Mitsubishi Electric oder Panasonic Wärmepumpe 2026: 75 °C Vorlauf
Ecodan PUZ-WZ oder Aquarea T-CAP? Listenpreise ab 8.913 € netto, 75 °C Vorlauf und Nennleistung bis −20 °C im Vergleich. So finden Sie das passende Gerät.

Das Wichtigste in Kürze
- Preistransparenz: Mitsubishi Electric veröffentlicht Listenpreise für die R290-Ecodan: 8.913 € netto für das 5-kW-Set mit Hydromodul bis 15.925 € netto für 12 kW mit 300-Liter-Speicher (Stand 01.04.2025). Panasonic veröffentlicht für die Aquarea keine deutsche Preisliste.
- Kälteverhalten: Die Panasonic Aquarea T-CAP M-Serie hält laut Hersteller die Nennleistung bis −20 °C ohne Elektroheizstab und arbeitet bis −28 °C. Die Ecodan PUZ-WZ mit 12 kW liefert bei −15 °C noch 10,7 kW statt 12 kW.
- Vorlauftemperatur: Beide Marken erreichen mit R290 75 °C. Ecodan schafft das bis −15 °C und noch 65 °C bis −25 °C, die Aquarea L-Serie 75 °C nur bis −10 °C, die T-CAP M-Serie bis −15 °C.
- Namensverwechslung: Ecodan gibt es ausschließlich bei Mitsubishi Electric. Mitsubishi Heavy Industries ist ein rechtlich eigenständiger Konzern und verkauft seine Wärmepumpen unter dem Namen Hydrolution, mit eigenem Vertrieb und eigener Ersatzteilkette.
- SG Ready: Bei Mitsubishi Electric ist die Zertifizierung in den Innengeräten serienmäßig enthalten. Panasonic braucht dafür eine Zusatzplatine (CZ-NS4P bis CZ-NS7P), das BWP-Label ist in den offiziellen Unterlagen nur für die J- und H-Serie ausdrücklich dokumentiert.
- Datenblatt ist nicht Praxis: Den SCOP-Werten von 4,6 bis 5,1 steht eine im Feld gemessene Jahresarbeitszahl von im Mittel 3,4 gegenüber, ermittelt vom Fraunhofer ISE an 77 Anlagen.
Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe?
AnzeigeVergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.
- 100 % kostenlos & unverbindlich
- Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
- Durch Vergleich bis zu 37 % sparen
Update (Stand: 19. August 2026): Zwei Dinge haben sich 2026 geändert. Erstens sind die §§ 71, 72 und 73 im Gebäudeenergiegesetz, das inzwischen als Gebäudemodernisierungsgesetz firmiert, weggefallen. Die pauschale 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen existiert in dieser Form nicht mehr. Zweitens wurde die Förderung zum 21. Juli 2026 reformiert: Der Förderhöchstbetrag sank von 30.000 € auf 28.000 €, Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag sind ersatzlos gestrichen.
Wer 2026 nach einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Propan sucht, hat mit Mitsubishi Electric Ecodan und Panasonic Aquarea zwei japanische Konzerne auf der Liste, die technisch sehr unterschiedlich an dieselbe Aufgabe herangehen. Mitsubishi setzt bei R290 auf kompakte, invertergeregelte Monoblöcke und veröffentlicht als einer der wenigen Hersteller echte Listenpreise. Panasonic hat mit der T-CAP-Reihe die Leistungskonstanz bei Kälte zur Kernbotschaft gemacht und fertigt seine R290-Geräte in Europa.
Dieser Vergleich stellt die aktuellen Propan-Baureihen Modell für Modell gegenüber, benennt die Schwächen beider Marken und leitet daraus eine Empfehlung nach Gebäudetyp ab. Die vollständigen Baureihen finden Sie in den beiden Herstellerratgebern zu den Mitsubishi-Wärmepumpen-Modellen und -Preisen und zur Panasonic-Aquarea-Modellübersicht. Wer noch breiter vergleichen will, findet im Wärmepumpen-Hersteller-Vergleich 2026 den Marktüberblick.
Mitsubishi Electric oder Mitsubishi Heavy Industries?
Diese Verwechslung ist der häufigste Fehler bei der Recherche, und sie ist teurer, als sie klingt. Mitsubishi Electric und Mitsubishi Heavy Industries (MHI) sind zwei rechtlich eigenständige Konzerne mit getrennten Vertriebswegen, getrennten Servicenetzen und getrennten Ersatzteilketten. Ein Ecodan-Fachpartner kann keine Hydrolution warten, und umgekehrt gilt dasselbe.
