Abluftwärmepumpe: Funktion, Kosten und nur 15 % Förderung
Abluftwärmepumpe erklärt: Funktionsprinzip, Leistungsgrenze bei 8 kW Heizlast, Kosten und warum die Förderung meist nur 15 % statt 70 % beträgt.

Das Wichtigste in Kürze
- Förderfalle mit fünfstelliger Wirkung: Nach dem BEG-EM-Infoblatt (Version 10.1, 07/2026) sind Luft/Luft-Wärmepumpen, die ausschließlich Ab- oder Fortluft als Wärmequelle nutzen, nicht als Wärmeerzeuger förderfähig, sondern nur über die Lüftungsschiene mit 15 % (mit iSFP-Bonus 20 %) statt der 30 bis 70 % aus der Heizungsförderung KfW 458.
- Kein eigener Wärmepumpentyp: Die Verbraucherzentrale führt die Bauform als Alternative zum Wärmetauscher einer Lüftungsanlage: Die Abluft wird per Wärmepumpe abgekühlt, bevor sie ins Freie geht, die entzogene Wärme geht ins Trinkwasser oder ins Heizsystem. Die Physik ist die einer Luftwärmepumpe, nur die Quelle ist eine andere.
- Harte Leistungsgrenze: NIBE nennt für die Baureihe S735 einen Einsatzbereich von 50 bis 260 m² je Wohneinheit und eine Gebäudeheizlast bis zu 8 kW, empfohlen ab Baujahr 1982.
- Laufende Kosten der Lüftung inklusive: Ventilatorstrom 200 bis 400 kWh pro Jahr (die Verbraucherzentrale setzt bei 300 kWh rund 90 Euro an, mit dem Destatis-Strompreis von 40,55 ct/kWh sind es rund 122 Euro), Filter 40 bis 90 Euro jährlich, Kanalreinigung 400 bis 800 Euro alle zehn Jahre.
- Ohne Lüftungsanlage keine Technik: Das Gerät braucht zwingend eine mechanische Absaugung oder ein Zu- und Abluftsystem. Im ungedämmten Altbau ohne kontrollierte Wohnraumlüftung scheidet die Bauform aus.
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Die Abluftwärmepumpe entzieht nicht der Außenluft Wärme, sondern der verbrauchten Abluft der kontrollierten Wohnraumlüftung, bevor diese das Haus verlässt. Das klingt clever und ist es auch, aber nur unter Bedingungen, die im Bestand fast nie vorliegen. Die Wärmequelle ist winzig: Bei rund 200 m³/h Luftvolumenstrom stehen physikalisch nur wenige Kilowatt zur Verfügung. Entsprechend eng ist der Einsatzbereich, den die Hersteller selbst angeben.
Noch teurer als das technische Missverständnis ist das förderrechtliche. Zu diesem Gerätetyp wird regelmäßig mit "bis zu 70 % Förderung" geworben. Für ein reines Abluftgerät ist diese Zahl falsch. Was tatsächlich gilt, steht im Infoblatt der KfW zu den förderfähigen Maßnahmen, und der Unterschied zwischen den beiden Förderschienen entscheidet über einen fünfstelligen Betrag. Dieser Artikel erklärt die Technik, grenzt sie sauber von der Luft-Wasser-Wärmepumpe und der Brauchwasser-Wärmepumpe ab und legt die Förderlogik offen.
Was eine Abluftwärmepumpe ist und wie sie funktioniert
Die vier Luftströme einer Wohnraumlüftung werden ständig durcheinandergebracht. Diese Tabelle sortiert sie, weil ohne diese Begriffe weder die Technik noch die Förderregel verständlich ist.
| Luftstrom | Wo | Typische Temperatur | Rolle für die Wärmepumpe |
|---|---|---|---|
| Zuluft | Wohn- und Schlafräume | rund 18 bis 22 °C | wird eingeblasen, nicht als Quelle genutzt |
| Abluft | Bad, WC, Küche, Hauswirtschaftsraum | rund 20 bis 22 °C | die Wärmequelle |
| Fortluft | Dach oder Außenwand | stark abgekühlt | verlässt das Gebäude nach dem Wärmeentzug |
| Außenluft | vor dem Gebäude | -15 bis +35 °C | Quelle der klassischen Luft-Wasser-Wärmepumpe |
Der Luftweg im Haus
Ein Ventilator saugt die Luft aus den Nassbereichen ab. Dadurch entsteht im Gebäude ein leichter Unterdruck, frische Außenluft strömt über Zuluftdurchlässe oder ein Zuluftmodul nach. Die abgesaugte Luft läuft nicht direkt ins Freie, sondern durch den Verdampfer der Wärmepumpe. NIBE beschreibt den Vorgang so, dass die Energie von einem geschlossenen System aufgenommen und die kalte Luft ausgeblasen wird. Der Verdichter hebt das Temperaturniveau an, die Wärme geht an Heizwasser und Warmwasserspeicher.
