch bedeutet es, dass ein 10-kW-Gerät bis auf 3 kW herunterregeln kann. Praktisch ist die Angabe ohne Betriebspunkt wertlos, weil sich die Leistung mit der Außentemperatur ändert. Reale Datenblätter zeigen außerdem Werte von rund 17 bis rund 42 Prozent, die pauschalen 30 Prozent sind also keine Regel. Verlangen Sie stattdessen die minimale Heizleistung in Kilowatt und vergleichen Sie sie mit der Heizlast Ihres Hauses.

Wie tief kann eine Inverter-Wärmepumpe wirklich herunterregeln?

Das hängt stark vom Gerät ab. Die kleinen Buderus Logatherm WLW176i/186i AR gehen bei A+2/W35 auf 1,8 kW herunter, die Bosch Compress AW 10 und 12 OR-T im selben Punkt auf 2,1 kW. Die einphasigen Vaillant aroTHERM plus VWL 35 und 55 erreichen bei A7/W35 sogar 1,39 kW, die dreiphasigen VWL 105 und 125 dagegen nur 4,61 kW. NIBE nennt für die S2125 minimal 2,5 kW bei den Baugrößen 08 und 12 sowie 5,0 kW ab Baugröße 14.

Warum taktet ein überdimensioniertes Invertergerät trotzdem?

Weil der Leistungsboden mit der Baugröße oft gar nicht mitwächst, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Bedarf darunter fällt. Bei Buderus liegt das Minimum aller drei kleinen Baugrößen bei identisch 1,8 kW. Zusätzlich zeigt das Fraunhofer ISE, dass viele Anlagen ihren Modulationsbereich regelungsseitig nicht ausnutzen. Die taktreichste Anlage der Studie mit 15.820 Starts im Jahr war ein Invertergerät mit hydraulischer Weiche und ungenutzter Modulation nach unten.

Wie viele Verdichterstarts pro Jahr sind bei einer Wärmepumpe normal?

Eine Norm gibt es nicht: Die VDI 4645 enthält laut Fraunhofer ISE keine Vorgaben zu Mindestlaufzeiten und Schalthäufigkeiten. Belastbar sind die Herstellerangaben, Bosch und Buderus nennen maximal 6 Kompressorstarts pro Stunde. Als Feldreferenz dient die ISE-Messung an 51 Luft/Wasser-Anlagen im Jahr 2024: 540 bis 15.820 Starts pro Jahr, 90 Prozent der Anlagen unter 5.500, rund ein Drittel bei bis zu 2.000.

Ist eine Inverter-Wärmepumpe im Teillastbetrieb leiser und was kostet das an Leistung?

Ja, deutlich. Die Vaillant aroTHERM plus VWL 75 sinkt im Flüsterbetrieb von 57,4 auf 46,2 dB(A) maximale Schallleistung. Die Heizleistung bei A-7/W35 fällt dabei allerdings von 6,94 auf 2,98 kW, während der COP mit 3,13 leicht über dem Wert im Normalbetrieb von 2,94 liegt. Bei der Bosch Compress AW 10 OR-T stehen 58 dB(A) im Tagbetrieb 45 dB(A) in der geräuscharmen Stufe 4 gegenüber. Der Leiselaufmodus ist also kein Gratisvorteil, sondern eine bewusst reduzierte Leistung.

Verbessert Invertertechnik die Jahresarbeitszahl automatisch?

Nein, sie schafft nur die Voraussetzung. Der Teillastgewinn ist real und teils erheblich: Die Bosch Compress AW 10 OR-T kommt bei A+7/W35 im Nennpunkt auf einen COP von 4,84 gegenüber 3,00 unter Volllast. Gleichzeitig hält das ISE fest, dass bei der Mehrzahl der Inverter-Wärmepumpen der Gütegrad mit geringerem Temperaturhub sinkt. Ob eine hohe JAZ herauskommt, entscheiden Auslegung, Vorlauftemperatur, Hydraulik und Regelung mindestens ebenso stark wie die Regelungstechnik des Verdichters.

Wie wirkt sich häufiges Takten auf die Lebensdauer aus?

Das Fraunhofer ISE weist auf einen mechanischen Zusammenhang hin: Der Verdichter gibt im Betrieb Öl an das System ab, das über Mindestlaufzeiten wieder in die Verdichterwanne zurückgelangen muss. Zu kurze Laufzeiten können durch diese Ölverlagerung zu Schäden am Verdichter führen. Eine belastbare Zahl in Startzyklen oder Betriebsstunden nennen weder Hersteller noch Institut. Eine Einordnung typischer Standzeiten finden Sie im Ratgeber zur Lebensdauer der Wärmepumpe.

Nächster Schritt: Passt der Leistungsboden zu Ihrem Haus?

Ob eine bestimmte Inverter-Wärmepumpe zu Ihrem Gebäude passt, entscheidet sich an einer einzigen Zahl: der Heizlast Ihres Hauses im Vergleich zur minimalen Heizleistung des Geräts. Diese Heizlast hängt von Baujahr, Dämmzustand, Fensterflächen, Lüftungsverhalten und der vorhandenen Wärmeübergabe ab und lässt sich nicht über Quadratmeter-Faustformeln bestimmen. Mit der Gebäudeanalyse von reduco ermitteln Sie in wenigen Minuten, welche Leistungsklasse zu Ihrem Haus passt, welche Vorlauftemperatur realistisch ist und mit welchen Kosten und Fördermitteln Sie rechnen können.

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