Die alte Faustregel, MHI baue nur Klimatechnik und keine Wärmepumpen fürs Einfamilienhaus, stimmt schon seit Ende 2023 nicht mehr. Damals brachte MHI Thermal Systems die Hydrolution EZY mit 10 und 14 kW und dem Kältemittel R32 nach Europa. Die Propan-Variante kam später: 6 und 7,1 kW zum Winter 2025, und im März 2026 folgten die Baugrößen 10 und 14 kW mit R290. Ob diese Geräte in Deutschland flächendeckend über den Großhandel verfügbar sind, lässt sich aus den offiziellen Unterlagen allerdings nicht belegen.
| Merkmal | Mitsubishi Electric | Mitsubishi Heavy Industries |
|---|---|---|
| Marke Luft-Wasser-Wärmepumpe | Ecodan | Hydrolution / Hydrolution EZY |
| Geräte fürs Einfamilienhaus mit R290 | PUZ-WZ, 5 bis 12 kW | Hydrolution EZY 6 / 7,1 kW, seit 2026 auch 10 / 14 kW |
| Max. Vorlauftemperatur | 75 °C bis −15 °C | 75 °C von −25 bis +43 °C (Herstellerangabe) |
| Weiteres Wärmepumpen-Portfolio | Geodan (Sole/Wasser), Climaveneta | Q-ton, CO₂-Warmwasserwärmepumpe für Gewerbe, 30 kW |
Quellen: Mitsubishi Electric Produktinformation Monoblock-Wärmepumpen mit R290, MHI Pressemitteilungen 30.10.2025 und 19.03.2026. Stand: August 2026.
Die Merkhilfe: Wo „Ecodan" draufsteht, ist Mitsubishi Electric drin. Wer ein Angebot über eine „Mitsubishi Wärmepumpe" bekommt, sollte im Zweifel nach der Modellbezeichnung fragen. PUZ, PUD und ERPX gehören zu Mitsubishi Electric.
Der R290-Direktvergleich: Ecodan PUZ-WZ, Aquarea L und Aquarea T-CAP M
Für das Einfamilienhaus laufen beide Marken 2026 auf drei aktuelle Propan-Baureihen hinaus. Mitsubishi deckt mit einer einzigen Reihe fünf Leistungsklassen ab, Panasonic teilt das Feld in eine leichte Hydrosplit-Reihe für kleinere Heizlasten und eine schwere Monoblock-Reihe für den Rest.
| Merkmal | Mitsubishi Ecodan PUZ-WZ | Panasonic Aquarea L-Serie | Panasonic Aquarea T-CAP M-Serie |
|---|---|---|---|
| Bauform | Monoblock plus Innen-Hydromodul | Hydrosplit, Innengerät zwingend | Standalone-Monoblock, Innengerät optional |
| Leistungsklassen | 5 / 6 / 8,5 / 10 / 12 kW | 5 / 7 / 9 kW | 9 / 12 / 16 kW (plus 20 / 25 / 30 kW) |
| Kältemittel / GWP | R290, GWP 0,02 (AR6) | R290, GWP 3 (AR4) bzw. 0,02 (AR6) | R290, GWP 0,02 (AR6) |
| Füllmenge | 0,6 bis 0,82 kg | 0,96 bis 1,00 kg | 1,77 bis 1,78 kg |
| Max. Vorlauf | 75 °C bis −15 °C, 65 °C bis −25 °C | 75 °C bis −10 °C, 55 °C bis −25 °C | 75 °C bis −15 °C |
| Verhalten bei Kälte | A−15/W35: 4,2 bis 10,7 kW je Baugröße | Betrieb bis −25 °C | Nennleistung bis −20 °C, Betrieb bis −28 °C |
| Bester SCOP W35 | 4,79 (12 kW) | 5,06 (5 kW) | 5,00 (9 kW) |
| Bester SCOP W55 | 3,65 (8,5 kW) | 3,67 (9 kW) | 3,70 (16 kW) |
| Schallleistung Heizen | 54 bis 56 dB(A) | 52 bis 54 dB(A) | 52 bis 57 dB(A) |
| Gewicht Außengerät | 89 bis 131 kg | 97 bis 98 kg | 163 bis 165 kg |
| Höhe Außengerät | 1.020 bis 1.040 mm | 996 mm | 1.520 mm |
| Öffentlicher Listenpreis in Deutschland | ja, 8.913 bis 15.925 € netto | nein | nein |
Quellen: Mitsubishi Electric, Produktinformation Monoblock-Wärmepumpen mit R290, Panasonic Flyer Aquarea L-Serie (09/2024) und Panasonic Katalog Aquarea T-CAP M-Serie (2025). Die Schallwerte beider Hersteller sind nach unterschiedlichen Verfahren ermittelt und nicht direkt vergleichbar, dazu unten mehr. Stand: August 2026.
Zwei Profile werden daraus sofort sichtbar. Mitsubishi baut die kompakteren und leichteren Außengeräte und deckt mit einer Reihe den kompletten Einfamilienhaus-Bereich ab. Panasonic bietet die breitere Spreizung: unten ein sehr leichtes Gerät mit dem besten Datenblatt-SCOP, oben ein Schwergewicht, das die Leistungskonstanz bei Frost zum Verkaufsargument macht.
Kältemittel: R290 bei beiden, aber nicht in jeder Baureihe
Beim Kältemittel gibt es zwischen den aktuellen Reihen keinen Unterschied. Beide Hersteller setzen auf R290 (Propan) mit sehr geringem Treibhauspotenzial, beide bleiben damit langfristig auf der sicheren Seite der F-Gase-Regulierung. Warum das für die Kaufentscheidung so viel wiegt, erklärt der Grundlagenartikel zum Unterschied zwischen R32 und R290.