Welches Lüftungssystem vorhanden ist, entscheidet über die Gerätekonfiguration. Bei einer rein mechanischen Absaugung genügt das Gerät allein. Bei einem zentralen Zu- und Abluftsystem ist ein zusätzliches Zuluftmodul nötig, das die Außenluft filtert und vorerwärmt. NIBE nennt für die S735 dafür das Modul SAM S42.
Warum die Wärmequelle so klein ist
Rechnen Sie den Wärmeinhalt der Abluft selbst nach, dann verschwinden alle Marketingversprechen von allein. Bei 200 m³/h Volumenstrom, einer Luftdichte von etwa 1,2 kg/m³ und einer spezifischen Wärmekapazität von rund 1,005 kJ/(kg·K) lassen sich der Luft bei 22 Kelvin Temperaturhub rechnerisch etwa 1,5 kW entziehen. Zusammen mit der Verdichterarbeit landen Sie bei ungefähr 2 kW Heizleistung. Das ist eine Überschlagsrechnung aus Standard-Stoffwerten, keine Herstellerangabe, aber sie erklärt die Größenordnung.
Der entscheidende Unterschied zur Außenluft: Die Abluftmenge ist gedeckelt. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann bei Bedarf mehr Luft ansaugen, eine Abluftwärmepumpe nicht, denn der Volumenstrom richtet sich nach dem hygienisch nötigen Luftwechsel. Die Quelle ist dafür konstant warm, unabhängig von der Außentemperatur, weshalb es keinen Leistungseinbruch bei Frost und keine Abtauzyklen gibt. Gratisenergie ist diese Wärme aber nicht: Sie stammt aus der Heizung, aus Personen, aus Geräten und aus der Sonne. Das Gerät recycelt Wärme, die das Haus bereits produziert hat, und das funktioniert nur, wenn die Hülle sie lange genug hält.
Abgrenzung: drei Geräte, die ständig verwechselt werden
| Merkmal | Abluftwärmepumpe | Luft-Wasser-Wärmepumpe | Brauchwasser-Wärmepumpe |
|---|---|---|---|
| Wärmequelle | Abluft der Wohnraumlüftung | Außenluft | Raum-, Keller- oder Abluft |
| Versorgt | Heizung, Warmwasser, Lüftung | Heizung und Warmwasser | nur Warmwasser |
| Typische Leistung | aus der Abluft rund 1,5 bis 2 kW, Gerät bis 8 kW Heizlast freigegeben | 5 bis 20 kW | 1,5 bis 2 kW thermisch |
| Lüftungsanlage nötig | ja, zwingend | nein | nein |
| Gebäudeeignung | Neubau, Passivhaus, sehr gute Dämmung | Neubau und Bestand | fast jedes Gebäude |
| Förderschiene | in der Regel Lüftung (15 %) | Heizung KfW 458 (30 bis 70 %) | ergänzend zur Lüftung oder Heizung |
Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist noch einmal etwas anderes: Sie gibt die Wärme direkt an die Raumluft ab, statt sie ins Heizwasser zu übertragen. Wie sich diese beiden Konzepte gegeneinander schlagen, zeigt der Vergleich von Luft-Luft- und Luft-Wasser-Systemen. Wer dagegen eine hohe Heizlast decken will, landet bei Erdwärme oder Grundwasser als Quelle, nicht bei der Abluft.
Leistungsklassen und Gebäudeeignung
Der deutsche Markt für echte Abluftwärmepumpen ist schmal. NIBE führt die Baureihe S735 in zwei Ausführungen, S735 ohne Kühlfunktion und S735C mit Kühlfunktion, jeweils in den Varianten -4 und -7.
NIBE S735: das Kompaktgerät im Datenblatt
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Funktionen in einem Gerät | Heizung, Warmwasser, Abluftventilation |
| Warmwasserspeicher | 178 Liter, Zapfprofil XL |
| Kältemittel | R290 (Propan) |
| Ladetemperatur | bis 67 °C |
| Einsatzbereich | 50 bis 260 m² je Wohneinheit |
| Gebäudeheizlast | bis zu 8 kW |
| Maße | 2.025 × 600 × 620 mm |
| Leergewicht | 235 kg |
| Effizienzklasse Heizung 35 °C | A+++ |
| Effizienzklasse Heizung 55 °C | A++ |
| Effizienzklasse Warmwasser | A |
Quelle: NIBE S735 Produktseite. Konkrete SCOP- oder kW-Einzelwerte für die Varianten -4 und -7 veröffentlicht der Hersteller auf der Produktseite nicht, deshalb finden Sie hier auch keine.