Die GWP-Angaben widersprechen sich, und das ist harmlos
In den Panasonic-Unterlagen finden Sie zwei verschiedene Zahlen. Der Katalog zur T-CAP M-Serie nennt einen GWP-Wert von 0,02 und weist in der Fußnote beide Konventionen aus, der ältere Flyer zur L-Serie rechnet mit GWP 3. Mitsubishi verwendet durchgängig 0,02. Dahinter steckt kein Herstellervorteil, sondern nur ein anderes Bezugsjahr: Der vierte IPCC-Sachstandsbericht setzt Propan mit 3 an, der sechste mit 0,02. Beide Angaben sind korrekt, sie beziehen sich nur auf unterschiedliche Bewertungsgrundlagen.
Wo noch R32 und R410A stecken
Interessanter ist, was neben den R290-Reihen im Programm steht. Mitsubishi führt die patentierte Zubadan-Technik mit Flash-Gas-Einspritzung, die bei tiefen Temperaturen die Nennleistung hält. Diese Technik gibt es nicht mit R290. Wer sie will, landet beim R32-Monoblock PUZ-HWM140YHA mit 14 kW, 3,3 kg Füllmenge und GWP 675. Das Set mit Hydromodul kostet 10.450 € netto, erreicht aber nur 60 °C Vorlauf und ist mit 67 dB(A) Schallleistung deutlich lauter als die Propan-Reihe. Im Wärmepumpenprogramm stehen zudem noch Split-Geräte mit R410A und einem GWP von 2.088. Für eine Neuanlage 2026 rate ich davon ab.
Bei Panasonic ist die Lage ähnlich: Die R32-Baureihen J und K sind weiterhin am Markt, erreichen aber nur 60 °C Wasseraustritt bei −10 °C. Der Merksatz für beide Marken lautet also: Die 75 °C gibt es nur mit Propan.
Vorlauftemperatur und Altbau-Eignung
Für unsanierte Häuser mit klassischen Heizkörpern ist die maximale Vorlauftemperatur die entscheidende Frage. Beide Hersteller nennen 75 °C, aber die Randbedingungen unterscheiden sich deutlich.
Die Ecodan PUZ-WZ hält laut Produktinformation 75 °C bis zu einer Außentemperatur von −15 °C und liefert darunter noch 65 °C bis −25 °C. Der Einsatzbereich beim Heizen reicht von −25 bis +24 °C, Trinkwarmwasser ist bis 70 °C möglich. Das ist ein sehr belastbares Profil für Altbauten mit Radiatoren.
Die Aquarea L-Serie erreicht ihre 75 °C nur bis −10 °C und fällt darunter auf 55 °C zurück, arbeitet dafür aber ohne Elektroheizstab bis −25 °C. Die T-CAP M-Serie hält die 75 °C bis −15 °C. Bei den großen Modellen mit 20, 25 und 30 kW steht in der Fußnote allerdings eine Einschränkung, die man leicht überliest: Dort gilt der 75-°C-Wert nur oberhalb von +15 °C Außentemperatur. Für das typische Einfamilienhaus spielt das keine Rolle, für größere Objekte sehr wohl.
Was T-CAP tatsächlich bedeutet
T-CAP steht für „Total Capacity" und beschreibt genau eine Eigenschaft: Die Wärmepumpe hält ihre Nennleistung bis −20 °C, ohne dass ein Elektroheizstab einspringt. Der Verdichter arbeitet mit Einspritztechnologie und ist bis −28 °C betriebsfähig. Das ist derselbe Ansatz, den Mitsubishi mit Zubadan verfolgt, nur eben mit Propan statt mit R32.
Der Unterschied wird in Zahlen greifbar. Eine Ecodan PUZ-WZ120YAA mit 12 kW Nennleistung liefert bei −15 °C und 35 °C Vorlauf noch 10,7 kW, das kleinste Modell mit 5 kW noch 4,2 kW. Der Abfall ist moderat, aber vorhanden, und genau ihn vermeidet die T-CAP-Reihe konstruktiv. Ob Sie das brauchen, entscheidet die Normaußentemperatur an Ihrem Standort. Im Rheinland oder an der Küste ist der Punkt akademisch, im Bayerischen Wald oder im Erzgebirge nicht.
Und noch eine Einordnung, die im Marketing beider Marken untergeht: Die 75 °C sind eine Reserve für die kältesten Tage, kein Dauerbetriebswert. Je niedriger Sie die Vorlauftemperatur im Alltag fahren, desto besser die Arbeitszahl. Welche Vorlauftemperaturen im Bestand realistisch erreichbar sind, behandelt der Ratgeber zur Wärmepumpe im Altbau.