Die Kühlvariante S735C misst 2.125 × 600 × 625 mm bei 240 kg und kühlt ausschließlich über die Flächenheizung. Die Kühlleistung liegt bei 20 bis 25 W/m² bei einer minimalen Vorlauftemperatur von +18 °C. Das reicht für eine milde Temperaturabsenkung, nicht für Klimaanlagenkomfort.
Die Eignungsgrenze der Hersteller
NIBE benennt die Zielgruppe deutlich: geeignet für Häuser ab Baujahr 1982 und Energiesparhäuser bis etwa 200 m². Das ist die vielleicht wichtigste Zahl des ganzen Artikels, denn sie schließt den typischen Sanierungsfall aus. Ein Haus aus den Sechzigern mit 160 m² Wohnfläche und einer Heizlast von 12 bis 16 kW liegt weit außerhalb dieses Fensters. Für solche Gebäude ist die klassische Luft-Wasser-Wärmepumpe die richtige Antwort. Ob Ihr Haus überhaupt in Frage kommt, klären Sie am besten über die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe und eine belastbare Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Passivhaus-Kompaktgeräte: die zweite Bauform
Aus der Passivhaus-Welt kommt eine verwandte Gerätegattung. Das Nilan Compact P vereint Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Warmwasserbereitung aus der Abluft. Der Hersteller nennt einen Luftvolumenstrom von 50 bis 275 m³/h, einen Gegenstromwärmetauscher mit einem Temperaturänderungsgrad bis 95 %, einen 180-Liter-Speicher, das Kältemittel R134a und eine maximale Aufnahmeleistung von 2,2 kW in der Standardvariante beziehungsweise 3,4 kW in der Polar-Ausführung. Das Gerät ist seit 2010 Passivhaus-zertifiziert.
2,2 kW maximale elektrische Aufnahme für Lüftung und Warmwasser zusammen: Das ist Haustechnik für Gebäude, die im Winter fast keine Heizwärme mehr brauchen.
Kompaktgeräte mit Außenluftquelle sind etwas anderes
Sobald ein Kompaktgerät zusätzlich die Außenluft anzapft, verlässt es die Kategorie der Abluftwärmepumpe. Die Leistungssprünge sind erheblich, und genau daran erkennen Sie den Unterschied.
| Gerät | Quelle | Heizleistung | Effizienz laut Hersteller |
|---|---|---|---|
| Nilan Compact P | nur Abluft | max. 2,2 kW elektrische Aufnahme | Temperaturänderungsgrad bis 95 % |
| Nilan Compact P AIR9 | Abluft plus Außenluft-Außeneinheit | 8,4 kW bei 7/35 °C, 5,7 kW bei -7/35 °C | SCOP 5,11 nach EN 14825, COP 2,83 bei -10 °C |
| Stiebel Eltron LWZ 05.1 Premium | Außenluft, mit integrierter Lüftung | 5,02 kW bei A-7/W35, 3,04 kW bei A2/W35 | SCOP 4,26 bei 35 °C, Leistungszahl 2,86 bei A-7/W35 |
Quellen: Nilan Compact P AIR9, Stiebel Eltron LWZ 05.1 Premium.
Das Stiebel-Eltron-Gerät wird besonders häufig für eine Abluftwärmepumpe gehalten, ist aber eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integrierter Lüftung. Der Hersteller gibt einen Luftvolumenstrom von 80 bis 300 m³/h, einen 235-Liter-Speicher, R290 als Kältemittel, 53 dB(A) Schallleistung nach EN 12102 und 410 kg an. Diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei. Sie entscheidet darüber, ob Sie in der Heizungsförderung landen oder in der Lüftungsförderung. Bei 30.000 Euro Projektkosten sind in der Heizungsschiene maximal 19.600 Euro Zuschuss drin, in der Lüftungsschiene 4.500 Euro. Das sind gut 15.000 Euro Unterschied.
Kosten: Gerät, Lüftungsverteilung und Betrieb
Weder NIBE noch Nilan noch Stiebel Eltron veröffentlichen Listenpreise auf ihren Produktseiten. Im Markt kursieren Angaben zwischen 3.000 und 15.000 Euro, ohne dass jemand offenlegt, was darin enthalten ist. Der Grund für die Spreizung: Die Zahlen meinen unterschiedliche Dinge.
- Nur das Gerät: Kompaktgerät ohne Kanalnetz, ohne Ventile, ohne Montage.