Effizienz: Datenblatt gegen Wirklichkeit
Auf dem Papier liegt Panasonic bei den Bestwerten vorn, allerdings knapp und nicht durchgängig.
| Gerät | SCOP W35 | SCOP W55 |
|---|---|---|
| Ecodan PUZ-WZ 5 kW | 4,62 | 3,53 |
| Ecodan PUZ-WZ 8,5 kW | 4,64 | 3,65 |
| Ecodan PUZ-WZ 12 kW | 4,79 | 3,59 |
| Aquarea L 5 kW | 5,06 | 3,63 |
| Aquarea L 9 kW | 4,84 | 3,67 |
| Aquarea T-CAP M 9 kW | 5,00 | 3,50 |
| Aquarea T-CAP M 16 kW | 4,75 | 3,70 |
Quellen: Herstellerdatenblätter, siehe Tabelle oben. Beim 10-kW-Modell der Ecodan sind die ausgewiesenen ηs-Werte in der Herstellerunterlage offensichtlich vertauscht, die SCOP-Werte selbst sind plausibel.
Der höchste veröffentlichte Einzelwert ist der COP 5,23 bei A7/W35 der Aquarea T-CAP M mit 9 kW; Mitsubishi weist für die PUZ-WZ gar keinen A7-COP aus. Bei den Jahreswerten für Niedertemperatur liegt die L-Serie mit SCOP 5,06 vorn, bei 55 °C Vorlauf sind alle sieben Geräte in einem engen Band zwischen 3,50 und 3,70. Übersetzt heißt das: Bei Heizkörperbetrieb nehmen sich beide Marken faktisch nichts.
Viel wichtiger ist der Abstand zwischen Labor und Praxis. Das Fraunhofer ISE hat über vier Jahre 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vermessen. Ergebnis: Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4, mit einer Spanne von 2,6 bis 4,9. Elektroheizstäbe übernahmen dabei nur 1,3 Prozent der elektrischen Arbeit, und zwischen Baujahr des Gebäudes und Effizienz fand sich keine Korrelation.
Rechnen Sie das gegen: Datenblatt 4,6 bis 5,1, Feld im Mittel 3,4. Die Markenwahl bewegt sich in der Nachkommastelle, die Qualität von Auslegung, Hydraulik und Einregulierung in ganzen Zahlen. Wer die Marke sorgfältig aussucht und beim Angebot nachlässig ist, optimiert die falsche Stelle.
Unabhängige Tests
Für den Vergleich gibt es genau einen belastbaren Anker. Die Stiftung Warentest hat im Heft test 10/2025 fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen geprüft, darunter die Mitsubishi-Kombination PUZ-WZ100YAA mit dem Hydromodul ERPX-YM9E. Panasonic war in diesem Test nicht vertreten, und einen aktuellen Warentest einer Aquarea gibt es nicht. Wer nach „Panasonic Testsieger" sucht, sucht also etwas, das es nicht gibt.
Schall und Aufstellort: warum die dB-Zahlen nicht vergleichbar sind
Hier muss ich der bequemen Tabellenlogik widersprechen. Die Schallangaben beider Hersteller lassen sich nicht sauber gegeneinander stellen, weil sie nach unterschiedlichen Bedingungen ermittelt wurden.
Mitsubishi gibt die Schallleistung nach EN 12102 an und den Schalldruck als Freifeldmessung in einem Meter Abstand. Panasonic nennt die Schallleistung nach EN 12102 unter Teillastbedingungen gemäß EN 14825. Der vielzitierte Wert von 29 dB(A) in fünf Metern ist zusätzlich ein berechneter Wert für ein einzelnes Modell im sogenannten Flüsterbetrieb 3, kein Betriebswert im Alltag.
Was sich seriös sagen lässt: Alle aktuellen R290-Geräte beider Marken liegen bei der Schallleistung zwischen 52 und 57 dB(A) und sind damit für dicht bebaute Wohngebiete grundsätzlich geeignet. Der Ausreißer nach oben ist der Mitsubishi-Zubadan-Monoblock mit R32 und 67 dB(A).
Wichtiger als die Datenblattzahl ist ohnehin die Aufstellung. Die Verbraucherzentrale empfiehlt einen Mindestabstand von drei bis vier Metern zu Nachbargebäuden und Schlafräumen, die Aufstellung an der lauteren Straßenseite und ausdrücklich nicht zwischen zwei Wänden, weil dort Reflexionen entstehen. Eine Schallschutzhaube bringt bis zu 15 dB(A) und damit mehr, als zwischen den Fabrikaten überhaupt liegt. Details dazu im Ratgeber zur Lautstärke von Wärmepumpen und zum Schallschutz.
Regelung, App und SG Ready
Beide Marken bieten Cloud-Anbindung für Endkunden und ein separates Portal für den Fachbetrieb. Mitsubishi steuert die Ecodan über MELCloud Home, serienmäßig per LAN, WLAN oder Mobilfunk. Am Gerät sitzt ein Farb-Touchdisplay mit Assistent für zwei gemischte Heizkreise, die Betriebsdaten lassen sich auf SD-Karte speichern. Für die Gebäudeleittechnik gibt es Ecodan Smart Control oder einen Modbus-Adapter.
Panasonic nutzt die Comfort Cloud beziehungsweise Aquarea Smart Cloud für den Betreiber, mit der sich Heiz-, Kühl- und Warmwasserbetrieb steuern und der Energieverbrauch überwachen lässt. Fachpartner arbeiten mit der Aquarea Service Cloud und deren vier frei wählbaren Zugriffsstufen. Der Adapter für WLAN und LAN ist bei L- und M-Serie integriert, bei den älteren Reihen optional. Modbus und KNX sind möglich, und L- wie M-Serie beherrschen eine Bivalenzregelung mit Stromtariflogik.
Der eine relevante Unterschied
Bei SG Ready trennen sich die Wege. Mitsubishi weist die Zertifizierung serienmäßig für die Innengeräte aus. Panasonic braucht dafür eine optionale Zusatzplatine, je nach Baureihe CZ-NS4P, CZ-NS5P, CZ-NS6P oder CZ-NS7P. Und im Produkthandbuch steht wörtlich, dass der Bundesverband Wärmepumpe das SG-Ready-Label den Aquarea-Geräten der J- und H-Serie in Kombination mit der Platine CZ-NS4P erteilt hat. Für die aktuellen R290-Reihen L und M ist das Label in den offiziellen Panasonic-Unterlagen nicht ausdrücklich bestätigt.
Praktisch relevant wird das, wenn Sie einen reduzierten Netzentgelt-Tarif nach § 14a EnWG nutzen, die Wärmepumpe mit einer PV-Anlage koppeln oder einen dynamischen Stromtarif fahren wollen. Fragen Sie in diesem Fall vor der Bestellung schriftlich nach der passenden Platine und lassen Sie sie ins Angebot aufnehmen.
Kosten und Wartung
Bei der Preistransparenz gewinnt Mitsubishi klar. Der Hersteller veröffentlicht eine vollständige Setliste mit Nettopreisen, gültig seit dem 1. April 2025. Sie ist als Kalkulationsgrundlage fürs Fachhandwerk gedacht und kein verbindliches Angebot, gibt Ihnen aber eine Verhandlungsbasis.
| Ecodan-Set | Konfiguration | Listenpreis netto |
|---|---|---|
| 13.1 | 5 kW plus Hydromodul | 8.913 € |
| 13.2 | 6 kW plus Hydromodul | 9.278 € |
| 13.9 | 8,5 kW plus Hydromodul | 10.646 € |
| 13.12 | 8,5 kW plus Speicher 200 l | 12.937 € |
| 13.10 | 10 kW plus Hydromodul | 12.185 € |
| 13.11 | 12 kW plus Hydromodul | 13.309 € |
| 13.17 | 12 kW plus Speicher 300 l | 15.925 € |
Quelle: Mitsubishi Electric, Produktinformation Monoblock-Wärmepumpen mit R290, Listenpreise zzgl. MwSt., Stand 01.04.2025. Der WLAN-Adapter MAC-587IF-E ist in allen Sets enthalten.
Für Panasonic existiert keine öffentliche deutsche Preisliste. Preise erfahren Sie nur über Fachbetrieb oder Großhandel. Das ist keine Aussage über die Höhe, sondern über die Vergleichbarkeit: Sie können ein Panasonic-Angebot nicht gegen eine Herstellerliste prüfen, ein Mitsubishi-Angebot schon.
Wichtiger als der Gerätepreis ist ohnehin die Installation. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat 160 regionale Angebote zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 ausgewertet und kam auf eine Spanne von rund 20.000 € bis über 60.000 € bei einem Durchschnitt von etwa 36.000 €. Nur rund ein Viertel der Kostenvoranschläge enthielt alle wesentlichen Leistungen, und ein Fünftel erwähnte den hydraulischen Abgleich nicht, obwohl der Fördervoraussetzung ist. Allein die Warmwasserbereitung schwankte zwischen knapp 500 € und fast 10.000 €. Für die Wartung sollten Sie unabhängig von der Marke 150 bis 300 € pro Jahr einplanen, alle weiteren Positionen schlüsselt die Übersicht zu den Wärmepumpen-Kosten im Einfamilienhaus auf.
Garantie: zwei sehr unterschiedliche Modelle
Mitsubishi bietet eine 5-Jahres-Systemgarantie, die Reparaturen, Ersatzteile und Lohnkosten abdeckt. Sie ist allerdings kostenpflichtig und an Bedingungen geknüpft: Alle wesentlichen Komponenten müssen aus dem Ecodan-System stammen, die Inbetriebnahme muss ein Mitsubishi-Fachpartner übernehmen, und die jährliche Wartung mit Protokoll ist Voraussetzung. Ohne diesen Vertrag gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren.
Panasonic weist über die Aquarea-Reihen hinweg eine 5-Jahres-Verdichtergarantie als Produktmerkmal aus, je nach Speicherausführung zwei oder fünf Jahre auf den Innenkessel. Öffentlich zugängliche deutsche Garantiebedingungen für die Aquarea konnte ich nicht finden, und die im Fachgroßhandel kursierenden Verlängerungspakete sind nicht über Panasonic selbst dokumentiert. Lassen Sie sich die Bedingungen deshalb vor der Bestellung schriftlich geben.