- Gerät plus Lüftungsverteilung: Kanalnetz, Zu- und Abluftventile, Schalldämpfer, Wanddurchbrüche, Einregulierung. Das ist der eigentliche Kostentreiber und im Bestand oft teurer als das Gerät selbst.
- Kompaktgerät mit Außenluft-Wärmepumpe: technisch ein anderes Produkt mit mehr Leistung und höherem Preis.
Wer ein Angebot vergleicht, muss zuerst klären, welche der drei Größen darin steckt. Für die Systematik hilft die Prüfliste für Wärmepumpen-Angebote.
Belastbare Kostenanker
| Posten | Betrag | Quelle |
|---|---|---|
| Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 (EFH/ZFH) | 300 bis 400 Euro | Verbraucherzentrale |
| Ventilatorstrom | 200 bis 400 kWh pro Jahr, bei 300 kWh rund 90 Euro (Rechenbeispiel der Quelle) | Verbraucherzentrale |
| Filterwechsel | 40 bis 90 Euro pro Jahr | Verbraucherzentrale |
| Kanalreinigung | 400 bis 800 Euro alle zehn Jahre | Verbraucherzentrale |
| Strompreis Haushalte | 40,55 ct/kWh (2. Halbjahr 2025) | Destatis |
| Förderfähige Ausgaben Lüftung, 1. WE | max. 30.000 Euro, mit iSFP 60.000 Euro | BEG EM |
Quellen: Verbraucherzentrale zur Lüftungsplanung, Destatis Durchschnittspreise.
Ein Hinweis zum Rechenbeispiel der Verbraucherzentrale: Die rund 90 Euro für 300 kWh entsprechen etwa 30 ct/kWh. Legen Sie den amtlichen Durchschnittspreis von 40,55 ct/kWh zugrunde, sind es rund 122 Euro. Rechnen Sie die Lüftungskosten in jedem Fall mit, denn eine Abluftwärmepumpe ohne Lüftungsanlage gibt es nicht. Ventilatorstrom, Filter und Kanalreinigung gehören zwingend in jede Wirtschaftlichkeitsrechnung. Zusammen sind das je nach Strompreis grob 130 bis 210 Euro pro Jahr plus rund 60 Euro anteilig für die Kanalreinigung.
Was die Lüftung selbst leisten muss
Die Verbraucherzentrale nennt einen anzustrebenden Wirkungsgrad der Anlage von über 80 Prozent; ein Wärmetauscher im Lüftungsgerät hält demnach bis zu 90 Prozent und mehr der Wärmeenergie aus der Abluft im Gebäude. Gute Anlagen kommen auf eine Arbeitszahl von 15 bis 20, das heißt, sie sparen 15- bis 20-mal so viel Energie ein, wie die Ventilatoren an Strom verbrauchen. Diese Kennzahl ist wichtig, weil sie zeigt: Der größte Teil der Einsparung kommt bei diesen Systemen aus der Wärmerückgewinnung, nicht aus der Wärmepumpe.
Förderung: der teuerste Irrtum bei diesem Gerätetyp
Hier liegt der Punkt, an dem der Markt systematisch danebenliegt. Das Infoblatt der KfW zu den förderfähigen Maßnahmen (Version 10.1, Stand 07/2026) formuliert die Regel wörtlich:
"Luft/Luft Wärmepumpen, die ausschließlich die Ab- oder Fortluft einer raumlufttechnischen Anlage als Wärmequelle nutzen, können nicht als Wärmeerzeuger, sondern nur in Kombination mit einer förderfähigen Lüftungstechnik nach Nummer 5.2 der Richtlinie BEG EM (Anlagentechnik (außer Heizung)) gefördert werden."
Quelle: KfW, Infoblatt förderfähige Maßnahmen. Ergänzend schließen die technischen Mindestanforderungen der BEG EM Wärmepumpen aus, "die mit Gas betrieben werden oder Raumluft als Wärmequelle nutzen".
Die beiden Förderschienen im direkten Vergleich
| Merkmal | Lüftungsschiene (Nr. 5.2) | Heizungsschiene (KfW 458, Nr. 5.3) |
|---|---|---|
| Grundfördersatz | 15 % | 30 % |
| Bonus | +5 Pp iSFP-Bonus | +16 % Klimageschwindigkeitsbonus, +10/30/40 % Einkommensbonus |
| Maximaler Satz | 20 % | 70 %, einkommensabhängig bis 80 % |
| Förderfähige Ausgaben, 1. WE | 30.000 Euro, mit iSFP 60.000 Euro | 28.000 Euro (Förderhöchstbetrag) |
| Maximaler Zuschuss, 1. WE | rund 12.000 Euro (20 % von 60.000 Euro) | bis 22.400 Euro |
| Gebäudetyp | Bestand | nur Bestandsgebäude |
Quellen: BEG-Richtlinie Einzelmaßnahmen, Fassung 20.07.2026, KfW Merkblatt 458.
Die Höchstgrenzen der förderfähigen Ausgaben nach Nr. 5.1, 5.2 und 5.4 staffeln sich nach Wohneinheiten: 30.000 Euro für die erste, je 15.000 Euro für die zweite bis sechste und je 8.000 Euro ab der siebten Wohneinheit. Mit iSFP-Bonus steigen diese Beträge auf 60.000, 30.000 und 15.000 Euro. Die Systematik der Einzelmaßnahmen erkläre ich ausführlich im Beitrag zur BEG-Förderung für Einzelmaßnahmen 2026.
Der Ausweg: Kompaktgeräte mit echter Luft/Wasser-Wärmepumpe
Das Infoblatt nennt ausdrücklich eine zweite Konstellation, die anders behandelt wird:
"Wärmepumpen-Kompaktgeräte, die eine als Wärmeerzeuger förderfähige Luft/Wasser-Wärmepumpe und ein Lüftungsgerät in einem Gerät vereinen, können nach Nummer 5.3 der Richtlinie BEG EM als Wärmerzeuger gefördert werden. An das Lüftungsgerät in diesem Kompaktgerät werden in diesem Fall keine technischen Mindestanforderungen gestellt."
Damit ist der Weg klar: Ein Kompaktgerät, dessen Wärmepumpe die Außenluft anzapft und das die Lüftung nur mitbringt, fällt in die Heizungsförderung. Für Bauherren, die ein Gerät mit integrierter Lüftung suchen, ist das die wirtschaftlich bessere Wahl. Die Details stehen im Ratgeber zu KfW 458. Für Brauchwasser gilt eine dritte Regel: Ergänzend zu einer förderfähigen Lüftungsanlage sind Brauchwasserwärmepumpen mitförderfähig, sofern sie keine Raumluft aus thermisch konditionierten Zonen nutzen.
Technische Mindestanforderungen als Prüfliste
Wenn Sie die Lüftungsschiene gehen, muss die Anlage messbare Schwellen erfüllen. Diese Werte stehen in der Anlage zur BEG-Richtlinie Einzelmaßnahmen mit den technischen Mindestanforderungen und sind vom Fachunternehmen nachzuweisen.
| Konstellation | Anforderung |
|---|---|
| Bedarfsgeregeltes zentrales Abluftsystem, ohne Wärmeübertrager | P_el,Vent ≤ 0,20 W/(m³/h), Feuchte-, Kohlendioxid- oder Mischgasführung |
| Kompaktgerät mit Luft/Luft-Wärmeübertrager und Abluftwärmepumpe | Wärmebereitstellungsgrad η_WBG ≥ 75 % bei η_s ≥ 140 % (35 °C) und P_el,Vent ≤ 0,45 W/(m³/h) |
| Kompaktgerät ohne Luft/Luft-Wärmeübertrager mit Abluftwärmepumpe | η_s ≥ 140 % (35 °C) bei P_el,Vent ≤ 0,35 W/(m³/h) |
| Lüftungsanlage mit Wärmeübertrager, ohne Wärmepumpe | η_WBG ≥ 80 % bei P_el,Vent ≤ 0,45 W/(m³/h) oder η_WBG ≥ 75 % bei P_el,Vent ≤ 0,35 W/(m³/h) |
| Alternativer Nachweis | spezifischer Energieverbrauch SEV < -34 kWh/(m²·a) nach Ökodesign-Richtlinie |
| Wärmepumpe als Wärmeerzeuger, Quelle Luft | η_s ≥ 150 % bei 35 °C und ≥ 125 % bei 55 °C |
Hinzu kommen die Nachweise: Fachunternehmererklärung plus Herstellerbescheinigung auf Grundlage der DIN V 4701-10/12, DIN V 18599-6 und DIN 1946-6. Die Anlage muss mindestens die in DIN 1946-6 genannte Lüftung zum Feuchteschutz für die gesamte Nutzungseinheit sicherstellen. Jede neu eingebaute Wärmepumpe braucht außerdem eine digitale Schnittstelle zur netzorientierten Steuerung nach § 14a EnWG und zur Anbindung an ein intelligentes Messsystem.