Ein praktischer Punkt bei Mitsubishi: Für den Umgang mit brennbaren Kältemitteln nach DIN EN 378 und ISO 22712 bietet der Hersteller eine zweitägige Schulung mit Sachkundenachweis gemäß ISO 22712 an. Nicht jeder Heizungsbauer darf die R290-Geräte in Betrieb nehmen, fragen Sie also vor der Unterschrift konkret danach.
Förderung 2026: das Rechenbeispiel
Beide Hersteller listen ihre R290-Geräte als förderfähig. Maßgeblich ist aber nicht die Herstellerangabe, sondern die Liste förderfähiger Wärmeerzeuger beim BAFA. Prüfen Sie dort die exakte Modellbezeichnung aus dem Angebot.
Seit der Reform vom 21. Juli 2026 gelten laut KfW-Merkblatt zum Zuschuss 458 diese Sätze:
- Grundförderung 30 % der förderfähigen Kosten
- Klimageschwindigkeitsbonus 16 % beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtstromspeicherheizung sowie von Gas- und Biomasseheizungen ab 20 Jahren Betriebszeit
- Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 % gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 30.000, 40.000 beziehungsweise 50.000 €
- Familienzuschlag: mindestens ein minderjähriges Kind mit Hauptwohnsitz erhöht die Bemessungsgrenze einmalig um 10.000 €
- Höchstbetrag 28.000 € für die erste Wohneinheit, Deckel bei 70 % Fördersatz, in der untersten Einkommensstufe bis 80 %
Rechenbeispiel: Ein Selbstnutzer tauscht eine 22 Jahre alte, funktionstüchtige Gasheizung gegen eine Ecodan PUZ-WZ oder eine Aquarea T-CAP. Das zu versteuernde Einkommen liegt bei 45.000 €, die Gesamtkosten überschreiten 28.000 €. Rechnung: 30 % Grundförderung plus 16 % Klimageschwindigkeitsbonus plus 10 % Einkommensbonus ergeben 56 % von 28.000 €, also 15.680 € Zuschuss. Bei einem Einkommen bis 30.000 € kämen rechnerisch 86 % zusammen, gedeckelt auf 80 %, also 22.400 €. Wie der Einkommensbonus im Detail nachgewiesen wird, erklärt der Ratgeber zum Einkommensbonus 2026.
Zwei Fristen sollten Sie kennen. Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt erstmals zum 1. Februar 2027 und danach halbjährlich um vier Prozentpunkte, ab Antragstellung am 1. August 2028 entfällt er ganz. Der Höchstbetrag von 28.000 € sinkt ab Februar 2027 ebenfalls halbjährlich, um jeweils 750 €. Bereits erteilte Zusagen sind von Änderungen nicht betroffen.
Ein offener Punkt mit Relevanz für genau diesen Vergleich: Ab dem ersten Quartal 2027 führt die BEG laut BMWE-Übersicht zur neuen Gebäudeförderung einen „Made with Europe"-Bonus für Wärmepumpen mit Ursprung in der Union ein. Die Details sollen im zweiten Halbjahr 2026 folgen. Panasonic fertigt seine R290-Aquarea seit Juli 2023 komplett im tschechischen Pilsen, Mitsubishi Electric produziert Wärmepumpen unter anderem im schottischen Livingston. Ob daraus ein Förderunterschied wird, ist heute nicht zu beantworten: Weder die Herkunftsregeln noch die Definition der assoziierten Märkte stehen fest. Wer 2027 baut, sollte den Punkt im Blick behalten. Wer 2026 entscheidet, sollte ihn nicht überbewerten.
Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe?
AnzeigeVergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.
100 % kostenlos & unverbindlich · In 2 Minuten angefragt
Kaufempfehlung nach Gebäudetyp
Kein Datenblattvergleich ersetzt die Heizlastberechnung für Ihr Haus. Trotzdem lassen sich klare Muster benennen.
Altbau mit Heizkörpern in kalter Lage, also Mittelgebirge, Ostdeutschland oder Alpenrand: Hier spricht das stärkste Einzelargument für die Panasonic Aquarea T-CAP M-Serie. Nennleistung bis −20 °C ohne Heizstab plus 75 °C Vorlauf bis −15 °C sind genau das Profil, das schlecht gedämmte Gebäude an den kältesten Tagen brauchen. Der Preis dafür ist ein großes Gerät mit 163 kg und 1,52 m Bauhöhe sowie eine Absicherung von 20 bis 25 A. Die Alternative von Mitsubishi ist die PUZ-WZ, die 75 °C bis −15 °C und 65 °C bis −25 °C hält, deren Leistung aber abfällt.
Altbau mit Heizkörpern in gemäßigter Lage, also Rheinland, Norddeutschland oder das süddeutsche Flachland: Beide Marken passen. Entscheidend werden Aufstellort, Fachbetrieb und Angebot. Die Ecodan hat hier den Vorteil der veröffentlichten Listenpreise und der kompakteren, leichteren Außengeräte.