Zeitdruck in der Heizungsschiene
Falls Sie sich zwischen den Schienen entscheiden, spielt der Kalender mit. Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt seit dem 21.07.2026 bei 16 Prozentpunkten und schmilzt ab: 12 Pp ab 01.02.2027, 8 Pp ab 01.08.2027, 4 Pp ab 01.02.2028, ab 01.08.2028 entfällt er. Parallel sinkt der Förderhöchstbetrag ab 01.02.2027 halbjährlich um 750 Euro, auf 26.500 Euro ab 01.08.2027 und 22.000 Euro ab 01.08.2030. Der zweite Einschnitt wird oft übersehen: Ab dem ersten Quartal 2027 fällt der Grundfördersatz für Wärmepumpen nach Nr. 5.3 Buchstabe c von 30 auf 15 Prozent. Kompensiert wird das nur für Geräte mit Ursprung in der EU, für die dann ein Wertschöpfungsbonus von 15 Prozentpunkten hinzukommt. Beides gilt ausdrücklich nicht für die Lüftungsschiene.
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JAZ und SCOP: was realistisch ist
Die im Markt kursierende Angabe "Wirkungsgrad bis zu 300 Prozent" ist kein prüfbarer Wert. Belastbar sind Feldmessungen. Das Fraunhofer ISE hat 77 Anlagen im Bestand vermessen und kommt bei Luft/Wasser-Wärmepumpen auf eine mittlere Jahresarbeitszahl von 3,4 bei einer Bandbreite von 2,6 bis 4,9, bei Erdreich-Wärmepumpen auf 4,3 bei einer Bandbreite von 3,6 bis 5,4.
Das Umweltbundesamt erklärt die Kennzahl anschaulich: Eine JAZ von 4,0 bedeutet, dass für 4 Kilowattstunden Heizwärme 1 Kilowattstunde Strom nötig ist. Ideal sind laut Behörde Werte von 4,0 oder höher, und bei Neuinstallationen ist in rund 80 Prozent der Fälle die Wärmequelle Luft. Wie die Kennzahlen zusammenhängen, erkläre ich im Beitrag zu COP, JAZ und SCOP.
Für die Abluftwärmepumpe folgt daraus eine nüchterne Erwartung. Die Quelle ist konstant warm, das spricht für gute Werte. Aber der Ventilatorstrom der Lüftung läuft ganzjährig mit, und im Winter reicht die Quelle bei Spitzenlast nicht aus, sodass ein Elektroheizstab zuschaltet. Wie stark ein solcher Zuheizer die Jahresbilanz drückt, zeigt der Beitrag zum Heizstab als Backup. Konkrete SCOP-Zahlen für die NIBE S735 veröffentlicht der Hersteller auf der Produktseite nicht, weshalb hier keine genannt werden. Wer eine belastbare Zahl braucht, verlangt sie im Angebot mit Bezug auf EN 14825 und die konkrete Variante.
Wovon ich abrate: Altbau ohne Lüftungsanlage
Die häufigste Suchanfrage hinter diesem Thema lautet sinngemäß: Kann ich mein Bestandshaus mit einer Abluftwärmepumpe heizen? Die ehrliche Antwort ist in den meisten Fällen nein, und zwar aus vier Gründen.
Erstens die Heizlast. NIBE begrenzt den Einsatz auf 8 kW Gebäudeheizlast. Ein ungedämmtes Einfamilienhaus aus den Sechzigern liegt typischerweise beim Doppelten. Für diese Gebäude sind Wärmepumpen ohne vorherige Dämmung durchaus machbar, aber mit Außenluft als Quelle, nicht mit Abluft.
Zweitens die fehlende Lüftungsanlage. Ohne mechanische Absaugung gibt es keine Wärmequelle. Ein Kanalnetz nachträglich in ein bewohntes Haus einzuziehen, ist der aufwendigste Teil des Projekts, weil Decken, Schächte und abgehängte Bereiche gebraucht werden.
Drittens die Fortluftführung. Nach dem Wärmeentzug verlässt die Luft das Gerät deutlich kälter als bei einer Anlage mit reinem Wärmetauscher. Bestehende Kanäle sind dafür oft nicht ausgelegt, es droht Kondensat in der Leitung. Dass dieser Punkt zählt, zeigt die BEG-Systematik selbst: Die nachträgliche Wärmedämmung von Außen- und Fortluftleitungen ist dort als eigene förderfähige Maßnahme aufgeführt. Wer eine bestehende Lüftungsanlage um eine Abluftwärmepumpe ergänzen will, sollte die Fortluftführung vorab prüfen lassen.
Viertens die Förderung. Statt bis zu 70 Prozent über die Heizungsschiene bleiben 15 bis 20 Prozent über die Lüftungsschiene, im Rechenbeispiel oben gut 15.000 Euro Unterschied im Eigenanteil.