Neubau oder saniertes Haus mit Fußbodenheizung und einer Heizlast bis etwa 9 kW: Die Panasonic Aquarea L-Serie liefert mit SCOP 5,06 den höchsten Datenblattwert bei 35 °C Vorlauf, wiegt nur 97 bis 98 kg und ist mit 996 mm das niedrigste Außengerät im Vergleich. Die Ecodan mit 5 oder 6 kW kontert mit 8.913 beziehungsweise 9.278 € netto im Set. Bei diesen Heizlasten ist der Effizienzunterschied klein genug, dass der Preis den Ausschlag geben darf.
Wenig Platz im Haus: Hier hat Panasonic den stärksten Trumpf, der selten erwähnt wird. Bei der T-CAP M-Serie ist das Innengerät komplett optional, das Standalone-Außengerät plus Bedieneinheit reicht für den Grundbetrieb. Wenn Sie keinen Technikraum opfern wollen, ist das ein echtes Argument. Bei Mitsubishi ist das Hydromodul mit 530 × 360 × 800 mm und 33 kg zwar sehr kompakt, aber gesetzt. Mit 300-Liter-Speicher wächst der Turm auf 2.050 mm Höhe.
Wovon ich abrate: Erstens von einem Neukauf mit R410A. Solche Restbestände stehen bei Mitsubishi noch in der Preisliste und sind mit GWP 2.088 das Gegenteil einer zukunftssicheren Entscheidung. Zweitens vom Zubadan-Monoblock mit R32 auf engem Grundstück, weil 67 dB(A) Schallleistung dort Ärger mit der Nachbarschaft bedeuten. Drittens davon, die Markenwahl vor die Angebotsprüfung zu stellen. Ein sauber ausgelegtes Panasonic-Angebot mit hydraulischem Abgleich schlägt ein schlampiges Mitsubishi-Angebot um Längen, und umgekehrt genauso.
Häufige Fragen (FAQ)
Ist Mitsubishi Electric dasselbe wie Mitsubishi Heavy Industries?
Nein. Es sind zwei rechtlich eigenständige Konzerne mit getrennten Vertriebs- und Servicenetzen. Die Wärmepumpen von Mitsubishi Electric heißen Ecodan, die von Mitsubishi Heavy Industries Hydrolution. Ein Ecodan-Fachpartner kann eine Hydrolution nicht warten und hat auch keinen Zugriff auf deren Ersatzteile. Achten Sie im Angebot auf die Modellbezeichnung: PUZ, PUD und ERPX gehören zu Mitsubishi Electric.
Welche Wärmepumpe ist besser, Mitsubishi Ecodan oder Panasonic Aquarea?
Es gibt keinen pauschalen Sieger. In kalten Regionen mit Heizkörpern hat die Panasonic T-CAP M die größere Reserve, weil sie ihre Nennleistung bis −20 °C hält. Im gut gedämmten Haus mit Fußbodenheizung liefert die Aquarea L-Serie den höchsten Datenblatt-SCOP von 5,06. Die Ecodan PUZ-WZ punktet mit veröffentlichten Listenpreisen, kompakteren Außengeräten und serienmäßiger SG-Ready-Zertifizierung.
Was ist der Unterschied zwischen Panasonic Aquarea T-CAP und der L-Serie?
Die L-Serie ist ein Hydrosplit-System mit 5, 7 und 9 kW, sehr leicht mit 97 bis 98 kg, und braucht zwingend ein Innengerät. Die T-CAP M-Serie ist ein Standalone-Monoblock mit 9, 12 und 16 kW, wiegt 163 bis 165 kg und kommt ohne Innengerät aus. Der technische Kern von T-CAP ist die konstante Nennleistung bis −20 °C ohne Elektroheizstab.
Welche Wärmepumpe schafft 75 Grad Vorlauftemperatur im Altbau?
Beide Marken erreichen 75 °C, aber nur mit dem Kältemittel R290. Die Ecodan PUZ-WZ hält die 75 °C bis −15 °C und noch 65 °C bis −25 °C. Die Aquarea L-Serie schafft 75 °C bis −10 °C, die T-CAP M-Serie bis −15 °C. Die R32-Baureihen beider Hersteller kommen nur auf 60 °C.
Wie laut ist eine Mitsubishi Ecodan im Vergleich zu einer Panasonic Aquarea?
Die Datenblattwerte liegen bei beiden zwischen 52 und 57 dB(A) Schallleistung, sind aber nicht direkt vergleichbar, weil Panasonic unter Teillastbedingungen nach EN 14825 misst und Mitsubishi nicht. Der oft zitierte Wert von 29 dB(A) in fünf Metern ist ein berechneter Wert im Flüstermodus. Für die Praxis zählen Aufstellort und Abstand deutlich mehr: Eine Schallschutzhaube bringt bis zu 15 dB(A).
Was kostet eine Mitsubishi Ecodan R290 mit Einbau?
Der Herstellerlistenpreis liegt je nach Leistung und Speicher zwischen 8.913 € und 15.925 € netto. Für die komplette Installation sollten Sie deutlich mehr einplanen: Eine Auswertung von 160 regionalen Angeboten ergab eine Spanne von rund 20.000 € bis über 60.000 € bei einem Durchschnitt von etwa 36.000 €. Hinzu kommen 150 bis 300 € Wartung pro Jahr.
Wie viel Förderung gibt es 2026 für eine Wärmepumpe?
Aktuell 30 % Grundförderung, bis zu 16 % Klimageschwindigkeitsbonus und bis zu 40 % Einkommensbonus, gedeckelt auf 70 % beziehungsweise 80 % in der untersten Einkommensstufe. Die förderfähigen Höchstkosten liegen seit dem 21. Juli 2026 bei 28.000 € für die erste Wohneinheit. Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag sind entfallen. Wichtig zur Reihenfolge: Vor dem Antrag muss bereits ein Liefer- oder Leistungsvertrag geschlossen sein, der unter der aufschiebenden oder auflösenden Bedingung einer KfW-Zusage steht. Mit den Bauarbeiten dürfen Sie erst nach der Antragstellung beginnen. Für dieselben förderfähigen Kosten ist nur ein Antrag möglich, entweder bei der KfW oder beim BAFA.
Welche Garantie gibt Mitsubishi Electric auf die Ecodan und Panasonic auf die Aquarea?
Mitsubishi bietet eine 5-Jahres-Systemgarantie, die Reparatur, Ersatzteile und Lohnkosten abdeckt. Sie ist kostenpflichtig und setzt Inbetriebnahme durch einen Fachpartner sowie jährliche Wartung mit Protokoll voraus. Panasonic weist eine 5-Jahres-Verdichtergarantie als Produktmerkmal aus, veröffentlicht für Deutschland aber keine Aquarea-Garantiebedingungen. Ohne Zusatzvereinbarung gilt bei beiden die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren.
Braucht die Panasonic Aquarea eine Zusatzplatine für SG Ready?
Ja. Panasonic setzt dafür je nach Baureihe die Platine CZ-NS4P, CZ-NS5P, CZ-NS6P oder CZ-NS7P voraus. Im Produkthandbuch ist das SG-Ready-Label des Bundesverbands Wärmepumpe ausdrücklich für die J- und H-Serie mit CZ-NS4P dokumentiert. Bei Mitsubishi Electric ist die Zertifizierung in den Innengeräten serienmäßig enthalten. Wenn Sie einen § 14a-Tarif, eine PV-Kopplung oder einen dynamischen Stromtarif planen, gehört die Platine ins Angebot.
Nächster Schritt: Welches Gerät zu Ihrem Haus passt
Ob die Ecodan PUZ-WZ, die Aquarea L-Serie oder die T-CAP M-Serie die wirtschaftlichere Lösung ist, entscheidet sich nicht am Datenblatt, sondern an Heizlast, Dämmzustand, vorhandenen Heizflächen, Aufstellsituation und Ihrem Förderanspruch. Die Fraunhofer-Zahlen zeigen deutlich, wo die eigentliche Effizienzreserve liegt: in der Auslegung, nicht im Markenlogo. Mit reduco analysieren Sie Ihr Gebäude in wenigen Minuten und erhalten eine datenbasierte Empfehlung, welche Leistungsklasse und welches Systemkonzept technisch und wirtschaftlich zu Ihrem Haus passen, inklusive Fördermittelberechnung und Kosten-Nutzen-Rechnung.
Angebot für Ihre Wärmepumpe erhalten
AnzeigeErhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region.
- 100 % kostenlos & unverbindlich
- Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
- Durch Vergleich bis zu 37 % sparen
Lieber erst selbst rechnen? Ist Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet?
Wärmepumpen-Rechner startenKostenlose Gebäudechecks
Datenbasiert für Ihr Gebäude – kostenlos und ohne Anmeldung.
Wärmepumpe in Ihrer Region
Heizlast, Baualter und Energieträger unterscheiden sich stark von Ort zu Ort. reduco zeigt für hunderte Städte den realen Gebäudebestand – und vermittelt Fachbetriebe aus der Region.
Nach Bundesland
Städte und Kreise
Verwandte Artikel
Daikin oder Mitsubishi Wärmepumpe 2026: 75 °C im Vergleich
Daikin Altherma vs. Mitsubishi Ecodan: R290, bis 75 °C Vorlauf, Warentest 2,8 und Preise ab 6.399 €. Welche Wärmepumpe 2026 besser zu Ihrem Haus passt.
VergleichHaier oder Midea Wärmepumpe 2026: nur 2 Jahre Garantie
Haier ProWarm oder Midea M-Thermal? Midea gibt 2 Jahre HVAC-Garantie, Haier für Wärmepumpen keine deutsche Zusage. Warum Service entscheidet, nicht der COP.
VergleichLambda oder Ochsner Wärmepumpe 2026: SCOP 6,10 vs. 4,90
Lambda Eureka EU13L oder Ochsner AIR MILAN 1016? SCOP 6,10 gegen 4,90, 46 gegen 59 dB(A) und der 60-Grad-Garantiehaken: So entscheiden Sie richtig.