Der sinnvolle Einsatzbereich ist damit klar umrissen: der gut gedämmte Neubau, das Passivhaus, das Effizienzhaus mit ohnehin geplanter Lüftungsanlage. Dort ersetzt ein Kompaktgerät drei Einzelgeräte und spart Technikraum. Für den Neubau gilt allerdings eine eigene Förderlogik, denn die Heizungsförderung setzt nach BEG EM Nr. 5.3 voraus, "dass es sich bei dem betreffenden Gebäude um ein Bestandsgebäude handelt". Im Neubau läuft die Förderung stattdessen über Klimafreundlicher Neubau (KfW 297/298) als zinsverbilligter Kredit bis 100.000 Euro je Wohneinheit, mit QNG-Siegel bis 150.000 Euro, ohne separaten Heizungszuschuss. Was das für die Gesamtkalkulation bedeutet, steht im Beitrag zu den Wärmepumpenkosten im Neubau.
Rechtsstand: was das GModG verlangt
Seit dem 29.07.2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz, veröffentlicht als BGBl. 2026 I Nr. 226. Die frühere 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht als Einbaupflicht ist ersatzlos gestrichen, ebenso die 30-Jahre-Austauschpflicht des alten § 72. An ihre Stelle tritt § 43 GModG: Für ab dem 30.07.2026 eingebaute Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen gilt eine Brennstoffquote von 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Eine Sanierungspflicht für Wohngebäude besteht nicht. Die Einordnung finden Sie im Beitrag zum Heizungsgesetz 2026.
Für die Abluftwärmepumpe relevant ist ein anderer Paragraf. Nach § 13 GModG sind zu errichtende Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig nach den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist, wobei die Vorschriften über den erforderlichen Mindestluftwechsel unberührt bleiben. Genau aus dieser Kombination entsteht der Bedarf: Ein sehr dichtes Gebäude braucht eine geplante Lüftung, und wenn diese Lüftung ohnehin gebaut wird, liegt der Gedanke nahe, ihr die Restwärme zu entziehen. Die Abluftwärmepumpe ist damit kein Selbstzweck, sondern die logische Ergänzung einer bereits vorhandenen Anlage.
Wärmepumpen, die als Wärmeerzeuger gefördert werden sollen, müssen zudem in der Wärmeerzeugerliste "Wärmepumpen" stehen, die das BAFA fortlaufend aktualisiert. Ob ein konkretes Abluftgerät dort gelistet ist, prüfen Sie vor der Beauftragung mit dem Energieeffizienz-Experten.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist eine Abluftwärmepumpe und wie funktioniert sie?
Eine Abluftwärmepumpe entzieht der verbrauchten Abluft einer kontrollierten Wohnraumlüftung Wärme, bevor diese als Fortluft das Gebäude verlässt. Ein Ventilator saugt Luft aus Bad, WC und Küche ab, im Verdampfer wird ihr Wärme entzogen, der Verdichter hebt das Temperaturniveau an, und die Energie geht an Heizwasser und Warmwasserspeicher. Die Verbraucherzentrale beschreibt das als Alternative zum reinen Wärmetauscher einer Lüftungsanlage.
Wird eine Abluftwärmepumpe über die KfW-Heizungsförderung 458 gefördert?
In der Regel nicht. Nach dem KfW-Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen (Version 10.1, 07/2026) können Luft/Luft-Wärmepumpen, die ausschließlich Ab- oder Fortluft als Wärmequelle nutzen, nicht als Wärmeerzeuger gefördert werden, sondern nur in Kombination mit förderfähiger Lüftungstechnik nach Nr. 5.2 der BEG EM. Das bedeutet 15 Prozent Zuschuss, mit iSFP-Bonus 20 Prozent, statt der 30 bis 70 Prozent aus der Heizungsförderung. Ob ein konkretes Gerät, das Wärme an das Heizungswasser abgibt, im Einzelfall doch nach Nr. 5.3 eingestuft wird, muss der Energieeffizienz-Experte vor Antragstellung klären.
Was kostet eine Abluftwärmepumpe inklusive Lüftungsverteilung?
Belastbare Listenpreise veröffentlichen die Hersteller nicht, und die im Netz kursierenden Spannen von 3.000 bis 15.000 Euro meinen unterschiedliche Leistungsumfänge. Planbar sind die Nebenkosten: Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 für Ein- und Zweifamilienhäuser 300 bis 400 Euro, Filter 40 bis 90 Euro jährlich, Kanalreinigung 400 bis 800 Euro alle zehn Jahre. Der Ventilatorstrom von 300 kWh kostet je nach Strompreis 90 bis 122 Euro im Jahr. Der größte Kostenblock im Bestand ist meist nicht das Gerät, sondern das Kanalnetz.
Wie viel Heizleistung schafft eine Abluftwärmepumpe wirklich?
Die Wärmequelle ist durch den hygienisch nötigen Luftvolumenstrom gedeckelt. NIBE nennt für die S735 eine Gebäudeheizlast bis zu 8 kW und eine Wohnfläche von 50 bis 260 m² je Wohneinheit. Reine Passivhaus-Kompaktgeräte liegen deutlich darunter: Nilan gibt für das Compact P eine maximale elektrische Aufnahmeleistung von 2,2 Kilowatt an, in der Polar-Variante 3,4 Kilowatt. Sobald mehr Heizleistung nötig ist, kommt eine Außenluft-Außeneinheit hinzu, und dann handelt es sich technisch um ein anderes System.
Funktioniert eine Abluftwärmepumpe im Altbau ohne Lüftungsanlage?
Nein. Ohne mechanische Absaugung existiert die Wärmequelle nicht, und eine Fensterlüftung liefert keinen nutzbaren Luftstrom. Hinzu kommt die Heizlast: Ein ungedämmtes Bestandsgebäude liegt regelmäßig weit über der Grenze von 8 Kilowatt, die der Hersteller angibt. NIBE empfiehlt die Bauform für Häuser ab Baujahr 1982 und Energiesparhäuser bis etwa 200 m². Für den klassischen Altbau ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die passende Lösung.
Welche JAZ erreicht eine Abluftwärmepumpe?
Herstellerangaben zum SCOP der gängigen Abluftgeräte stehen nicht auf den Produktseiten, deshalb kursieren hier viele ungeprüfte Zahlen. Als Realitätsanker taugen die Feldmessungen des Fraunhofer ISE an 77 Bestandsanlagen: Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichten im Mittel eine JAZ von 3,4 bei einer Bandbreite von 2,6 bis 4,9, und das Umweltbundesamt bezeichnet Werte ab 4,0 als ideal. Verlangen Sie im Angebot eine SCOP-Angabe nach EN 14825 für die konkrete Gerätevariante statt einer Prozentangabe zum Wirkungsgrad.
Kann eine Abluftwärmepumpe auch kühlen?
Nur sehr begrenzt und nur in der entsprechenden Ausführung. NIBE gibt für die S735C eine Kühlleistung von 20 bis 25 Watt je Quadratmeter bei einer minimalen Vorlauftemperatur von +18 °C an, ausschließlich über die Flächenheizung. Das genügt für eine leichte Temperaturabsenkung an heißen Tagen, ersetzt aber keine Klimaanlage. Der Taupunkt setzt hier die Grenze, denn kälteres Vorlaufwasser würde zu Kondensat auf dem Estrich führen.
Was ist der Unterschied zu einer Brauchwasser-Wärmepumpe?
Die Brauchwasser-Wärmepumpe erzeugt ausschließlich Warmwasser und arbeitet meist mit Raum-, Keller- oder Abluft als Quelle. Die Abluftwärmepumpe versorgt zusätzlich die Heizung und übernimmt gleichzeitig die Lüftungsfunktion. Förderrechtlich sind beide getrennt zu betrachten: Brauchwasserwärmepumpen, die Ab- oder Fortluft erschließen, können ergänzend zu einer förderfähigen Lüftungsanlage mitgefördert werden, sofern sie keine Raumluft aus thermisch konditionierten Zonen nutzen. Die Modellübersicht steht im Beitrag zur Brauchwasser-Wärmepumpe.
Lohnt sich eine Abluftwärmepumpe oder besser eine normale Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Das hängt an zwei Fragen: Ist ohnehin eine Lüftungsanlage geplant, und liegt die Heizlast unter 8 Kilowatt? Wenn beides zutrifft, spart das Kompaktgerät Platz und einen separaten Gerätekauf. In allen anderen Fällen ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die robustere Wahl, weil sie mehr Leistung liefert und in die Heizungsförderung mit bis zu 70 Prozent fällt. Die Kostenseite beider Varianten vergleicht der Ratgeber zu den Wärmepumpenkosten.
Nächster Schritt: Passt die Bauform zu Ihrem Gebäude?
Ob eine Abluftwärmepumpe für Ihr Haus in Frage kommt, entscheidet sich an drei Größen: der tatsächlichen Heizlast, dem Vorhandensein oder der Nachrüstbarkeit einer Lüftungsanlage und der Förderschiene, in der Ihr Vorhaben landet. Pauschal lässt sich das nicht beantworten, nur am konkreten Gebäude. Mit der reduco-Gebäudeanalyse ermitteln Sie in wenigen Minuten, welche Wärmequelle für Ihr Haus technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist und mit welchem Zuschuss Sie rechnen können, bevor Sie das erste Angebot einholen.
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